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Zauberpilze und Designerdrogen in der Post

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

hza 921Zoll stellt Pflanzsets für psilocybinhaltige Pilze und 3-MMC sicher

Dortmund. Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund führten in den letzten vier Wochen neun Kontrollen von Postlieferungen in den bedeutenden Postverteilzentren im Bezirk des Hauptzollamts Dortmund durch. Bei den Kontrollen stellten die Beamten verschiedene Betäubungsmittel, vor allem Methylmethcathinon, auch bekannt als 3-MMC, sicher.

Am 01. September stellten die Beamten 200 Stück sogenannter "Growkits" für die Anzucht psilocybinhaltiger Pilze (auch bekannt als Zauberpilze oder Magic Mushrooms) in zehn Sendungen fest. Die Pakete befanden sich auf der Durchfuhr von den Niederlanden nach Polen. Der Wert der Pflanzsets liegt bei über 6.000 Euro. Der Gesamtertrag hätte bei über 80 Kilo Zauberpilzen gelegen.

"Auch der Postversand innerhalb der EU wird regelmäßig kontrolliert" so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. "Allein in den letzten vier Wochen wurden über zwanzig Kilo Betäubungsmittel durch den Dortmunder Zoll aus dem Verkehr gezogen" so Münch weiter.

Zusatzinformation:

Unter den Voraussetzungen der §§ 5 und 10 des Zollverwaltungsgesetzes dürfen auch innerhalb der EU beförderte Sendungen kontrolliert werden.

Dazu darf der Zoll die Sendungen öffnen lassen und prüfen, ob in der Sendung Waren enthalten sind, die Verboten oder Beschränkungen unterliegen oder ob in der Sendung Waren enthalten sind, die einer Verbrauchsteuer unterliegen.

Das Brief- und Postgeheimnis (Art. 10 Grundgesetz) ist in dieser Hinsicht eingeschränkt.

Erhärten sich Anhaltspunkte für eine Straftat, so ist der Zoll befugt, die betroffenen Waren der Staatsanwaltschaft zur weiteren Strafverfolgung und Entscheidung über eine Beschlagnahme der Sendung (§ 99 Strafprozessordnung) vorzulegen.

3-MMC gehört innerhalb der Gruppe der Amphetamine zu den Cathinon-Derivaten. Es wird hauptsächlich als "Mephedron-Ersatz" vermarktet und über Onlineshops vertrieben. Üblicherweise wird 3-MMC als kristallines Pulver verkauft und nasal oder oral konsumiert. Gehandelt wird es zum Preis von etwa 15 bis 20 Euro je Gramm.

Von der Wirkung her ist 3-MMC mit Mephedron vergleichbar: euphorisierend, empathogen und stimulierend.

Konsumentenberichten zufolge kann sich die Körpertemperatur unangenehm verändern, von Kälteempfinden bis hin zu hoher Körpertemperatur. Weitere Nebenwirkungen sind: Herzrasen, Zähneknirschen, erhöhte Kieferspannung, Augenzittern, Muskelzucken, Schwindel und Schlaflosigkeit.

Bei nasalem Konsum kann es zu Nasenbluten, Anschwellen der Nasenschleimhaut und Brennen in Nase und Rachen kommen. Das Kurzzeitgedächtnis kann beeinträchtigt werden. Psychische Nachwirkungen wie Trunkenheitsgefühl, Müdigkeit, etc. können vor allem bei hoher Dosierung noch mehrere Tage nach dem Konsum auftreten.

Wie bei anderen ähnlichen Cathinonen auch ist das Craving (die Gier nach der Substanz, "Nachlegedrang") sehr stark ausgeprägt und es gibt eine recht hohe Suchtgefahr, die deutlich höher als bei anderen Empathogenen wie MDMA oder Methylon ausgeprägt ist.

Abflug im Kamener Kreuz - Pkw schwer verunfallt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

VN24 120921Foto: VN24.nrw

Dortmund/Kamen. Buchstäblich ab durch die Mitte ist am Sonntag (12.09.2021) ein PKW Volvo Kombi gegangen. Auf der Autobahn A2 in Richtung Oberhausen waren sich offenbar die drei Fahrzeuginsassen nicht einig, ob es am Kamener Kreuz weiter Richtung Oberhausen oder in die Abfahrt zur A1 gehen sollte. Unglücklicherweise wählten sie aus unbekannten Gründen genau die Mitte und rasten über das Schild des Fahrbahnteilers genau zwischen die Leitplanken, hoben an einem Erdhügel ab und überschlugen sich offenbar mehrfach, bis das Auto nach gut 150 Metern zum Stehen kam. Alle Insassen wurden vor Ort medizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Nordenmauer

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

fwk070921Foto: Feuerwehr Kamen

Kamen. Zu einem Kellerbrand wurde die Feuerwehr Kamen am Dienstagabend (07.09.2021) zu einem Mehrfamilienhaus an der Nordenmauer in der Innenstadt gerufen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung. Es war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Keller, sowie im Treppenraum feststellbar. Sofort wurde ein Löschangriff mit einem C-Rohr aufgebaut und ein Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Die Hausbewohner hatten, bis auf eine nicht gefähige Person, alle bereits das Haus vor Ankunft der Feuerwehr verlassen. Ein weiterer Atemschutztrupp ging daher zur Menschenrettung in das Gebäude um die Person zu befreien. Da die Person jedoch in ihrer noch rauchfreien Wohnung angetroffen wurde, konnte sie dort verbleiben und wurde durch die Feuerwehr betreut, sie blieb unverletzt. Der Brand im Keller konnte rasch gelöscht werden, wie sich herausstellte brannte in einem Hobbyraum ein Batterieblock. Nach Abschluß der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet um den Brandrauch zu entfernen. Ein Hausbewohner musste durch den Rettungsdienst ins nahegelegene Krankenhaus gefahren werden, da er Rauch eingeatmet hatte. Die übrigen Bewohner konnten nach Ende des Einsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Einsatzstelle wurde nach den Belüftungs- und Aufräumarbeiten der Polizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben.   

Der Einsatz für die Feuerwehr wurde nach ca. 1,5 Stunden beendet.
Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache sowie die Löschgruppen Mitte und Südkamen. Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.

Diabetes und Durst vorgetäuscht: Trickbetrügerinnen bestehlen Seniorin ihn ihrer eigenen Wohnung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Zwei unbekannte Frauen haben am Dienstagabend (07.09.2021) die Gutmütigkeit einer Seniorin in Kamen ausgenutzt und sie nach einem Trickbetrug bestohlen. Dabei gingen die Täterinnen nach einem klassischen Muster vor.

polizeiKWJEKamen. Die beiden Frauen sprachen die Geschädigte gegen 19.40 Uhr vor ihrer Haustür in der Straße Goldbach an. Eine Täterin gab vor, dass sie Diabetes habe und ein Glas Wasser bräuchte. Die ältere Dame bot ihre Hilfe an und ging mit ihnen in ihre Wohnung. Während die angeblich hilfsbedürftige Täterin die Seniorin in ein Gespräch verwickelte, hielt sich die zweite Täterin im Hintergrund auf. Nachdem die beiden Täterinnen die Wohnung verlassen hatten, fiel der Geschädigten auf, dass ihr diverser Schmuck und Bargeld entwendet wurden. Es ist nicht auszuschließen, dass eine weitere Person in die Wohnung gelangt ist, während die ältere Dame durch die beiden Täterinnen abgelenkt war.

Die Geschädigte beschrieb die angeblich hilfsbedürftige Täterin als schmächtig. Sie trug ein rotes Oberteil und eine Sonnenbrille. Die zweite Täterin soll stabiler und dunkel gekleidet gewesen sein.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.

Präventionshinweise:

- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur
bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Verständigen Sie bei verdächtigen Personen an der Haustür
umgehend die Polizei unter 110.

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