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Scheunenbrand in Kamen-Rottum

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

fwk130922 2Foto: Feuerwehr Kamen

Kamen-Rottum. Um 23.03 Uhr am Dienstagabend (13.09.22) wurden die Löschzüge 1 (Kamen-Mitte/Südkamen), 3 (Heeren-Werve/Rottum), die hauptamtliche Wache, der Rettungsdienst, sowie ein Löschzug der Feuerwehr Bönen zu einem Gebäudebrand an die Rottumer Straße im Ortsteil Rottum gerufen.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle brannte eine etwa 400 Quadratmeter große Scheune zu etwa 2/3 in voller Ausdehnung, die Flammen schlugen bereits aus dem Dach. Der Brand drohte auf ein unmittelbar angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. Vier anwesende Bewohner hatten das Gebäude vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen können.
 
Die Feuerwehr leitete sofort umfangreiche Maßnahmen zur Brandbekämpfung und zum Schutz des Wohngebäudes ein. Hierzu kamen ein tragbarer Wasserwerfer, das Wenderohr der Drehleiter, sowie mehrere handgeführte Strahlrohre zum Einsatz.
 
Durch den massiven Einsatz konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert, und der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Wie sich im Einsatzverlauf herausstellte befanden sich in der Scheune mehrere Tanks für Heizöl, wovon einer durch die Hitze des Feuers beschädigt wurde. Es kam zum Austritt größerer Mengen des Öls, welches vermischt mit dem Löschwasser aus dem Gebäude lief.
 
Dies stellte eine Gefahr für den unweit der Einsatzstelle verlaufenden Derner Bach sowie die Umwelt dar. Durch die Einsatzleitung wurde daher die untere Wasserbehörde des Kreises Unna zum Einsatzort bestellt. In Absprache mit dessen Vertreter setzte die Feuerwehr mehrere Ölsperren im Verlauf des Baches und streute den Bereich der Scheune großflächig mit Ölbindemittel ab. Ein weiteres Problem bereitete der Feuerwehr die Dacheindeckung der alten Scheune welche aus Eternitplatten bestand. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass diese Platten Asbestfasern enthielten errichtete die Feuerwehr einen Dekontaminationsplatz, an welchem sich die Einsatzkräfte umziehen und die verschmutzte Schutzkleidung luftdicht verpacken konnten. Sämtliches Material wird nun einer speziellen Prüfung/Reinigung zugeführt.
 
Abschließend wurde in der ausgebrannten Scheune Löschschaum ausgebracht um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr am frühen Mittwochmorgen beendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Während des laufenden Einsatzes löste zudem die Brandmeldeanlage eines Pflegeheimes in Kamen-Mitte aus. Zu diesem Einsatz wurde der Löschzug 2 aus Kamen-Methler alarmiert. Wie sich herausstellte handelte es sich jedoch glücklicherweise um einen Fehlalarm, verursacht durch eine technische Störung.
fwk130922Foto: Feuerwehr Kamen

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