Fahrkomfort soll verbessert werden – Arbeiten dauern bis Frühjahr 2027
Der Lippeverband beginnt Ende Juli mit der Asphaltierung des Seseke-Weges. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und sollen bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Bönen / Kamen / Bergkamen / Lünen. Der Lippeverband beginnt am 27. Juli mit der Asphaltierung des Seseke-Weges. Nach Angaben des Verbandes soll die Maßnahme den Fahrkomfort verbessern und den künftigen Instandhaltungsaufwand verringern. Für das Projekt werden rund 2,4 Millionen Euro investiert. Die Arbeiten sollen bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Die Asphaltierung erfolgt abschnittsweise in den Städten Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen. Den Anfang macht der Bereich von der Kleystraße in Bönen bis zur Derner Straße in Kamen. Für diesen ersten Bauabschnitt sind etwa vier Wochen vorgesehen.
Während der Bauarbeiten werden die jeweils betroffenen Wegeabschnitte gesperrt. Der Lippeverband richtet Umleitungen ein und kündigt die weiteren Bauabschnitte jeweils rechtzeitig vor deren Beginn an.
Hintergrund der Maßnahme
Die Betriebswege des Lippeverbandes, die auch als Rad- und Fußwege genutzt werden können, waren bislang mit einer wassergebundenen Decke ausgestattet. Nach Angaben des Verbandes ist diese Bauweise pflegeintensiv und muss regelmäßig instand gesetzt werden.
Als Alternative setzt der Lippeverband auf ein Verfahren aus dem Forstwegebau. Dabei wird der Asphalt mit einer Oberflächenbehandlung aus Bitumen und Splitt versehen. Diese soll die Haltbarkeit erhöhen und Schäden durch Witterungseinflüsse verringern.
Nach Angaben des Verbandes sorgt die helle Oberfläche außerdem dafür, dass sich der Belag bei Sonneneinstrahlung weniger stark erwärmt als herkömmlicher schwarzer Asphalt. Zudem füge sich die Oberfläche besser in das Landschaftsbild ein.
Ein weiterer Vorteil besteht laut Lippeverband darin, dass sich Schäden künftig punktuell reparieren lassen, ohne größere Abschnitte erneuern zu müssen. Die raue Oberfläche soll außerdem dazu beitragen, dass die Wege nicht als Rennstrecke genutzt werden. Oberflächenwasser wird über die Randstreifen in die angrenzenden Gewässer abgeleitet.





