3. Reisebericht: Patagonia

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jennas Austauschjahr in Südamerika

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JR1218 2von Jenna Rost

Am Morgen des 17. November habe ich meinen Koffer gepackt und bin zusammen mit den Austauschschülern aus Posadas und Encarnación nach Resistencia gefahren. Dort trafen wir am Abend auf viele Leute aus meinem Distrikt 4845, die sich ebenfalls für dieselbe Reise nach Patagonia eingetragen haben. Insgesamt waren wir 56 Austauschschüler die sich kaum kannten und nun für 18 Tage zusammen waren.

Die nächsten weiteren zwei Tage waren wir dann im Bus unterwegs. Jeder hat sich dann mit jedem versucht zu unterhalten, und man hat schnell Freunde gefunden. Wenn man aus dem Fenster schaute, kann man hier stundenlangnichtsweiter sehen außer Landschaft, keine Häuser und kein Netz am Handy. Am 19.11. sind wir dann gegen 13 Uhr in der ersten Stadt angekommen: PUERTO MADRYN. Dort sind wir erst am Strand entlanggelaufen, und uns wurde dazu immer etwas erzählt. Am nächsten Tag fuhren wir in eine kleinere Stadt; dort fuhren wir mit einem Boot aufs Meer und konnten Wale sehen. Manche sind direkt neben unshergeschwommen. Den Abend haben wir am Strand verbracht.

Am Morgen danach packten wir die Koffer und um 8 Uhr verließen wir die Stadt. Doch bevor wir uns auf den Weg machten, bekamen wir eine Führung durch eine Pinguinwelt - CALAFATE. Am ersten Tag schauten wir uns Flamingos an und hatten freie Zeit. Der Morgen danach war eines meiner Highlights der gesamten Reise: Wir sind zu dem Gletscher Perito Moreno gefahren und haben dort eine Exkursion unternommen, hierbei sind wir über den Gletscher gelaufen – das war sehr beeindruckend!! Das Wasser dort kann man trinken,es ist echt klar. Sowas zu machen, wird mir sicherlich nicht mehr so schnell ermöglicht.

Am 25.11. sind wir mitten in der Nacht in USHUAIA angekommen oder auch „elfin del mundo“ (das Ende der Welt) genannt, weil man kaum weiter in den Süden fahren kann. Dort haben wir Touren durch ein Naturschutzgebiet unternommen und konnten uns viel alleine aufhalten.

Danach standen erstmal wieder 40 Std. im Bus an, um bis nach Esquel zu kommen, wo wir allerdings nur eine Nacht schliefen und morgens einen Rundgang durch einen Nationalpark unternahmen. Danach ging es dann schon weiter nach BARILOCHE. Hier hatten wir viel Freizeit, und uns wurden die schönsten Orte gezeigt. Außerdem ist diese Stadt sehr berühmt für Schokolade;man kann sie dort an jeder Ecke „tonnenweise“ kaufen. Den anderen Tag dort verbrachten wir auf einem Platz, an dem man Spiele spielen kann. Zum Beispiel Menschenkicker, Pferde reiten oder Boxen mit Schaumstoff und verbunden Augen. Das diente dazu, Spaß zu haben, weil es unteranderem unser letzter gemeinsamer Tag war -ausgenommen die nächsten 3 Tage, die wir im Bus verbrachten. Dabei kam uns eine Idee:Warum bleiben wie nicht noch drei weitere Tage in Corrientes zusammen? Gesagt, getan… Insgesamt blieben wir dort mit 15 Austauschschülern, aufgeteilt auf drei Häuser. Dort gingen wir an den Strand, Sushi essen, Bowling spielen und am Abend gingen wir aus. Da merkte man echt, was für Freundschaften entstanden sind. Der Abschied fiel uns schon schwer. Wir haben auch vor, das Ganze irgendwann zu wiederholen.

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Dennoch freue ich mich jetzt, wieder bei meiner Familie zuhause zu sein und meine weiteren Sommerferien bis Mitte März zu genießen. Zum Schluss füge ich noch einen Link zu einem Video bei, das zwei Jungs über den Trip gemacht haben. https://youtu.be/KmfHroF61Z8
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