Vier Verletzte und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall auf der A1 in Richtung Köln

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

fwwerne517Dortmund. Heute Nachmittag, 19. Mai 2017, 12.30 Uhr kam es auf der A1 in Richtung Köln, zwischen den Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und dem Kamener Kreuz, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Den ersten Unfallermittlungen zur Folge, war der Fahrer eines Seat, ein 44-Jähriger aus Münster, auf dem linken Fahrstreifen der A1 in Richtung Köln unterwegs. Vor ihm bremste der Verkehr plötzlich stark ab. Durch die regennasse Fahrbahn, verlor der bremsende 44-Jährige dann die Kontrolle über sein Auto und prallte auf das Heck des vorausfahrenden BMW eines 25-Jährigen aus Münster. Die Wucht dieses Aufpralls schleuderte der BMW gegen das Heck des vor ihm stehenden Ford eines 27-Jährigen aus Buchen.

Der Fahrer des BMW, sowie zwei Beifahrer aus dem Seat des 44-Jährigen, kamen mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Seat wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 12200 Euro.

Um 12:33 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Kurz vor der Auffahrt Hamm / Bergkamen war es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Auffahrunfall gekommen, bei dem fünf Personen verletzt, davon zwei Betroffene schwer verletzt wurden. Zunächst sollten lediglich zwei Rettungstransportwagen (RTW) durch die Feuerwehr abgesichert werden. Die ersteintreffenden Kräfte alarmierten nach der Erkundung allerdings umfassende Rettungsmittel nach. Unter anderem war auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 im Einsatz. Zwei Personen mussten aus ihrem Fahrzeug patientenschonend gerettet werden. Zwar waren sie nicht eingeklemmt, durften aufgrund der Verletzungsmuster allerdings nicht einfach aus dem Fahrzeug geführt werden. Hierzu kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz, so dass die Patienten mit sogenannten Schaufeltragen stabil aus dem Fahrzeug gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden konnten. Zudem betreute die Feuerwehr andere Beteiligte, stellte den Brandschutz sicher, nahm auslaufende Medien auf und reinigte die Fahrbahn. Die Patienten wurden in die umliegenden Krankenhäuser Werne, Hamm und Lünen eingeliefert. Für die Zeit der Rettungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Gegen 13:40 Uhr konnte der Verkehr die Einsatzstelle einspurig wieder passieren. Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge und 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Christoph 8, vier RTW aus Werne, Hamm und von der Werkfeuerwehr Bayer, ein Leitender Notarzt, ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie drei Streifenfahrzeuge der Autobahnpolizei, die später durch die Kollegen der Wache Werne für verkehrssichernde Maßnahmen unterstützt wurden. (ots)

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