Nach längerer Zeit melde ich mich wieder aus Argentinien...

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jennas Austauschjahr in Südamerika

jenna419 1Fotos: Jenna Rost für KamenWeb.dejenna419 4Es gibt viel Neues zu berichten: Anfang Februar dieses Jahres wechselte ich zum ersten Mal meine Gastfamilie. Jetzt wohne ich alleine mit den Eltern Silvia und Rodrigo ohne Geschwister. Am Anfang fühlte sich der Wechsel sehr ungewohnt an, da ich verglichen wurde mit der ersten Gasttochter. Außerdem hatte ich eine gute Verbindung mit meiner ersten Gastmutter, weswegen es nochmal schwieriger war. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, und ich finde es besser als zuvor.

Ein weiteres Ereignis war der Beginn des neuen Schuljahres. Nach vier Monaten Ferien, in denen ich lange schlafen und ausgehen konnte, muss ich jetzt wieder um sieben Uhr morgens in der Schule sein. Ich besuche hier schon den letzten Schuljahrgang; in diesem Schuljahrgang werden von zwei Kursen spezielle Schuluniformen angefertigt und dann mit einer aufwendigen Präsentation vor Publikum in der Schule vorgeführt. Dabei ist die Konkurrenz zwischen den beiden Kursen ziemlich groß, und vor der Präsentation darf niemand die Jacken und T-Shirts der Uniform sehen. Dazu wird noch der erste Schultag im neuen Schuljahr gefeiert – ganz im Gegensatz zu uns in Deutschland.

In Argentinien ist jetzt Herbst, obwohl es mit bis zu 30 Grad immer noch ziemlich warm ist, aber morgens merkt man, dass die Temperatur nach über einem halben Jahr Hitze endlich abkühlt. Ich bin zwar ein totaler Fan des Sommers, aber ab und zu ist etwas kältere Luft doch erfrischend.

Ein großes Highlight meiner letzten Wochen war der Ausflug nach Iguazú. Dort sind die bekannten Wasserfälle. Mit den gesamten Austauschschülern des Distriktes verbrachten wir ein ganzes Wochenende dort. Es ist einer der schönsten Orte, die ich je kennengelernt habe. An diesem Punkt treffen die Grenzen von Argentinien, Paraguay und Brasilien aufeinander. Leider waren wir nur auf der argentinischen Seite. Am Ende wurden alle ziemlich emotional, weil wir uns verabschiedet und uns vielleicht zum letzten Mal gesehen haben. Zur Erinnerung wurden Flaggen und Bücher unterschrieben.

Argentinien ist ein sehr religiöses Land, wie ich festgestellt habe, weswegen Ostern hier eine noch größere Bedeutung hat, als bei uns. Dies aber werde ich in meinem nächsten Bericht ausführlicher beschreiben.

jenna419 3

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