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Kamen. Die ersten Monate mit einem Baby sind für Familien eine besonders intensive Zeit – geprägt von Freude, Nähe und vielen neuen Herausforderungen. Wenn das Baby häufig weint oder der Schlaf nicht so recht gelingen will, kommen bei Eltern schnell Fragen auf: Schläft mein Kind genug? Warum wacht es so oft auf? Und mache ich überhaupt alles richtig?
Genau hier setzt die Villa FIB – das Familienbüro der Stadt Kamen – mit einem besonderen Unterstützungsangebot an: Jeden Montag von 9.30 bis 11.30 Uhr bietet Kristin Wulf, erfahrene Familienkinderkrankenschwester und zertifizierter Babyschlafcoach, in den Räumlichkeiten am Rathausplatz 4 in Kamen eine kostenlose Schlaf- und Schreiberatung an.
„Die Beratung ist wertvoll, lange bevor die Nächte turbulent werden“, erklärt Wulf. Schon bei den ersten Unsicherheiten können Eltern Rat suchen – ganz gleich, ob es um ein Neugeborenes oder ein Kleinkind geht. Auch Themen wie veränderte Schlafgewohnheiten in der Kita-Eingewöhnung oder beim Familienbett spielen dabei eine Rolle. Kristin Wulf nimmt sich Zeit, hört zu und unterstützt Eltern mit sanften, bindungsorientierten Ideen – ohne starre Methoden oder das sogenannte „Schreien lassen“.
„Manchmal genügt schon ein Gespräch oder ein kleiner Impuls, um wieder Sicherheit zu spüren und die eigenen Stärken als Eltern wahrzunehmen“, sagt sie. „Mir ist wichtig, dass Familien wissen: Ihr seid nicht allein. Es gibt liebevolle Wege zu mehr Schlaf und Entspannung – für alle.“
Typische Fragen, die Eltern beschäftigen:
- Ist es normal, wenn mein Baby lange schreit oder ständig aufwacht?
- Ist das gemeinsame Schlafen im Familienbett sicher?
- Wie gelingt Einschlafen ohne Druck und Tränen?
- Was tun, wenn sich der Schlafrhythmus plötzlich verändert?
Patentrezepte gibt es nicht – aber immer einen Weg, der zur jeweiligen Familie passt.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Wann? Jeden Montag, 9.30 bis 11.30 Uhr
Wo? Villa FIB, Familienbüro der Stadt Kamen, Rathausplatz 4
Wie? Kostenlos, vertraulich und ohne Anmeldung
Fragen? 02307 148-4100
Infos: www.villa-fib.kamen.de
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Kreis Unna. Deutschlandweit steigen derzeit die Fallzahlen von Geflügelpest an. Im Kreis Unna und dem Stadtgebiet Hamm, für das das Kreisveterinäramt ebenfalls zuständig ist, gibt es aber derzeit noch keinen Fall. Geflügelhalter im Kreis sollen weiter vorsichtig sein, rät der Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Unna.
Die Vogelpest ist inzwischen ganzjährig in Deutschland verbreitet, doch besonders durch die Zugvögel steigen die Zahlen der erkrankten Tiere im Herbst meist an. Laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist dies dieses Jahr wohl früher als üblich der Fall.
"Es gibt bisher keinen Fall von aviärer Influenza im Kreis Unna. Für den Menschen besteht so gut wie kein Risiko: In Deutschland ist kein Fall von Übertragung auf den Menschen bekannt geworden", so Kreisveterinär Dr. Kirschner. Aktuell werden mehrere Tiere getestet, die am vergangenen Wochenende gefundene Gans und der kränkelnde Kranich aus Lünen sind negativ getestet worden.
Wachsam bleiben
Außerdem bittet er Geflügelhalter, Ornithologen sowie alle Bürgerinnen und Bürger um Wachsamkeit. "Gehäufte Funde toter Wildvögel, insbesondere Wasser- und Greifvögel, sollten dem zuständigen Ordnungsamt und außerhalb der Dienstzeit der Leitstelle des Kreises Unna unter Angabe des genauen Fundortes gemeldet werden", so Dr. Kirschner. "Bürger sollten kranke oder verendete Vögel sowie Wildtiere generell nicht anfassen." Ansonsten ist das Veterinäramt unter
Der Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung erinnert zudem daran, dass alle Geflügelhaltungen gemeldet werden müssen – und zwar unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Neben Schweinen, Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen ist auch die Haltung von Geflügel beim zuständigen Veterinäramt und der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer NRW anzuzeigen. Konkret betrifft das Hühner, Puten, Enten,
Gänse, aber auch Tauben und alles sonstige Geflügel.
Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht bei der Tierseuchenkasse Nordrhein-Westfalen registriert worden sein, muss dies schnellstens nachgeholt werden – ab dem ersten Tier in der Haltung. Eine Neuanmeldung ist unter https://nw.agrodata.de/newreg-nw möglich.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beim TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) des FLI über den aktuellen Stand der Vogelgrippe informieren unter https://tsis.fli.de/cadenza/. Außerdem hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz auf seiner Internetseite nützliche Informationen zum Thema Geflügelpest zusammengestellt. Unter www.lanuk.nrw.de sind unter dem Suchwort "Geflügelpest" auch zwei Merkblätter für Halterinnen und Halter zu finden. PK | PKU
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Kreis Unna. Zum nächsten Treffen des Gesprächskreises für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, sind interessierte betroffene Angehörige herzlich eingeladen. Das Treffen findet am Dienstag, 4. November, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr im Besprechungsraum des Hellmigium im Severinhaus Kamen, Nordenmauer 18 statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Hellmig Krankenhauses.
Bei den Gruppentreffen geht es um gegenseitigen Erfahrungsaustausch und um den Umgang mit Problemen, die sich im Zusammenleben mit einem psychisch erkrankten Angehörigen ergeben. Durch die Gespräche sollen die Teilnehmenden Entlastung finden, Orientierungshilfen erhalten und psychosoziale Einrichtungen kennenlernen. Es ist auch möglich, zu besonderen Themen (Betreuungsrecht, Medikament etc.) Referenten einzuladen.
Für das Gruppentreffen ist eine Voranmeldung erforderlich. Kontakt und Anmeldung: Michelle Hoffmann (Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Unna), Fon 0 23 03 27-21 29, E-Mail
Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.). Ansprechpartnerin ist Laura Schwarz, Fon 0 23 03 27 28 29, E-Mail
PK | PKU
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Kreis Unna. Von den diesjährigen Schulanfängern und Schulanfängerinnen im Kreis Unna hat bereits jedes vierte Kind Zahnfüllungen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden bei 25,9 Prozent der Kinder schon vor der Einschulung Zahnfüllungen eingesetzt. Im Durchschnitt sind bei jedem Kind mit Füllung 4,6 Zähne betroffen. Auffällig ist, dass 21,7 Prozent der betroffenen Kinder sogar sieben und mehr Zahnfüllungen haben. „Es ist besorgniserregend, dass Kinder bereits vor der Einschulung so viele Zahnfüllungen benötigen. Für die lebenslange Erhaltung der Mundgesundheit von Kindern sind eine sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen unabdingbar“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Zahnstatus besorgniserregend
Karies zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die aktuelle AOK-Auswertung zeigt, dass 52,5 Prozent der diesjährigen Schulanfänger und Schulanfängerinnen mit Zahnfüllungen bereits ein bis drei Füllungen haben. 25,8 Prozent haben vier bis sechs Füllungen. „Kariesprobleme müssen von Anfang an ernst genommen werden“, so Kock. Denn ein kariöses Milchgebiss kann weitreichende Folgen haben und sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Karies kann beispielsweise zu Schmerzen beim Kauen führen oder zu Fehlstellungen der bleibenden Zähne, wenn die Milchzähne als Platzhalter wegfallen. In schlimmen Fällen wird sogar die Sprachentwicklung des Kindes beeinträchtigt. Karies bei Schulkindern entsteht, wenn Bakterien im Mund Zucker zu Säure umwandeln. Diese Säure greift den Zahnschmelz an und führt zu Löchern. Hauptgrund hierfür ist die zu häufige Aufnahme zuckerhaltiger Snacks und Getränke. Eine gute Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta, eine zahngesunde Ernährung und regelmäßige Zahnarztbesuche sind die besten Mittel zur Vorbeugung von Karies.
Kariesvorsorge so früh wie möglich
Die Karies-Vorsorge ist schon für Babys wichtig. Das Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenkasse beginnt im sechsten Lebensmonat mit der zahnmedizinischen Früherkennung. „Je früher mit der gezielten Zahnpflege begonnen wird, desto besser. Und das bereits vom ersten Zahn an“, rät Kock. Gesunde Milchzähne verringern das Risiko von Zahn- und Kieferfehlstellungen der bleibenden Zähne. Die Eltern sollten die Phase, in der die ersten Zähne durchbrechen, gut begleiten und das Kind an eine regelmäßige Zahnpflege gewöhnenKock.
Individualprophylaxe ab dem sechsten Lebensjahr
Ab dem sechsten Lebensjahr sollte jedes Kind mindestens zweimal im Jahr zur Zahnuntersuchung. Die großen Backenzähne mit ihrer zerklüfteten Oberfläche gelten als besonders kariesgefährdet. In den Rillen und Vertiefungen sammeln sich oft Bakterien. Doch es gibt ein wirksames Mittel: die Fissurenversiegelung. Neben der regelmäßigen Prophylaxe zahlen die gesetzlichen Krankenkassen auch die Zahnversiegelung der Backenzähne bis zum 18. Lebensjahr vollständig.
Gruppenprophylaxe in Kitas und Schulen
Ein besonderes Augenmerk auf die richtige Zahnpflege und Mundhygiene außerhalb des Elternhauses legen auch die niederschwelligen Vorsorgeangebote wie regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen, Beratungen und Prophylaxe in Kitas und Schulen. Die Gruppenprophylaxe trägt schon im frühen Kindesalter dazu bei, den Grundstein für ein gesundes Aufwachsen und eine gute Mundgesundheit zu legen. Sie wird gemeinsam vom öffentlichen Gesundheitsdienst, den niedergelassenen Zahnärzten und der gesetzlichen Krankenversicherung für Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres getragen.
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Zuckerkrankheit im Fokus des neuen Gesundheitsberichts
Kreis Unna. Der Diabetes mellitus zählt in den Industrieländern zu den meistverbreiteten Volkskrankheiten. Deshalb widmet sich der Gesundheitsbericht des Kreises Unna im Monat Oktober diesem Thema. Diabetes mellitus, insbesondere Typ-2-Diabetes, stellt ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. In Deutschland leben über 11 Millionen Menschen mit Diabetes. Unterschieden wird zwischen Typ 1 und Typ 2, wobei vor allem Letzterer als Wohlstandskrankheit gilt - über 90 Prozent aller Diabetikerinnen und Diabetiker leiden daran.
Die Prävalenz steigt mit dem Alter deutlich an und betrifft Männer häufiger als Frauen. Auch Prädiabetes ist weit verbreitet und kann durch Lebensstilveränderungen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Gewichtsreduktion in vielen Fällen verhindert oder verzögert werden.
In Nordrhein-Westfalen liegt die Diabetesrate über dem Bundesdurchschnitt. Auch im Kreis Unna zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg der Diagnosen. Männer sind seit 2017 häufiger betroffen als Frauen, was unter anderem auf biologische, hormonelle und verhaltensbezogene Unterschiede zurückzuführen ist.
Der Bericht beleuchtet zudem die sozialen und strukturellen Einflussfaktoren auf das Erkrankungsrisiko. Menschen mit niedrigem Bildungsgrad oder sozioökonomischer Belastung sind deutlich häufiger betroffen. Auch der Migrationshintergrund kann eine Rolle spielen, etwa in Bezug auf Zugang zur Versorgung oder Gesundheitsverhalten.
Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Lebensstilinterventionen über medikamentöse Therapien bis hin zu technischen Hilfsmitteln wie Insulinpumpen oder kontinuierlichen Glukosemesssystemen. Besonders wichtig ist die frühzeitige Prävention: Studien zeigen, dass gezielte Maßnahmen das Auftreten eines Typ-2-Diabetes bei Risikopersonen um mehrere Jahre verzögern können.
Im Kreis Unna bietet der Mobile Gesundheitskiosk niedrigschwellige Beratung und Informationen zum Thema Diabetes an. Der vollständige Bericht zum Thema Diabetes ist online abrufbar unter www.kreis-unna.de/gesundheit.
Im Rahmen der Gesundheitsaufklärungsreihe "Gesundheitswissen für alle" werden fast jeden Monat Gesundheitsberichte zu unterschiedlichen Gesundheitshemen und Krankheitsbildern veröffentlicht. Auch im nächsten Jahr soll diese Reihe fortgesetzt werden. Der Fachbereich Gesundheit des Kreises Unna möchte dabei auch die Interessen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen und hat deshalb eine Umfrage erstellt. Unter https://kreisunna.lamapoll.de/AbfrageThemenJahresplanung können Bürgerinnen und Bürger die Gesundheitsthemen angeben, die sie besonders interessieren. PK | PKU
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Wenig Sonnenlicht macht insbesondere älteren Menschen und Säuglingen Probleme
Kreis Unna. Die Vitamin-D-Versorgung kann bei älteren Menschen und Säuglingen insbesondere in den Wintermonaten einen kritisch niedrigen Level erreichen, da in dieser Zeit wenig natürliches Sonnenlicht vorliegt. Dieses wird jedoch benötigt, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion anzuregen. Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mahnen, dass jeder Dritte Erwachsene in Deutschland mangelhaft mit Vitamin D versorgt ist. Was Wenige wissen: Ein Aufenthalt in hellen Räumen reicht nicht aus, da die für die Vitaminproduktion wichtigen UV-B-Anteile im Sonnenlicht nicht durch das Glas in Fensterscheiben dringen können. „Es ist daher schon regelmäßig ein Aufenthalt im Freien notwendig, bei dem so viel wie möglich Haut gezeigt werden sollte. Hinzukommt, dass nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten. Dadurch kann es insbesondere bei älteren Menschen und Säuglingen im Kreis Unna in den lichtarmen Jahreszeiten zu einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel kommen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Vitamin D hat eine Schlüsselrolle beim Knochenstoffwechsel, denn durch die natürliche UV-B Strahlung der Sonne kann der menschliche Körper es selbst produzieren und im Fettgewebe sowie in der Leber speichern. Praktisch für den Winter: In der dunklen Zeit des Jahres greift der Körper auf den Vorrat aus dem Sommer zurück. In Regionen mit wenig Sonnenlicht reicht das oft nicht aus. Das RKI weist darauf hin, dass in den Wintermonaten die körpereigene Vitamin D Produktion stark reduziert ist und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Supplementierung, wenn eine Verbesserung des Vitamin-D-Status weder durch die Eigensynthese noch über die Ernährung erreicht werden kann. Säuglinge können eher von einem Vitamin-D-Mangel betroffen sein, da sie nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden sollen. Auch die Muttermilch enthält vergleichsweise wenig Vitamin D. Ältere Menschen neigen zu einem Vitamin-D-Mangel, da der Körper im Alter weniger Vitamin D bildet und nur wenige gängige Nahrungsmittel Vitamin D enthalten. Dies sind zum Bespiel fetter Seefisch, bestimmte Innereien, Speisepilze und Eier. Insbesondere chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen sind häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, und halten sich somit seltener draußen in der Sonne auf. „Wir raten den betroffenen Personengruppen, ihren Vitamin-D-Status durch einen Arzt oder eine Ärztin überprüfen zu lassen, um Folgeerkrankungen eines mangelhaften Knochenstoffwechsels, wie zum Beispiel Osteoporose, zu vermeiden“, sagt Kock.
Der Grad der Sonnenbestrahlung ist abhängig von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und auch der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die körpereigene Produktion vermindern. Der Beitrag der körpereigenen Bildung zur Vitamin-D-Versorgung kann daher individuell stark schwanken. Das RKI empfiehlt für Erwachsene, pro Tag möglichst ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) zwischen zwölf und 15 Uhr fünf bis maximal 25 Minuten der Sonne auszusetzen. Am Vormittag von zehn bis zwölf Uhr und am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr kann die Dauer der Sonnenlichtbestrahlung verdoppelt werden. „Die Menschen im Kreis Unna sollten auch in der dunkleren Jahreszeit die Tage mit Sonnenlicht unbedingt nutzen, um ins Freie zu gehen und möglichst an einem windgeschützten Platz eine Ladung Vitamin D zu tanken“, sagt Kock.
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Kamen. Gesundheit kann herausfordernd sein – nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch alles, was damit zusammenhängt. Unterstützung bietet der Mobile Gesundheitskiosk des Kreises Unna. Hier erhalten Bürgerinnen und Bürger unbürokratische und kostenlose Beratung zu allen Fragen rund um ihre Gesundheit.
Die Gesundheitslotsin Jana Krethen berät individuell zu Themen wie:
„Was tue ich, wenn ich eine Verordnung bekommen habe?“ oder „Welche Angebote gibt es rund um meine Erkrankung?“
Termin in Kamen:
Donnerstag, 16. Oktober 2025
Familienbande, Bahnhofstraße 46, 59174 Kamen
14:30 – 16:00 Uhr
Auch außerhalb der offenen Sprechstunden können Termine vereinbart werden unter
Tel. 0 23 03 / 27-35 53, 27-42 52 oder 27-27 59.
Weitere Informationen und aktuelle Termine finden Sie unter
www.kreis-unna.de
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Kreis Unna. Am 10. Oktober ist der Welttag der seelischen Gesundheit. In diesem Jahr werden dabei vor allem die Bedürfnisse psychisch belasteter junger Menschen in den Fokus genommen. Passend dazu blickt die Kreisverwaltung auf seinen Jugendpsychiatrischen Dienst und stellt diesen noch recht jungen Bereich in einem eigenen Podcast vor.
Der Jugendpsychiatrische Dienst ist Teil des Sozialpsychiatrischen Dienstes seit 2021 und ein Angebot vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 bis 21 Jahre. "Besonderes Merkmal ist, dass wir aufsuchend beraten, das heißt, dass wir nach Hause zu den Kindern und Jugendlichen kommen, um zu schauen, wo wir bei Problemen helfen können", so Daniela Walkenhorst vom Jugendpsychiatrischen Dienst (JPDi) im Podcast.
Probleme und Herausforderungen
Am häufigsten geht es in der Arbeit des Jugendpsychiatrischen Dienstes um Probleme mit Schulabsentismus – das heißt, Jugendliche gehen nicht mehr in die Schule, ziehen sich zurück und sind nicht mehr zugänglich. "Da können sich Eltern jederzeit an uns wenden, wir beraten ob das zu einem Problem werden kann, ob das nur temporär ist und was man tun kann, damit sich da nichts verstetigt", so Franziska Wahlers vom JPDi.
Zum Aktionstag
Der Aktionstag am 10. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto "Lass Zuversicht wachsen. Psychisch stark in die Zukunft". Besonders die Bedürfnisse psychisch belasteter junger Menschen stehen bei dem diesjährigen Aktionstag besonders im Fokus, denn Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es weiterhin schlechter als vor der Corona-Pandemie, was auch eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Hamburg belegt. Demnach habe sich die psychische Belastung auf einem hohen Wert stabilisiert. Vor allem Ängste im Zusammenhang mit globalen Konflikten und der Klimakrise beeinflussen die Lebensqualität und das Wohlbefinden der jüngeren Generation.
Viele weiteren Fragen rund um die Arbeit des JPDi werden im Podcast beantwortet. Der Podcast ist zu finden unter www.kreis-unna.de/podcast, auf dem Kreis-YouTube-Kanal unter www.youtube.de/@kreis_un sowie auf der Plattform Spotify. PK | PKU
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