Von Kamen nach Neuseeland mit „Work and Travel“: Chris´s Farm und Paihia

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chrisfarm517LG

Der Kamener Louis Gassner ist für ein Jahr am anderen Ende der Welt. Dort will er reisen, arbeiten und vor allem Neuseeland kennenlernen. Während seiner Reise wird Louis für KamenWeb.de über seine Erlebnisse und Erfahrungen mit „Work and Travel“ im Ausland berichten.

von Louis Gassner | Fotostrecke >>>

Hallo zurück aus Neuseeland, viel ist passiert seitdem ich mich das letzte mal gemeldet habe… Nun standen wir da. Unsere Backpacks auf den Rücken geschnallt, Sonnenbrille auf und einen Café in der Hand. Bereit zum hitchhiken. Naja so war jedenfalls der Plan, der jedoch schnell durch Neuseelands unberechenbarem Wetter vernichtet werden sollte. Nach einem kurzen aber heftigen Platzregen waren wir aufgrund mangelndem Unterschlupfes komplett durchgeweicht. Nach schneller Entscheidung, dass der Bus eventuell doch die bessere Alternative für diesen Tag war, machten wir uns auf den Weg nach Kerikeri, einer kleinen Stadt im Nordosten Neuseelands, wo wir schließlich in einem Hostel von einem netten Pärchen in Empfang genommen wurden. Ein paar Weinflaschen und viele tolle Geschichten später, entschieden wir uns unsere Reise nach ca. einer Woche in Kerikeri nun fortzusetzen.

paihia517LGNach kurzer Suche auf der Internetseite Backpackerboards (einem Portal um Arbeit als Backpacker zu finden) stießen wir auf ein Inserat, in dem Chris nach zwei Backpackern für Garten und Landschaftsarbeit suchte. Man solle für ca 4-5 Stunden arbeiten und bekam dafür die Unterkunft und Essen gestellt. Das war die Bedingung. Nach einem kurzen Telefonat mit Chris, traf er auch schon am nächsten morgen mit seinem Jeep an unserem Hostel ein. Kaum 10 Minuten von unserem Hostel entfernt, kamen wir nun auf Chris´s atemberaubender Farm an. Mit so einem riesigen und schönen Anwesen hatten wir nicht gerechnet. Nach kurzer Führung durch sein Anwesen und natürlich einer Tasse Café, ging es für uns dann ran an die Arbeit. Wir mussten eine spezielle Pflanze entfernen, die auf Chris´s Farm zu einer Plage geworden ist. Mit Machete und Kettensäge ging es dann rein in den ,,Garten``. Naja man könnte es auch eher als kleinen Dschungel bezeichnen. Es handelte sich nämlich um ein unberührtes Stück Land, welches Chris als sein Eigentum zählt. Nach 5 schönen Tagen und vielen Erlebnissen später, ging es dann mit dem Segelboot zu unserer nächsten Destination namens Paihia. Ja, ihr habt richtig gelesen. Chris war früher Profisegler und hatte schon die ganze Welt auf seinem Segelboot bereist. Es war wohl der Neuseeländische Weg ,,Goodbye`` zu sagen.

In Paihia angekommen, machten wir uns dann auf Jobsuche. Glücklicherweise fanden wir einen Job als Küchenhilfe im Restaurant ,,Selly´s´´, was im nahegelegenen Russell lag. Dort arbeiteten wir für 4 Wochen, sodass wir uns ein wenig Geld zur Seite legen konnten. Momentan arbeiten wir auf einer großen Farm, welche gerade zu einer schönen Hochzeitslokation umgebaut wird. Im kommenden  September soll die erste Trauung auf einem kleinen zum Grundstück gehörenden Berg, mit 360 Grad Blick auf die nahegelegenen Buchten und natürlich dem wunderschönen Meer, stattfinden. Bis dahin muss jedoch noch viel gearbeitet werden, in diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Tag, oder wie ein Kiwi es sagen würde ,,See Ya´´.

Bilder von Chris´s Farm und der Bootsüberfahrt >>> ;-)

 

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Fotoreihe Mount Eden

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Neuseeland317 LG 01von Louis Gassner | Fotoreihe >>>

Kia Ora aus Auckland, Neuseeland. Nachdem Luca, (mein Travelmate) und ich nach zwei Zwischenlandungen in Abu Dhabi und Brisbane endlich in Auckland angekommen waren fuhren wir gleich mit dem „Skybus’' in unser erstes Hostel namens „Oaklands Lodge’’ am Mount Eden. Obwohl wir auf dem Flug von Abu Dhabi nach Brisbane mindestens 10 Stunden schlafen konnten, was bestimmt am kostenlosen Gin Tonic lag, sind wir dann doch um 3 Uhr morgens Ortszeit direkt in die Betten gefallen. Nachdem wir Donnerstag die Formalitäten wie das eröffnen eines Neuseeländischen Bankkontos und die Beantragung der Steuernummer (,,ird’’) so gut wie erledigt hatten, machte ich mich Freitagmorgen in dem kleinen Vorort namens Mount Eden (er heißt tatsächlich so wie der schöne Berg), der übrigens ein ruhender Vulkan ist und auch von den Maori Maungawhau, „Berg des Whau-Baumes“ genannt wird, auf Fotosafari um euch ein paar Impressionen von diesem schönen Vorort und dem täglichen Leben „einzufangen’’. Während ich auf unserer Veranda die gemachten Fotos durchging, lernte ich einen älteren Herren namens David kennen, der sich die soeben geschossenen Fotos auch einmal angucken wollte. Es stellte sich dann heraus, dass die Zahnarztpraxis, die auch auf der Fotoreihe zu sehen ist, einem guten Freund von ihm gehört. „ He is the men“ sagte David zu mir. Außerdem kannte er die alte Chinesische Dame names „Mrs Lou“ in deren urigen Supermarkt wir schon mehrere Bananen und Wassermelonen eingekauft hatten. „She is a fine, generous Lady’’.Überdies besitzt die Chinesische Familie viel Land in dem Vorort Mount Eden. Jedoch sei die Familie sehr großzügig und lebte schon lange in Mount Eden. „The family is rich, but also rich in humanity’’

Ich hoffe euch gefallen die ersten Eindrücke aus diesem kleinen Vorort.

Cheers Louis.

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Von Kamen nach Neuseeland mit „Work and Travel“

am . Veröffentlicht in Von Kamen nach Neuseeland mit „Work and Travel“

lgassner317MFvon Marie Fuhr

Kamen. Der Kamener Louis Gassner geht für ein Jahr ans andere Ende der Welt. Dort will er reisen, arbeiten und vor allem Neuseeland kennenlernen. Kurz vor seiner Abreise hat KamenWeb.de mit dem 18 Jahre alten Kamener gesprochen.

Den Traum ins Ausland zu gehen hatte Louis Gassner schon immer. Vor allem die Sehnsucht nach Sonne und Strand ließen in ihm den Wunsch reifen, dem tristen Wetter in Deutschland und der Kleinstadt zu entfliehen. Über ein halbes Jahr nach seinem Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Unna startet am kommenden Montag nun endlich der Flieger in die Ferne.

11 Monate wird Louis in Neuseeland verbringen, danach sind noch vier Wochen in Australien geplant. Bei seiner Reise setzt der Kamener auf Spontanität: „Ich reise mit meinem Freund Luca, wir haben zusammen Abitur gemacht. In Neuseeland kommen wir zunächst in Auckland an und haben uns ein Hostel für die ersten vier Tage gebucht. Danach haben wir dann aber noch keine konkreten Pläne.“ Gerade auf diese Freiheit freut sich der leidenschaftliche Hobbyfotograf besonders. „Ich habe mich vorab auf vielen Blogs umgesehen und entschieden, dass ich ohne eine Organisation ins Ausland gehen möchte. Wir haben vor einen Campervan zu kaufen und dann dort drin zu leben, so ist man einfach ganz unabhängig“, erzählt Louis, der einen Tag vor seinem Abflug 19 Jahre alt wird.

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