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Jennas Austauschjahr in Südamerika Beitragsanzahl: 6
Marie´s Kiwi Blog Beitragsanzahl: 25
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von Christoph Volkmer
Dublin. Rund um den 17. März ist im sonst recht ruhigen Irland die Hölle los. Zu dieser Zeit wird dem irischen Schutzpatron St. Patrick gedacht. Dies geschah auch in diesem Jahr im Rahmen einer vier Tage langen Megaparty. Den optischen und akustischen Höhepunkt setzte dabei einmal mehr die „St. Patrick´s Day Parade“ in Dublin, die immer traditionell am 17. März durchgeführt wird.
Weiterlesen: KamenWeb.de on Tour: Farbenfrohe Parade zum St. Patrick´s Day
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Liebe Leser,
ich bin seid ca. zwei Wochen wieder in Deutschland.
Bevor ich zurückgekehrt bin, war ich noch mit meiner Gastfamilie in Capao do canoa, Brasilien. Sie haben dort eine Ferienwohnung direkt am Strand, aber da wir im Winter dort waren und es eine typische Touristen Stadt ist, waren kaum Menschen da. Dennoch war es unglaublich für mich auch, dass ich portugiesisch verstehe, weil es total ähnlich zum spanischen ist. Auch andersrum verstehen sie uns. Ansonsten war es mehr Strandurlaub.
Am 23.06. waren wir in Porto Alegre im Station. Dort fand ein Spiel vom „Copa America“ statt. (Argentinien gegen Katar). Wir hatten zwar keine guten Plätze, aber trotzdem kann nicht jeder von sich behaupten Messi live gesehen zu haben. Meiner Meinung nach war die Stimmung viel aufgekratzter und die Fans waren mit mehr Leidenschaft dabei, als in Deutschland.
Direkt nach dem Urlaub kam die Zeit der Verabschiedung für mich, was mir schwerer gefallen ist, als ich dachte. Wir organisierten eine kleine Feier mit der Klasse und unternahmen generell noch viel mit Freunden. Viele schrieben mir kleine Karten und schenkten mir Bilder. Ich selber hätte nie gedacht, dass ich meine besten Freunde auf der anderen Seite der Welt finde. Mit vielen halte ich auch weiterhin den Kontakt und telefoniere schon ständig mit ihnen.
Zum Schluss möchte ich eigentlich nur sagen, dass ich das ganze Jahr über nur positive Aspekte geschrieben habe, aber dennoch war die Anfangszeit schwierig oder wenn die ersten Probleme mit der Gastfamilie auftraten. Es war insgesamt das beste Jahr und schwierigste meines Lebens, trotzdem absolute Empfehlung von mir. Man entwickelt sich und lernt Selbständigkeit außerhalb der Wohlfühlszone.
Das war mein letzter Bericht, aber falls sie Fragen haben, wenden Sie sich an den Rotary Club Kamen oder einfach an mich persönlich;
Ich bedanke mich herzlich fürs Lesen.
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Fotos: Jenna Rost für KamenWeb.deEs gibt viel Neues zu berichten: Anfang Februar dieses Jahres wechselte ich zum ersten Mal meine Gastfamilie. Jetzt wohne ich alleine mit den Eltern Silvia und Rodrigo ohne Geschwister. Am Anfang fühlte sich der Wechsel sehr ungewohnt an, da ich verglichen wurde mit der ersten Gasttochter. Außerdem hatte ich eine gute Verbindung mit meiner ersten Gastmutter, weswegen es nochmal schwieriger war. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, und ich finde es besser als zuvor.
Ein weiteres Ereignis war der Beginn des neuen Schuljahres. Nach vier Monaten Ferien, in denen ich lange schlafen und ausgehen konnte, muss ich jetzt wieder um sieben Uhr morgens in der Schule sein. Ich besuche hier schon den letzten Schuljahrgang; in diesem Schuljahrgang werden von zwei Kursen spezielle Schuluniformen angefertigt und dann mit einer aufwendigen Präsentation vor Publikum in der Schule vorgeführt. Dabei ist die Konkurrenz zwischen den beiden Kursen ziemlich groß, und vor der Präsentation darf niemand die Jacken und T-Shirts der Uniform sehen. Dazu wird noch der erste Schultag im neuen Schuljahr gefeiert – ganz im Gegensatz zu uns in Deutschland.
In Argentinien ist jetzt Herbst, obwohl es mit bis zu 30 Grad immer noch ziemlich warm ist, aber morgens merkt man, dass die Temperatur nach über einem halben Jahr Hitze endlich abkühlt. Ich bin zwar ein totaler Fan des Sommers, aber ab und zu ist etwas kältere Luft doch erfrischend.
Ein großes Highlight meiner letzten Wochen war der Ausflug nach Iguazú. Dort sind die bekannten Wasserfälle. Mit den gesamten Austauschschülern des Distriktes verbrachten wir ein ganzes Wochenende dort. Es ist einer der schönsten Orte, die ich je kennengelernt habe. An diesem Punkt treffen die Grenzen von Argentinien, Paraguay und Brasilien aufeinander. Leider waren wir nur auf der argentinischen Seite. Am Ende wurden alle ziemlich emotional, weil wir uns verabschiedet und uns vielleicht zum letzten Mal gesehen haben. Zur Erinnerung wurden Flaggen und Bücher unterschrieben.
Argentinien ist ein sehr religiöses Land, wie ich festgestellt habe, weswegen Ostern hier eine noch größere Bedeutung hat, als bei uns. Dies aber werde ich in meinem nächsten Bericht ausführlicher beschreiben.
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Der Obelisk von Buenos Aires ist ein 1936 gebautes 67 Meter hohes Denkmal in der Stadt Buenos Aires. von Jenna Rost
An den Tagen vor Weihnachten bin ich mit meiner Familie nach Buenos Aires gefahren, die Autofahrt dauerte ungefähr 12 Stunden. Dort sind wir in einen Zoo gegangen, in einen Freizeitpark und noch ins Theater colón.
Am 23. Dezember sind wir zuhause angekommen, und da fand dann eine Kostümfeier statt. Doch der einzige Grund, warum ich das erwähne ist, dass ich dort Santiago getroffen habe. Santiago war ein argentinischer Austauschschüler aus dem vorherigen Jahr in Kamen. Eigentlich wohnt er mehr als 10 Stunden Autofahrt von mir entfernt, aus diesem Grund, war es eine totale Überraschung – und purer Zufall.
Während der Vorweihnachtszeit habe ich zuerst herausgefunden, dass Argentinier keinen Adventskalender kennen und total davon überrascht waren, dass es sowas gibt. Genauso wenig gibt es hier einen Adventskranz. Naja, dann war es so weit und Weihnachten stand vor der Tür, doch mit fast 40 Grad und kurzer Hose, war ich nicht so in Weihnachtsstimmung. Trotzdem habe ich dann am Morgen mit meiner argentinischen Mutter die Geschenke für die Familie verpackt und noch einige Erledigungen gemacht. Am Abend haben wir mit meinem Gastvater und mit seinem Teil der Familie zu Abend gegessen. Um 0:00 Uhr wird dann hier mit Sekt auf Weihnachten angestoßen, und einige zünden ein Feuerwerk. Ich habe mich da schon wie an Neujahr gefühlt. Zuletzt durften wir die Geschenke öffnen. Später sind wir nach Hause gekommen und saßen noch bis um 4 Uhr mit dem anderen Teil der Familie draußen. Nach dem Familienessen gehen Viele auf eine Weihnachtsparty mit ihren Freunden.
Einige Tage später war dann der letzte Tag von 2018 gekommen. Am 31.12. habe ich den Tag über meiner Mutter geholfen, alles zu säubern, weil sich hier die gesamte Familie versammelt hat. Wir haben zusammen zu Abend gegessen, und um Mitternacht wurde dann einander
„Frohes Neues Jahr“ gewünscht, doch dies lief ohne Feuerwerk ab. Mir wurde erklärt, dass es nicht gemacht werden kann, weil hier viele Straßenhunde sind und ein anderer Grund ist, dass es teuer ist. Jedoch gibt es andere Traditionen: Zum Beispiel zieht man sich weiße Kleidung an, um den Neuanfang des Jahreswechsels zu symbolisieren.
Außerdem bin ich vor wenigen Tagen zu einer Hochzeit gegangen, was sich ebenfalls als „anders“ herausgestellt hat: Hier beginnt man abends mit der Hochzeit, d.h. wir gingen um 20.30 Uhr in die Kirche zur Vermählung und danach in einen Saal zum Essen und zum feiern. Dabei gibt es ein paar Bräuche einzuhalten. Natürlich wird auch der Brautstrauß geworfen, aber zusätzlich gibt es noch den Brauch, dass alle Frauen an Bändern ziehen, die in einer Schüssel enden, und wer den Ring aus der Schüssel zieht, soll als nächstes heiraten. Um ca. 2 Uhr nachts wurden Perücken, Hüten und Lichterbrillen hervorgebracht, um den Karneval einzuläuten.
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von Jenna Rost
Am Morgen des 17. November habe ich meinen Koffer gepackt und bin zusammen mit den Austauschschülern aus Posadas und Encarnación nach Resistencia gefahren. Dort trafen wir am Abend auf viele Leute aus meinem Distrikt 4845, die sich ebenfalls für dieselbe Reise nach Patagonia eingetragen haben. Insgesamt waren wir 56 Austauschschüler die sich kaum kannten und nun für 18 Tage zusammen waren.
Die nächsten weiteren zwei Tage waren wir dann im Bus unterwegs. Jeder hat sich dann mit jedem versucht zu unterhalten, und man hat schnell Freunde gefunden. Wenn man aus dem Fenster schaute, kann man hier stundenlangnichtsweiter sehen außer Landschaft, keine Häuser und kein Netz am Handy. Am 19.11. sind wir dann gegen 13 Uhr in der ersten Stadt angekommen: PUERTO MADRYN. Dort sind wir erst am Strand entlanggelaufen, und uns wurde dazu immer etwas erzählt. Am nächsten Tag fuhren wir in eine kleinere Stadt; dort fuhren wir mit einem Boot aufs Meer und konnten Wale sehen. Manche sind direkt neben unshergeschwommen. Den Abend haben wir am Strand verbracht.
Am Morgen danach packten wir die Koffer und um 8 Uhr verließen wir die Stadt. Doch bevor wir uns auf den Weg machten, bekamen wir eine Führung durch eine Pinguinwelt - CALAFATE. Am ersten Tag schauten wir uns Flamingos an und hatten freie Zeit. Der Morgen danach war eines meiner Highlights der gesamten Reise: Wir sind zu dem Gletscher Perito Moreno gefahren und haben dort eine Exkursion unternommen, hierbei sind wir über den Gletscher gelaufen – das war sehr beeindruckend!! Das Wasser dort kann man trinken,es ist echt klar. Sowas zu machen, wird mir sicherlich nicht mehr so schnell ermöglicht.
Am 25.11. sind wir mitten in der Nacht in USHUAIA angekommen oder auch „elfin del mundo“ (das Ende der Welt) genannt, weil man kaum weiter in den Süden fahren kann. Dort haben wir Touren durch ein Naturschutzgebiet unternommen und konnten uns viel alleine aufhalten.
Danach standen erstmal wieder 40 Std. im Bus an, um bis nach Esquel zu kommen, wo wir allerdings nur eine Nacht schliefen und morgens einen Rundgang durch einen Nationalpark unternahmen. Danach ging es dann schon weiter nach BARILOCHE. Hier hatten wir viel Freizeit, und uns wurden die schönsten Orte gezeigt. Außerdem ist diese Stadt sehr berühmt für Schokolade;man kann sie dort an jeder Ecke „tonnenweise“ kaufen. Den anderen Tag dort verbrachten wir auf einem Platz, an dem man Spiele spielen kann. Zum Beispiel Menschenkicker, Pferde reiten oder Boxen mit Schaumstoff und verbunden Augen. Das diente dazu, Spaß zu haben, weil es unteranderem unser letzter gemeinsamer Tag war -ausgenommen die nächsten 3 Tage, die wir im Bus verbrachten. Dabei kam uns eine Idee:Warum bleiben wie nicht noch drei weitere Tage in Corrientes zusammen? Gesagt, getan… Insgesamt blieben wir dort mit 15 Austauschschülern, aufgeteilt auf drei Häuser. Dort gingen wir an den Strand, Sushi essen, Bowling spielen und am Abend gingen wir aus. Da merkte man echt, was für Freundschaften entstanden sind. Der Abschied fiel uns schon schwer. Wir haben auch vor, das Ganze irgendwann zu wiederholen.
Dennoch freue ich mich jetzt, wieder bei meiner Familie zuhause zu sein und meine weiteren Sommerferien bis Mitte März zu genießen. Zum Schluss füge ich noch einen Link zu einem Video bei, das zwei Jungs über den Trip gemacht haben. https://youtu.be/KmfHroF61Z8







