Feuer im Krankenhaus war nur gespielt - Feuerwehr und Hellmig-Klinik zogen nach Übung positive Bilanz

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Foto: Erste Betreuung eines "Brandopfers" (Quelle: Klinikum Westfalen )Kamen. Rauch dringt aus dem Patientenzimmer im sechsten Stock des Hellmig-Krankenhauses, Schmerzensschreie ertönen. Rettungskräfte und Krankenhauspersonal kümmern sich um blutende Wunden und erschreckende Brandverletzungen - doch das grelle Rot ist nur aufgemalt, die Schmerzen nur gespielt.  Feuerwehr, DRK und Krankenhaus organisierten am Samstag eine große Katastrophenübung im Kamener Krankenhaus.

Dr. Andreas Ludwig führt Fachklinik als neuer Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus

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Dr. Ludwig im Kamener Hellmig-Krankenhaus am Visitenwagen (Quelle: Klinikum Westfalen)Kamen. Die ersten 100 Tage sind noch nicht ganz vorbei für Dr. Andreas Heinz Ludwig in seiner Funktion als neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Hellmig-Krankenhaus Kamen. Für die von ihm geleitete Klinik aber hat er schon ein klares Konzept gefunden. Im Fokus stehen eine individuelle Patientenorientierung sowie ein interdisziplinäres und interprofessionelles Miteinander im Team.
Dr. Ludwig tritt als erfahrener Chirurg mit Leitungskompetenz im Krebszentrum und im Adipositaszentrum des Knappschaftskrankenhauses Dortmund in  Kamen an. Die bisherigen Stärken der Allgemein- und Viszeralchirurgischen Klinik im Hellmig-Krankenhaus will er pflegen. So wird es weiter auch die von seinem Vorgänger Dr. Burkhard Thiel begründeten thoraxchirurgischen Angebote in Kamen geben - in enger Kooperation mit der von Dr. Thiel inzwischen geleiteten Klinik für Thoraxchirurgie beim Dortmunder Verbundpartner.
Dr. Ludwig bringt auch die Kompetenz als Fachexperte Darm der Deutschen Krebsgesellschaft mit nach Kamen. Als Auditor prüft er die Einhaltung von Qualitätsansprüchen in Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die medizinischen Standards in Deutschland, die sich auch in den Zertifizierungen des Hellmig-Krankenhauses ausdrücken, seien von Nachbarländern als Qualitätsziele übernommen worden. Für Eingriffe ob an Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenwegen oder Schilddrüse sei für Patienten im Hellmig-Krankenhaus hohe medizinische Qualität gesichert.
"Der Verbund im Klinikum Westfalen ist dafür von hoher Bedeutung", so Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen und damit für die drei Häuser in Kamen, Dortmund und Lünen verantwortlich. "Das gemeinsame Krebszentrum  garantiert jedem Tumorpatienten die Begleitung durch ein hoch kompetentes, interdisziplinäres Team", unterstreicht Dr. Ludwig die Vorteile der Zusammenarbeit. In Kooperation mit der onkologischen Fachklinik des Hellmig-Krankenhaus unter der Leitung von Chefarzt Dr. Peter Ritter stehe so in Kamen eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau Betroffenen zur Verfügung.
Einen neuen Schwerpunkt im Kamener Krankenhaus stellt die Adipositastherapie dar. Konservative Behandlungen und auch chirurgische Therapie werden hier angeboten. Nur in Sonderfällen wird der Eingriff selbst in speziell ausgestatteten Operationssälen in Dortmund durchgeführt.
Für den Patienten bedeuten modernste medizinische Standards und neueste operative Techniken sowie die Teilnahme an Qualitätssicherungsstudien neben hoher Sicherheit auch eine möglichst wenig belastende Therapie. Schmerzfreiheit und schnelle Wundheilung gehören dazu. Dr. Ludwig: "Ziel ist es auch, Einschränkungen von Lebensqualität weitgehend zu vermeiden oder zu minimieren und den Patienten zum Beispiel eine längere Nüchternheit zu ersparen."
Medizinische Qualität aber beschränkt sich für ihn nicht nur auf den Operationssaal, sondern bezieht sich auf Diagnostik, voroperative Betreuung und intensive Nachsorge, betont Dr. Ludwig. Den Patienten stehen im Hellmig-Krankenhaus verschiedene Spezialsprechstunden zur Verfügung, jetzt auch für Adipositaserkrankungen. Ein wichtiges Anliegen ist Dr. Ludwig die enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten, die die Patienten vor und nach dem Klinikaufenthalt betreuen, um eine umfassende Versorgung zu ermöglichen.

Hellmig-Krankenhaus führt elektronische Behandlungsinformation ein

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Geschäftsführer Michael Kleinschmidt, Chefarzt Andreas H. Ludwig, die Leiterin der Aufnahme Sabine Strothotte und Krankenhausleiterin Anke Ronge freuen sich über den Start der neuen elektronischen Behandlungsinformation am Hellmig-Krankenhaus. (Quelle: Klinikum Westfalen)Preisgekröntes System stoppt Medikamentenchaos

Kamen. Von unterschiedlichen Ärzten ohne Informationsaustausch einem Patienten verschriebene Medikamente können sich in der Wirkung abschwächen oder verstärken. Die mögliche Folge: Ungewollte Effekte können Patienten gefährden. Ein von der Knappschaft entwickeltes und mit einem bundesweiten Innovationspreis prämiertes System soll genau das am Hellmig-Krankenhaus ab sofort verhindern.
"Dass notwendige Informationen nicht immer und überall verfügbar sind, akzeptieren wir im Zeitalter von mobiler Kommunikation und Internet im privaten Bereich schon lange nicht mehr", so Dr. Georg Greve, Erster Direktor der Knappschaft-Bahn-See. Bei der Aufnahme von Patienten im Krankenhaus aber werden bisher moderne Informationstechnologien zum Abgleich der Medikamenteneinnahme nicht genutzt. Die elektronische Behandlungsinformation, kurz eBI, soll das ändern.
Mit einem deutschlandweit bisher nicht zur Verfügung stehenden System hat die Knappschaft seit Juni 2013 damit begonnen, das versichertenbegleitende Informationsmanagement auf eine neue Qualitätsstufe zu stellen. Da viele stationär behandelte Versicherte häufig besonders schwere, zum Teil auch mehrere Erkrankungen haben, ergeben sich besondere Anforderungen an ihre Behandlung. "Eine gute Abstimmung und ein umfassender Wissenstransfer zwischen allen Beteiligten dienen dem Wohl des Patienten", so Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen.  Krankenhäuser sind der ideale Ausgangspunkt für eine übergreifende Behandlungsabstimmung und verfügen meist schon über moderne Kommunikationstechnologie. Aus diesem Grund wurde eBI zunächst für die Unterstützung der stationären Behandlung entwickelt.
Ein Beispiel: Der Hausarzt verschreibt einen Betablocker, der Neurologe verschreibt ohne Kenntnis davon ein Beruhigungsmittel. Die Folge: Das Beruhigungsmittel verstärkt die Wirkung des Betablockers, der Puls wird niedriger, es kommt zu einer Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Das kann zu Schwindel und mitunter auch zu Stürzen mit folgenschweren Auswirkungen führen.
Mit eBI können solche Probleme vermieden werden. "Stimmt der Patient bei der Aufnahme ins Krankenhaus zu, dann wird den behandelnden Ärzten in der Klinik Wissen über Vorerkrankungen sowie über die aktuelle und frühere Arzneimitteltherapie und über bis dahin betreuende Ärzte und Institutionen zur Verfügung gestellt", erläutert Cornelia Müller-Wenzel, Projektleiterin im Klinikum Westfalen.
Wie wichtig dieses System ist zeigen ein paar Zahlen: Jeder stationär behandelte Versicherte der Knappschaft wird im Durchschnitt von sieben niedergelassenen Ärzten ambulant betreut und erhält Arzneiverordnungen mit rund neun Wirkstoffen pro Tag. eBI erstellt einen Medikationsplan mit den von allen Ärzten verordneten Arzneimitteln und liefert ebenso einen schnellen Überblick über die zugrunde liegenden Vorerkrankungen. Zusätzlich beinhaltet eBI eine Sicherheitsprüfung für die Arzneitherapie, einen Check auf potentiell vermeidbare Risiken, der dem Arzt als Hilfestellung zur Verfügung steht.
eBI überzeugte mit diesen Leistungen die Jury des jährlich in Berlin für das Gesundheitswesen vergebenen Zukunftspreises, der deshalb der Knappschaft und dem Klinikum Westfalen zugesprochen wurde. Aktuell haben sich bereits mehr als 85.000 Versicherte der Knappschaft für die Teilnahme an eBI entschieden.
Anke Ronge, Leiterin des Hellmig-Krankenhauses ist von dem neuen System überzeugt: "Wir bieten so unseren Patienten deutlich mehr Therapiesicherheit."

Pulsschlagveranstaltung im Hellmig-Krankenhaus: Plädoyer für die sanfte Geburt

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Chefarzt Dr. Frank B. Schmolling mit Neugeborenem (Quelle: Klinikum Westfalen)Kamen. Immer mehr Kinder kommen in Deutschland per Kaiserschnitt zur Welt, so  Dr. Frank B. Schmolling, Chefarzt der Dortmunder  Klinik für Geburtshilfe im Klinikum Westfalen. Für eine sanfte Geburt wollen er und sein Team bei einer Veranstaltung in der Reihe Pulsschlag im Hellmig-Krankenhaus am Mittwoch, 10. September, ab 18.30 Uhr, werben.
 
Wichtig sei es, schon durch eine gute Vorbereitung den Grundstein zu legen für ein positives Geburtserlebnis, betont Dr. Schmolling. Die Elternschule am Hellmig-Krankenhaus biete in Kooperation mit der Familienbande dazu vielfältige Angebote. Wenn der Geburtstermin da ist, bietet das Klinikum Westfalen an, kostenlos mit dem Storchentaxi zum Kreißsaal im Knappschaftskrankenhaus gebracht zu werden.
 
In der Geburtsklinik komme es auf die grundlegende Philosophie des gesamten geburtshilflichen Teams an. Dr. Schmolling wirbt für eine intensive Betreuung durch erfahrene Hebammen, während ein Arzt für den Fall des Falles permanent im Hintergrund zur Verfügung steht. 
 
Die Reihe Pulsschlag ist ein Kooperationsprojekt von Klinikum Westfalen und der VHS. Im Hellmigium, dem Vortragssaal des Hellmig-Krankenhauses, stellen sich am 10. September neben Dr. Schmolling auch Hebammen und Vertreter der Elternschule allen Fragen.

15 junge Menschen starteten am 1. August im Hellmig-Krankenhaus in neue berufliche Perspektiven

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Foto: 15 junge Menschen starteten am 1. August im Hellmig-Krankenhaus in neue berufliche Perspektiven. (C) Klinikum WestfalenKamen. 15 junge Menschen starteten am 1. August im Hellmig-Krankenhaus in neue berufliche Perspektiven. Zwei von ihnen, Kira Miumske und Stefanie Swoboda, begannen eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. 13 junge Frauen und Männer absolvieren nun ein Jahrespraktikum am Kamener Krankenhaus um sich auf einen medizinischen Beruf vorzubereiten. Dazu gehören Michelle Jonietz, Franziska Schulze-Kissing, Fikret Celik,  Abeer Abu-Subeih, Merve Nur Akgül, Lena Schnittkus, Maximilian Fischer, Julia Adler, Mike Quellenberg. Erst in einigen Tagen treten ihr Jahrespraktkum  an (nicht im Bild) Mine Özdemir, Leonie Plachetka, Lara-Isabell Baumhoer und Emre Tercan. Begrüßt wurden sie im Hellmig-Krankenhaus Kamen von Standortleiterin Anke Ronge, dem ärztlichen Leiter Dr. Dieter Metzner, Pflegedirektor Matthias Dieckerhoff, Bereichsleiterin Bettina Bauerlein und Verwaltungsleiter Holger Hintze. Anke Ronge riet den Berufstartern, offen und neugierig allem Neuen  gegenüber zu treten.

Neue onkologische Station in der Hellmig-Klinik fertiggestellt

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Foto: Dr. Peter Ritter, Chefarzt für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen (C) KLINIKUM WESTFALEN GMBHKamen. "Bei der Behandlung unserer Patienten steht neben der medizinischen Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die persönliche Zuwendung im Vordergrund", betont Dr. Peter Ritter, Chefarzt für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Die jetzt bezogene neu geschaffene Station der Fachklinik spiegelt das wieder mit hellen Farben, warmen Tönen und einem breiten Angebot für Patienten.

Der chirurgische Blick durchs Schlüsselloch - Kerstin Pohl referierte in der Pulsschlag-Reihe im Hellmig-Krankenhaus

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Kerstin Pohl erläutert Schlüssellochchirurgie im Rahmen der Pulsschlagreihe. (C) Klinikum WestfalenKamen. "Schlüsselloch-Chirurgie: Wer guckt wann wohin?", fragte Oberärztin Kerstin Pohl am Mittwochabend im Rahmen der Vortragsreihe Pulsschlag im Hellmig-Krankenhaus und lieferte die Antworten selbstverständlich gleich mit.
Die so genannte Schlüsselloch-Chirurgie, auch minimalinvasive Chirurgie genannt,  ist eine Methode der kleinen Schnitte. Dabei werden Operationsgeräte und eine Kamera durch winzige Öffnungen  in den Körper geschoben. Auf einem Monitor kann der Chirurg dann erkennen, wie es im Inneren aussieht und in einem zweiten Schnitt auch gleich eventuell nötige Operationen durchführen.
Die kleineren Schnitte bedeuten für den Patienten weniger Schmerzen sowie eine schnelle Erholung nach der OP und: es bleiben so gut wie keine störenden Narben zurück. Die technisch  sehr anspruchsvolle Methode , die nur von erfahrenen Operateuren durchgeführt werden kann, bietet aus medizinischer Sicht eine bessere Übersicht und ermöglicht zielgenaue Eingriffe. Am Hellmig-Krankenhaus Kamen kommt die Schlüsselloch-Chirurgie bereits seit vielen Jahren zum Einsatz. Eine hochmoderne technische Ausstattung sorgt dafür, dass an der Nordstraße inzwischen fast alle Operationen an  Leber,  Magen, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse und Milz minimalinvasiv durchgeführt werden. Hinzu kommen Schilddrüsen- und Bruchoperationen sowie Gallenblasen- und Blinddarmentfernungen.
Oberärztin Pohl stellte den interessierten Zuhören am Mittwoch speziell die Möglichkeiten der Darmoperation bei Krebsleiden oder Divertikulitis vor. Fotos aus dem OP lieferten interessante Einblicke. Dazu gab es auch medizinische Geräte zum Anfassen: Kerstin Pohl hatte einen hochmodernen "Singleport" mitgebracht, der selbst große Bauchoperationen durch nur einen einzigen kleinen Bauchschnitt ermöglicht. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und  zeigten sich beeindruckt von den Möglichkeiten der modernen Operationstechnik.
 

Neue Kurse der Elternschule des Klinikums Westfalen

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Aqua-Fitness, Yoganastik und Babymassage

Kamen. Die Elternschule des Helmig Krankenhauses organisiert einen neuen Aqua FitKurs für Schwangere. Er beginnt am Freitag, 20. Juni, um 19.30 Uhr in der Badeabteilung von Reha Sport Kamen am Hellmig Krankenhaus. Sich 30 Minuten fast wie in Schwerelosigkeit, ganz leicht zu fühlen, das ermöglicht Aqua Fit für Schwangere. Die Bewegungen im Wasser wirken sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Dies kommt natürlich auch dem Baby zugute. Kosten für 8x30 Min. 64 €.
 
In der Elternschule des Hellmig Krankenhauses beginnt am Dienstag, 24. Juni, von 18.30 bis 20 Uhr der Kurs Yoganastik.
Besonders in der Schwangerschaft ist es wichtig, Zeiten der Ruhe und Ausgeglichenheit für sich zu finden, betont Marianne Künstle, Leiterin der Elternschule. In den Yogaübungen werden Anspannung und Entspannung erfahren. Das Kind wird durch die bewusste und tiefe Yoga-Atmung mit mehr Sauerstoff und Energie versorgt. Kosten für 6x90 Min. 48€.   
 
Ein neuer Kurs zum Thema „Babymassage“ startet in der Elternschule ab Dienstag, 24. Juni, von 16 bis 17 Uhr.
In diesem Kurs erfahren Eltern, wie Sie das Bedürfnis des Kindes nach Wärme, Zärtlichkeit und Berührung stillen können. Mit sanften Händen wird das Kind massiert, es entspannt sich und fühlt sich wohl und geborgen.
Babymassage ist geeignet für Eltern mit Kindern von 4 Wochen – 6 Monaten. Die Kosten für den Kurs betragen 40 € für 5x60Min.
 
Interessierte können sich bei Marianne Künstle unter der Tel. Nr. 0231 9221252 oder per e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

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