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Falscher Polizist führt Verkehrskontrolle auf der A44 durch

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

polizeimeldung18KWUnna. Ein bislang unbekannter Mann hat sich am Mittwoch (21.07.2021) als ziviler Polizeibeamter ausgegeben und auf der A44 eine Fahrzeugkontrolle durchgeführt.

Ein 20-jähriger Schwerter und sein Bekannter waren mit ihrem Auto gegen Mitternacht auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen unterwegs, als sie in Höhe der Raststätte Lichtendorf einen dunklen 5er BMW auf der linken Fahrspur bemerkten. Kurz darauf überholte das Fahrzeug mit einem BP-Kennzeichen den Wagen der Geschädigten. Der BMW-Fahrer hielt eine rote Kelle aus dem Fenster und forderte somit die Geschädigten zum Anhalten auf. Weil die Geschädigten glaubten, dass es sich bei dem BMW um ein ziviles Fahrzeug der Bundespolizei handelt, folgten sie dem Wagen über die Ausfahrt A44 in Fahrtrichtung Paderborn. Auf einem Standstreifen hielten beide Autos an.

Eine männliche Person mit einem schwarzen T-Shirt mit weißem "Polizei"-Aufdruck stieg aus dem BMW, ging zum Beifahrerfenster der Geschädigten, stellte sich als Polizist vor und verlangte Führer- und Fahrzeugschein. Mit den ausgehändigten Dokumenten ging der Mann zurück zum BMW. Nach nicht mal einer Minute kam der Täter wieder und warf den Geschädigten vor, sie seien 30 km/h zu schnell gefahren. Deshalb verlangte der falsche Polizist vor Ort ein Bußgeld in Höhe von 140 Euro - und zwar als Barzahlung, weil er über kein EC-Kartengerät verfügt. Nachdem der Geschädigte sagte, dass er nicht so viel Bargeld bei sich hat, aber einen Bankautomaten aufsuchen könnte, sagte der falsche Polizist, dass er dafür keine Zeit hat und wieder los muss. Ein Bußgeldbescheid käme per Post, bei einem umgehenden Zahlungseingang würden auf Punkte sowie ein Fahrverbot verzichtet werden. Anschließend stieg der falsche Polizist in den BMW und fuhr davon. Der 20-jährige Schwerter suchte nach diesem Vorfall die Polizeiwache Unna auf und erstattete Strafanzeige.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Hinweise:

- Lassen Sie sich bei angeblichen Verkehrskontrollen den Dienstausweis der vermeintlichen Zivilbeamten zeigen.
- Die Polizei verlangt im Falle eines Verkehrsverstoßes kein Bargeld von Ihnen. Die Bezahlung eines Verwarnungsgeldes ist lediglich per EC-Karte möglich. Außerdem erhalten Sie eine Quittung für die Begleichung des Bußgeldes.
- Sollten Sie ebenfalls von diesem dunklen 5er BMW mit BP-Kennzeichen angehalten werden, informieren Sie bitte die Polizei.

Autofahrer rast gezielt auf Polizisten zu

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

polizeimeldung18KWBergkamen. Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Werner Straße in Bergkamen am späten Dienstagabend (20.07.2021) hat ein 21-jähriger Autofahrer aus Bergkamen gezielt auf die Polizeibeamten zugesteuert.

Bei erlaubten 50 Stundenkilometern hatten die Einsatzkräfte den Pkw gegen 23.55 Uhr mit 69 km/h gemessen und dem Fahrzeugführer daraufhin eindeutige Anhaltezeichen gegeben - unter anderem mittels einer "Polizeikelle". Der 21-jährige Bergkamener beschleunigte plötzlich auf etwa 90 km/h und fuhr gezielt auf die Polizeibeamten zu. Weil er kein Ausweichmanöver einleitete und sein Tempo nicht verringerte, sprangen die Einsatzkräfte zur Seite, um nicht erfasst zu werden. Als er die Kontrollstelle passiert hatte, flüchtete er. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung traf eine Streifenwagenbesatzung den 21-jährigen Bergkamener an dessen Wohnanschrift auf. Die Polizei leitete gegen ihn ein Strafverfahren ein. Die Ermittlungen dauern an.

Germaniastraße: Brennender Briefkastenanlage im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Feuerwehr NeuKWKamen. Die Feuerwehr wurde am Montagabend (19.07.2021) in die Germaniastraße alarmiert. Dort brannte es in einer Briefkastenanlage im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses. Durch das schnelle eingreifen eines Mieters im Gebäude konnte das Feuer mit einem Pulverlöscher vor Eintreffen der Feuerwehr abgelöscht werden.

Durch Rauch und Löschpulver lösten in der Folge einige Heimrauchmelder in den Wohnungen des Hauses aus. Die Feuerwehr lüftete das Treppenhaus und kümmerte sich bis zum Eintreffen des Rettungswagens um eine Person mit Atembeschwerden.

Nachdem der Hauseigentümer informiert wurde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.

Der Einsatz für die Feuerwehr wurde nach ca. 30 Minuten beendet. Im Einsatz war die Löschgruppe Westick. Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren Kräfte der Hauptwache der Polizei und des Rettungsdienstes.

Hochwasserkatastrophe: 65 DRK-Einsatzkräfte aus dem Kreis Unna leisten Hilfe in Köln-Erftstadt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

drkeinsatz721

Kreis Unna. Kaum waren nach den Hochwassereinsätzen auf Kreisgebiet Mitte letzter Woche alle Einsatzkleidungsstücke getrocknet und die Vorräte der Versorgungsfahrzeuge wieder aufgestockt, da hieß es für die Katastrophenschützer*innen erneut: Bereit machen zum nächsten Einsatz.

Dieses Mal nicht vor Ort im Kreis Unna, sondern zur Unterstützung im stark gebeutelten Erftstadt bei Köln. Um 20:45 Uhr am Freitagabend schrillte bei den ehrenamtlichen DRKler*innen hierfür der Pieper und nur wenig später machten sich insgesamt 65 Einsatzkräfte der Einsatzeinheiten UN 01, UN 02 und UN 03 auf den Weg Richtung Köln. Parallel dazu übernahm die Einsatzeinheit EE HAM 04, zu der auch die RK-Ortsvereine Selm und Werne gehören, die Bereitstellung der Grundsicherung für den gesamten Kreis Unna. Schließlich hätte auch hier jederzeit ein Katastrophenschutzeinsatz gemeldet werden können.

Vor Ort in Erftstadt galt es, nach langer, beschwerlicher Anfahrt, trotz unübersichtlicher Situation die Ruhe zu bewahren und zu helfen, wo Hilfe gebraucht wurde: So wurden Betreuungsstellen errichtet, in denen die Evakuierten ein Bett für die Nacht, warme Mahlzeiten, aber auch helfende Hände und tröstende Worte fanden. Insbesondere die Evakuierten eines Krankenhauses sowie eines Hospizes benötigten zudem pflegerische Unterstützung, die durch die ausgebildeten DRK-Katastrophenhelfer*innen gerne geleistet wurde. Zudem galt es, die unzähligen Rettungskräfte von Feuerwehren und sonstigen Hilfsorganisationen während ihrer Arbeit zu verpflegen.

Knapp 24 Stunden leisteten die Rotkreuzler*innen aus dem Kreis Unna dabei Schwerstarbeit, ehe es am späten Freitagabend zum Glück unversehrt, aber erschöpft und mit vielen eindrücklichen Bildern und Erfahrungen im Gepäck, zurück in die Heimat ging.

"Wir danken jedem Einzelnen unserer Helferinnen und Helfer für die großartige Arbeit! Zudem möchten wir allen Arbeitgeber*innen danken, die ihre Beschäftigten für den Einsatz freigestellt haben."

Situation bleibt bedrohlich

Doch auch, wenn der konkrete Einsatz für die Hilfskräfte aus dem Kreis Unna aktuell beendet ist, kämpfen vor Ort weiterhin zahlreiche Retter*innen aus dem DRK, den Feuerwehren und allen anderen Hilfsorganisationen darum, alle Menschen in Sicherheit zu bringen. „Die Lage ist verheerend und bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Bitte um Spenden

Wer auch gerne helfen möchte, den bittet das DRK um eine Geldspende unter dem Stichwort „Hochwasser“. Alles was hier zusammenkommt, fließt explizit an die Betroffenen in NRW und Rheinland-Pfalz.

Spenden können über die beiden folgenden Wege geleistet werden:

• online unter https://www.drk.de/spenden/privatperson-spenden/jetzt-spenden/
• oder unter folgendem Spendenkonto: IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Hochwasser

Zudem bitten wir um Verständnis, dass aktuell keine Sachspenden weitergeleitet werden können. Viele Betroffene werden bereits durch Familie und Freunde versorgt. Für alle anderen Betroffenen halten die Hilfsorganisationen vor Ort ausreichend Sachspenden bereit – ein Beispiel sind hier die vielen Kleiderkammern des Roten Kreuzes. Wenn konkrete Bedarfe an Sachspenden entstehen, erhalten wir Informationen aus den betroffenen Gliederungen und wenden uns dann kurzfristig an die Öffentlichkeit.

Archiv: Rettung von Leben hat oberste Priorität

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