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    „Konzepte genug“: Grüne fordern Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

    Sandra Heinrichsen (li.), Spitzenkandidatin der Kamener Grünen, und Stefan Rath (re.), Sprecher, fordern die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.Sandra Heinrichsen (li.), Spitzenkandidatin der Kamener Grünen, und Stefan Rath (re.), Sprecher, fordern die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.

    Kamen. (AG) Während der Deutsche Wetterdienst mitten im August für das ganze Wochenende Regen und Temperaturen von gerade einmal 18 Grad im Schnitt bis drei Grad im Bergland  vorhergesagt hat, setzen die Kamener Bündnis-Grünen in der heißen Phase des Kommunalwahlkampfs noch einmal auf das Thema Klima.

    Der August sei in der Sesekestadt bisher geprägt von extremer Trockenheit und teils sehr heißen Tagen und Tropennächten, behaupten die Sprecher der Kamener Bündnis-Grünen, Annette Schmidt und Stadtverbandsvorsitzender Stefan Rath. Immer häufigere Dürren und Hitzewellen würden deutlich zeigen: „Der Klimawandel ist keine ferne Bedrohung mehr, sondern längst in unserem Alltag angekommen“, so die Grünen. Besonders in der Innenstadt und in dicht bebauten Ecken würden Menschen unter aufgeheizten Flächen, fehlendem Schatten und mangelnder Abkühlung leiden. „Wir erleben in diesen Tagen, wie dringend Kamen einen aktiven Klima- und Umweltschutz braucht. Die Hitze ist nicht nur unangenehm, sie gefährdet auch Gesundheit und Lebensqualität“, so die beiden Sprecher. „Als Grüne haben wir konkrete Lösungen, damit Kamen hitzefest und zukunftsfähig wird“, sagt Sandra Heinrichsen, Spitzenkandidatin der Grünen zur Kommunalwahl. Die Grünen setzten sich dafür ein, Kamen in Einklang mit Natur, Umwelt und Klima zu entwickeln. Auf dem Wahlprogramm stünden sechs Maßnahmen, die „ganz konkret für Entlastung“ sorgen sollen. Erstens: „Kamen hitzefest machen“, was mit öffentlichen Trinkwasserspendern, beschatteten Spielplätzen und mehr Bäumen in der Innenstadt erreicht werden soll. Zweitens fordern die Bündnis-Grünen „mehr Grün statt Beton“ durch die Entsiegelung von Flächen, Begrünung von Dächern und Fassaden sowie neue Grünflächen und Blumeninseln, die Schatten spenden und das Stadtklima verbessern. Des weiteren verlangt wird als dritter Punkt „Blühende Vielfalt“: Der Weg dahin seien insektenfreundliche Wiesen an Straßenrändern und in der Innenstadt, Unterstützung für naturnahe Privatgärten sowie Beetpatenschaften für die Kamener Bürgerschaft. Für das Ziel „Klimaschutz mit Leben füllen“ soll die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts mit Bürgerbeteiligung, mehr Transparenz bei Förderprogrammen für

    erneuerbare Energien sowie der Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie sorgen. Die Kamener Grünen wollen auch „Bildung & Umwelt verbinden“: Schulgärten und Bäume auf Schulhöfen für Kühlung und Umweltbildung sollen dazu ihren Teil beitragen. Gefordert wird darüber hinaus die Aufstellung eines Hitzeaktionsplans, der für die Minimierung gesundheitlicher Risiken durch extreme Hitze sorgen soll. „Wir wollen, dass Kamen eine Stadt ist, in der man auch im Sommer durchatmen kann“, heißt es in der Erklärung von Bündnis90/Grüne. Das heiße: „mehr Grün, weniger Beton, kühle Rückzugsorte und eine echte Energiewende vor Ort“. „Konzepte gibt es genug - jetzt geht es darum, sie endlich umzusetzen“, fordert der Direktkandidat für Wasserkurl Rath.

    Archiv: Kamener GRÜNE stellen Team für die Kommunalwahl 2025 auf

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