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Erster guter Vorsatz im neuen Jahr: Blut spenden und Leben retten
Kamen. Zum Jahreswechsel stehen gute Vorsätze wieder hoch im Kurs – und einer ist besonders einfach umzusetzen: Blut spenden. Die Aktion dauert nur kurz, kann aber Leben retten.
Die Knappschaft Kliniken Kamen laden gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz am Donnerstag, 5. Februar, von 14 bis 17 Uhr zur Blutspende ein. Veranstaltungsort ist das Hellmigium auf der 1. Etage des Severinshauses, Nordenmauer 18.
Teilnehmende können ohne Termin vorbeikommen. Ein Lichtbildausweis muss mitgebracht werden.
Die Kliniken und das DRK freuen sich über jede Spende – und über den ersten guten Vorsatz des neuen Jahres, der anderen Menschen direkt hilft.
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Kreis Unna. Zum nächsten Treffen des Gesprächskreises für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, sind interessierte betroffene Angehörige herzlich eingeladen.
Das Treffen findet am Dienstag, 3. Februar, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr im Besprechungsraum des Hellmigium im Severinhaus Kamen, Nordenmauer 18 statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Hellmig Krankenhauses.
Bei den Gruppentreffen geht es um gegenseitigen Erfahrungsaustausch und um den Umgang mit Problemen, die sich im Zusammenleben mit einem psychisch erkrankten Angehörigen ergeben. Durch die Gespräche sollen die Teilnehmenden Entlastung finden, Orientierungshilfen erhalten und psychosoziale Einrichtungen kennenlernen. Es ist auch möglich, zu besonderen Themen (Betreuungsrecht, Medikament etc.) Referenten einzuladen.
Für das Gruppentreffen ist eine Voranmeldung erforderlich. Kontakt und Anmeldung: Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Unna, Fon 0 23 03 27-21 29 oder per E-Mail an
Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.). Ansprechpartnerin ist Laura Schwarz, Fon 0 23 03 27 28 29, E-Mail
PK | PKU
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Kamen. Am 23. Februar 2026 startet das Frühjahrssemester an der Volkshochschule Kamen-Bönen. Bereits jetzt ist die Anmeldung für das neue und vielfältige Kursangebot geöffnet. Besonders alle, die im Frühjahr aktiv etwas für ihre Gesundheit, Fitness und ihr Wohlbefinden tun möchten, dürfen sich auf zahlreiche neue und bewährte Kurse im Bereich Bewegung und Gesundheit am Kamener Standort freuen.
Das Programm reicht von klassischen Fitnessangeboten über Entspannungs- und Achtsamkeitsformate bis hin zu speziellen Kursen für unterschiedliche Zielgruppen. Neu im Angebot sind unter anderem Pränatal-Yoga, Yoga für Senior*innen, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PMR) sowie Biodanza – Tanz des Lebens.
Für Menschen, die im Berufsalltag viel sitzen, startet der Kurs „Fitness für Vielsitzer“ (Kursnr. 261-9601) ab Dienstag, 24. Februar 2026. Mit gezielten Übungen werden Verspannungen gelöst sowie Rücken- und Nackenschmerzen vorgebeugt.
Wer Kraft und Ausdauer steigern möchte, ist im Power-Fitness-Training (261-9501) oder in der Gute-Laune-Fitness (261-9602) ab Mittwoch, 25. Februar 2026, genau richtig. Beide Kurse verbinden effektives Training mit motivierender Musik und Spaß an Bewegung.
Einen besonderen Fokus auf mentale Stärke und Konzentration legt der Kurs
„Brain Gym – Bewegung für Körper, Geist & Konzentration“ (261-9603), der am Donnerstag, 26. Februar 2026, beginnt.
Für ältere Teilnehmende, die beweglich, ausgeglichen und vital bleiben möchten, bietet die VHS den neuen Kurs „Yoga für Senior*innen“ (261-9205) ab Donnerstag, 26. Februar 2026, 9:00–10:30 Uhr an. Sanfte Bewegungen, Atemübungen und entspannende Elemente wie Yoga Nidra fördern Balance, Stabilität und Wohlbefinden – ganz ohne Leistungsdruck.
Werdende Mütter begleitet der neue Kurs „Pränatal-Yoga – Kraft, Vertrauen & innere Ruhe“ (261-9206) ab Donnerstag, 26. Februar 2026, achtsam durch die Schwangerschaft.
Gezielte Entspannung bietet der Kurs PMR – Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (261-9210), Start ebenfalls Donnerstag, 26. Februar 2026.
Einen besonderen Zugang zu Bewegung und Lebensfreude eröffnet Biodanza – Tanz des Lebens (261-9402) am Sonntag, 15. März 2026, als kompakter Workshop.
Für die Wassergymnastik (269-9302) am Mittwoch sowie für Aqua Fitness im Tiefwasser (261-9305) am Freitag sind vereinzelt noch Restplätze verfügbar. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich anzumelden.
Alle Gesundheitskurse finden im Haus der Bildung in Kamen statt und können telefonisch unter 02307 924-20-51/55 oder der Website der VHS Kamen-Bönen www.vhs-kamen-boenen.de. gebucht werden.
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Frauen und Männer im Kreis Unna vernachlässigen weiterhin die Krebs-Früherkennung
Kreis Unna. Zum Weltkrebstag am Dienstag, 4. Februar, richtet die AOK NordWest einen eindringlichen Appell an die Menschen im Kreis Unna: „Wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, steigen die Heilungschancen deutlich. Deshalb sollten Frauen und Männer die Chance der frühen Diagnostik unbedingt nutzen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Eine aktuelle Auswertung der AOK zeichnet jedoch ein bedenkliches Bild. Im Jahr 2024 gingen im Kreis Unna nur 20,2 Prozent der Männer über 45 Jahre und 39,2 Prozent der Frauen ab 20 Jahren zur Krebs-Früherkennungsuntersuchung.
Frühe Diagnose rettet Leben
Die Teilnahme an den kostenfreien Krebs-Früherkennungsuntersuchungen im Kreis Unna liegt immer noch auf einem viel zu niedrigen Niveau. „Nach wie vor ist noch viel Luft nach oben. Es ist einfach viel zu wenig, wenn nur jeder fünfte Mann und ungefähr jede dritte Frau zur Vorsorge geht“, so Kock. Er ruft dazu auf, vereinbarte Termine konsequent einzuhalten und ausgefallene Termine schnellstens nachzuholen. Denn die Krebsvorsorge ermöglicht es, Krebs bereits in frühen Stadien zu entdecken – oft lange bevor Beschwerden auftreten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Untersuchungen vollständig.
Vorsorge einfach planen
Damit Versicherte ihre Vorsorgetermine leichter im Blick behalten, hat die AOK den Online-‚Vorsorg-O-Mat‘ entwickelt und aktualisiert. Das digitale Angebot informiert über Ablauf und Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen, zeigt auf, wann die nächsten Früherkennungsuntersuchungen anstehen und hilft bei der Suche nach entsprechenden Fachärzten und -ärztinnen. Außerdem erstellt es einen individuellen Vorsorgeplan, damit keine Untersuchung versäumt wird. „Es ist wichtig, die eigene Gesundheit aktiv im Blick zu behalten. Wir möchten die Menschen motivieren, die gesetzlich vorgesehenen Untersuchungen wahrzunehmen“, so Kock. Weitere Informationen gibt es unter www.aok.de/tagderkrebsvorsorge.
Krebsvorsorge für Männer und Frauen
Junge Frauen ab 20 Jahren können bereits die Angebote zur Krebsvorsorge einmal jährlich wahrnehmen. Der gynäkologische Krebsvorsorge-Check umfasst Untersuchungen der Geschlechtsorgane und einen Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 35. Lebensjahr wird der Abstrich alle drei Jahre durchgeführt, zusätzlich erfolgt ein Test auf humane Papillomviren (HPV). Ab dem Alter von 30 Jahren ist ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen. Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchungen der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten.
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Kreis Unna. Katzen und Hunde sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Auch im Kreis Unna lassen sich Nachbars Hund oder eine zutrauliche Katze gerne kraulen oder streicheln. Doch auch sie können schlechte Tage haben, was böse Folgen haben kann: in Deutschland ereignen sich jährlich etwa 50.000 Bissverletzungen. Die meisten werden durch Hunde und Katzen aus dem eigenen Haushalt oder der Nachbarschaft verursacht. Vor allem Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Oft sehen Bisswunden auf den ersten Blick harmlos aus, doch durch die Zähne können Krankheitserreger in die Tiefe gelangen. Dies wird besonders durch die spitzen Eckzähne von Katzen begünstigt. „Tierbisse werden leider häufig unterschätzt, obwohl sie ein hohes Infektionsrisiko bergen. Wir empfehlen deshalb dringend allen Betroffenen aus dem Kreis Unna, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde untersuchen und behandeln zu lassen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Durch Tierbisse können zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämie oder Leptospirose übertragen werden.
Selbst der friedlichste Vierbeiner kann sich erschrecken oder bedroht fühlen und schnappt im Affekt plötzlich zu. Besonders häufig betroffen sind Kinder, da sie zu plötzlichen Bewegungen neigen, die das Haustier in erschrecken können. Sie können noch nicht einschätzen, wann sich ein Tier belästigt fühlt und beginnt, sich zu wehren. Rund 25 Prozent aller Bissverletzungen betreffen Kinder unter sechs Jahren, etwa 34 Prozent im Alter von sechs bis 17 Jahren. Bei den Jüngeren dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei den Älteren an den oberen und unteren Extremitäten. Vorsorge ist hier der beste Ratgeber: Eltern sollten mit ihren Kindern über den Umgang mit Tieren besprechen: Zum Beispiel, keine schlafenden Tiere zu stören, auch nicht beim Fressen, und nicht ungefragt auf jeden fremden Hund zuzulaufen.
Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich höher. Der Grund dafür ist der Speichel des Stubentigers. Dieser enthält ungewöhnliche Krankheitserreger, die mit dem Biss der spitzen Zähne in die Wunde gelangen. Während das Infektionsrisiko bei einem Tierbiss im Durchschnitt zwischen zehn und 20 Prozent liegt, beträgt es bei einem Katzenbiss 30 bis 50 Prozent. Zudem hängt es vom Gesundheitszustand der gebissenen Person ab.
Gerade kleine Wunden schließen sich schnell wieder, sodass es zunächst scheint, als handele es sich um eine harmlose, oberflächliche Verletzung. „Auch mit einer vermeintlich kleinen Wunde sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt die Bissverletzung unbehandelt, kann sie sich entzünden und zu schweren und dauerhaften Schäden an Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen führen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Kock. Spätestens wenn Rötungen, Schwellungen oder pochende Schmerzen auftreten, sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Auch allgemeines Unwohlsein und Fieber können auf eine Infektion hinweisen.
Die Ärztin oder der Arzt wird dann die Wunde versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Außerdem kann die Tetanusimpfung aufgefrischt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen – nach Verletzungen auch früher. „Um den Impfstatus zu überprüfen, ist es gut, den Impfpass gleich in die Praxis mitzunehmen“, sagt Kock.
Weitere Infos im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Gesundheitsmagazin unter Körper & Psyche.
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Kreis Unna. Das Veterinäramt des Kreises Unna hat die am 29. Dezember eingerichtete Schutzzone zum Schutz vor der Geflügelpest mit Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 03 vom 20. Januar aufgehoben. Die Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand bleibt weiterhin bestehen. Die bisherige Schutzzone wird Teil der Überwachungszone. Die neuen Regelungen treten am 21. Januar in Kraft.
Damit gelten in der aufgehobenen Schutzzone ab dem 21. Januar 2026 die mit Allgemeinverfügung vom 28. Dezember 2025 für die Überwachungszone angeordneten Seuchenbekämpfungsmaßnahmen. Diese sind erschienen im Amtsblatt Nr. 63 vom 29. Dezember. Einzusehen unter www.kreis-unna.de/amtsblatt.
Hintergrund
Die Schutz- und Überwachungszonen wurden nach Ausbrüchen der Aviären Influenza in einem Putenmastbetrieb in Hamm eingerichtet. Der Verlauf der weiterhin bestehenden Überwachungsgebiete, die den Kreis Unna betreffen, kann den Amtsblättern 63/2025, 03/26 und auf der Seite www.kreis-unna.de/schutzzone-gefluegel entnommen werden.
Dort stellt das Kreisveterinäramt auch weitere Informationen zur Geflügelpest zur Verfügung. Mehr Infos zum Thema sind auch zu finden unter www.kreis-unna.de/gefluegelpest_hamm. PK | PKU
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Kreis Unna. Schmerzen in den Finger- und Zehengelenken, angeschwollene und morgens nach dem Aufstehen schwer bewegliche Gelenke (Morgensteifigkeit) sind die typischen Anzeichen für den Beginn einer rheumatoiden Arthritis. Es handelt sich um eine chronisch entzündliche systemische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Gelenke angreift. Dadurch entstehen Entzündungen, Schmerzen und langfristig Gelenkschäden. Nach aktuellen Ergebnissen einer AOK-Auswertung lebten im Jahr 2023 im Kreis Unna rund 5.700 Menschen mit dieser Erkrankung. Unbehandelt kommt es zur Zerstörung der Gelenke, was zu schwerwiegenden Behinderungen führen kann. Eine schnelle Diagnose ist wichtig, möglichst innerhalb von drei Monaten nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen. „Nach einer frühzeitigen Diagnose können sich Betroffene in dem neuen strukturierten Behandlungsprogramm ‚DMP rheumatoiden Arthritis‘ versorgen lassen. Ziel des Programms ist es, für die Betroffenen eine möglichst langanhaltende und weitgehende Entzündungs- und Beschwerdefreiheit sowie eine niedrige Krankheitsaktivität zu erreichen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Betroffene können sich von DMP-teilnahmeberechtigten Praxen versorgen lassen. Dies sind neben Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie sowie für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzweiterbildung Rheumatologie. Disease-Management-Programme (DMP) sind für Versicherte kostenfreie strukturierte Behandlungsprogramme zur Versorgung von chronisch Kranken unter Beachtung bestimmter Kriterien. Ziel ist es einen möglichst langanhaltenden Rückgang, also eine nahezu vollständige Entzündungs- und Beschwerdefreiheit oder eine niedrige Krankheitsaktivität zu erreichen und zu erhalten. Die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Betroffenen soll dadurch verbessert und strukturelle Gelenkschäden vermieden werden. Die Funktionalität und Beweglichkeit werden verbessert, Begleiterkrankungen können adäquat behandelt und Schmerzen reduziert werden. Regelmäßige ärztliche Gespräche und die Behandlungskoordination durch die Praxis sowie Patientenschulungen sind die Bausteine des Programms. Auf der Internetseite der Bundesarztsuche www.arztsuche.116117.de sind teilnahmeberechtigte Praxen auch geografisch zu finden.
Neu ist das kostenfreie DMP für rheumatoide Arthritis. Die Krankheit geht mit Schmerzen, Gelenkschwellungen, Einschränkungen der Beweglichkeit und fortschreitender Gelenkzerstörung einher. Neben Gelenken können auch Sehnen, Bänder, Schleimbeutel und innere Organe befallen werden. Dadurch kann sich die Lebenserwartung Betroffener verkürzen. Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung, die meist im Erwachsenalter beginnt. Neuerkrankungen treten bei Frauen am häufigsten ab dem 55. Lebensjahr und bei Männern ab dem 65. Lebensjahr auf, aber auch zunehmend viele jüngere Menschen sind betroffen.
Die Gründe für das Ausbrechen der Autoimmunkrankheit sind noch nicht abschließend geklärt. Es gibt jedoch Faktoren, die sie begünstigen wie Alter, Geschlecht (Frauen erkranken häufiger als Männer) und die Gene. Personen, in deren Familie eine rheumatoide Arthritis vorkommt, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, ebenfalls zu erkranken. Bekannte Risikofaktoren, die Menschen selbst beeinflussen können, sind Rauchen und Übergewicht. Neben der medikamentösen Therapie können Betroffene selbst aktiv werden, indem sie mit Sport treiben, wie Rad fahren, walken oder Wassergymnastik. Bestimmte Alltagshelfer wie Stiftverdickungen, Glasöffner oder Griffe für Zahnbürsten können den Alltag erleichtern. Entscheidend ist es außerdem, wichtige Nährstoffe und Vitamine mit einer ausgewogenen Kost aufzunehmen: Dazu gehören viel frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Fisch, Öle und Kräuter.
Die AOK NordWest unterstützt hier auch mit dem Kursprogramm, in dem es Angebote zu Sport, Bewegung und Ernährung gibt. Weitere Infos unter www.aok.de/nw. Umfassende Hilfe zur Selbsthilfe bieten Betroffenen von rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Arthrose oder Fibromyalgie die Angebote der Deutschen Rheuma-Liga. Mehr dazu im Internet unter rheuma-liga.de.
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Alles rund um Rheuma – Infoabend in Kamen
Prof. Dirk Meyer-Olson informiert beim Rheuma-Infoabend über die Versorgung in Deutschland und regionale Perspektiven.
Kamen. Die Knappschaftskliniken Kamen laden am Mittwoch, 21. Januar, um 17 Uhr zu einem Informationsabend rund um die Volkskrankheit Rheuma ein. Im Hellmigium im Severinshaus erwartet die Besucher ein buntes Programm: Fachvorträge, ein Ernährungsworkshop und Führungen durch die neue Klinik für Rheumatologie.
Chefarzt Prof. Dirk Meyer-Olson informiert über die rheumatologische Versorgung in Deutschland und regionale Perspektiven. Ernährungsberaterin Saskia Turrek gibt Tipps zu günstigen Lebensmitteln, während Elisabeth Stegemann-Nicola, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga NRW, zum Engagement der Liga motiviert.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Rheumakranke und Interessierte aus Kamen und Umgebung sind herzlich willkommen.
Weitere Beiträge …
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- Gefährliche Knopfzellen in Lichterketten und Kinderspielzeug
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