CDU-Frauenunion: Rosemarie Gerdes einstimmig wiedergewählt

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gerdes21 CDURosemarie Gerdes wurde einstimmig als Vorsitzende der CDU-Frauenunion Kamen bestätigt.Kamen. (AG) Einstimmig wurde Rosemarie Gerdes von den Mitgliedern der CDU-Frauenunion Kamen als deren Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Helga Pszolka zu ihrer Vorsitzenden und damit zur Nachfolgerin von Ute Kissing gewählt.

Gerdes gab einen Rückblick auf die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. Bis zum Ausbruch der Corona-Krise konnten noch einige Veranstaltungen durchgeführt werden, danach waren keine Aktionen mehr möglich. Lediglich zu Muttertag wurden kleine Blumengrüße an die Mitglieder verteilt. „Doch wir beginnen jetzt wieder mit der inhaltlichen Arbeit“, sagt Rosemarie Gerdes zuversichtlich. Bis zum Ende des Jahres gehe es um die Themen „Impfen gegen Corona“ und „Starke Frauen und Männer - Die Feuerwehr in Kamen“. Für das kommende Jahr sei ein Themenkatalog noch in Arbeit. CDU-Bundestagskandidat Hubert Hüppe, der eigens aus Werne zur Versammlung der Frauenunion angereist war, machte in seiner Ansprache noch einmal deutlich, für welche Politik die CDU und insbesondere er als Bundestagskandidat stünden. "Wir brauchen eine starke Wirtschaft, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern", sagte Hüppe. Geld, welches ausgegeben werde, müsse vorher verdient worden sein, erklärte er. "Zudem ist die Teilhabe aller Menschen, gleichberechtigt, immer ein Schwerpunkt meiner Arbeit, das gilt ebenfalls für die Förderung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen", betonte Hüppe. Der weitere neu gewählte Vorstand der Frauenunion besteht aus den Beisitzerinnen Christel Austenfeld, Anja Auth, Gerhild Grambow, Sarah Grüneberg, Margret Olmes, Birgit Oppel, Erika Sander und Dr. Beate Stappert.

Kinder- und Jugendfeuerwehr im Fokus

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Nachrichten aus Kamen auf KamenWeb.de - Onlinemagazin für Kamen -  Kategorie: Stadtübung der Jugendfeuerwehr Kamen - 24.08.2019 - Bild:  Jugendfeuerwehr-11 | Nachrichten aus Kamen auf KamenWeb.de - Onlinemagazin  für KamenFoto: Christoph Volkmer Archiv KamenWeb.de

Kamen. Die Fraktionen von SPD und CDU haben zur nächsten Ratssitzung am 16. September einen Antrag eingereicht, der dem Thema Kinderfeuerwehr unter die Arme greifen soll.

„Wir wissen aus Gesprächen mit unserer Feuerwehr, dass viel Herzblut in die Entwicklung einer Kinderfeuerwehr gesteckt wurde, aber auch hier die Arbeit durch die Coronazeit erschwert wurde“, sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Daniel Heidler „Durch den Antrag möchten wir deutlich machen, dass wir das Anliegen unterstützen und auch bereit sind, Haushaltsmittel zur Unterstützung zur Verfügung zu stellen“, ergänzt Ralf Eisenhardt von der CDU. Die Antragsteller möchten, dass eine zukünftige Kinderfeuerwehr eine gute und kindgerechte Grundausstattung erhält und auch zukünftig auf ein eigenes Budget zurückgreifen kann. Einig sind sich SPD und CDU zudem darin, dass eine frühe Bindung an die Arbeit der Feuerwehr eine Grundlage ist, um zukünftige Feuerwehrleute zu gewinnen: „Wer durch andere Aktivitäten bereits gebunden ist, wird in späteren Jahren vermutlich schwerer für den freiwilligen Feuerwehrdienst zu gewinnen sein“, schätzt Ralf Eisenhardt die Situation ein und Daniel Heidler ergänzt „Die Kamener Feuerwehr wird weitestgehend durch das Ehrenamt im freiwilligen Feuerwehrdienst getragen. Dies soll auch zukünftig so bleiben. An den Stellen, wo wir das Ehrenamt stützen können, tun wir es aus voller Überzeugung und wollen demnach auch die Bemühungen für die Gründung einer Kinderfeuerwehr unterstützen.“

CDU fragt zum Katastrophenschutz im Kreis Unna nach

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Wird die Bevölkerung bei Gefahren schnell und umfassend gewarnt?

Kreis Unna. Brände mit extremer Rauch- und Schadstoffentwicklung, Starkregenereignisse, Hochwasser. Die Liste der Einsatzursachen für Feuerwehr, Ordnungs- und Rettungskräfte ist lang. Nicht immer bleiben die Auswirkungen der Vorfälle auf einen engen Umkreis beschränkt. Dann müssen die betroffenen Menschen und Unternehmen schnell und zielgenau gewarnt werden, um Hab und Gut zu schützen und sich im schlimmsten Fall zügig in Sicherheit zu bringen. Die CDU-Kreistagsfraktion möchte genau wissen, wie der Katastrophenschutz im Kreis Unna organisiert ist.

Die Christdemokraten bringen den Punkt „Katastrophenschutz im Kreis Unna – Wie wird die Bevölkerung informiert?“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr am 14. September 2021.

„Dabei soll es insbesondere um die Frage gehen, wie die Bevölkerung im Kreis Unna vor Gefahren gewarnt wird. Genügen die vorhandenen Konzepte und Strukturen noch den heutigen Anforderungen?“ fragt CDU-Ausschussvorsitzender Herbert Krusel und verweist auf die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate.

„Der Schutz der Bevölkerung ist Kernaufgabe des Staates. Es kann um Menschenleben gehen. Daher muss der Kreis Unna hier optimal aufgestellt sein“ ergänzt Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Die unterschiedlichen Warnsysteme wie die NINA-App für das Smartphone und die Alarmierung durch Sirenen müssen aufeinander abgestimmt sein. Uns interessiert auch, wie das Radio – also in unserem Fall Antenne Unna - in die Alarmierung eingebunden ist.“

Landrat trifft Ausschussmitglieder

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Themen: Pflege, Inklusion und Familie

234022VAuf dem Foto von links: Simone Symma, Landrat Mario Löhr, Angelika Chur und Martin Wiggermann. Foto Max Rolke Kreis UnnaKreis Unna. Der Pflegebedarfsplan, Inklusion und Integrationsmanagement – das sind Themen, die Landrat Mario Löhr besonders interessieren. Sie stehen am 7. September auf der Agenda des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Inklusion und Familie. Um über wichtige Themen in der Sozial- und Familienpolitik zu sprechen, hat er daher drei Ausschussmitglieder eingeladen.

"Ich halte es für wichtig, die Inklusion, Pflege und Familie noch stärker in den Fokus zu rücken. Es sind Themen, die die Menschen hier im Kreis Unna bewegen", so der Landrat. "Daher möchte ich einen engen Austausch zwischen Verwaltung und Politik pflegen."

Mit am Tisch saßen vergangene Woche Angelika Chur Vorsitzende im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Inklusion und Familie sowie die Ausschussmitglieder Simone Symma und Martin Wiggermann. PK | PKU

Bündnis-Grüne fordern im Rat konsequentes Hochwassermanagement

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von Alex Grün

KamenMit drei Anträgen und zwei entsprechenden Anfragenin Bezug auf den örtlichen Hochwasserschutz meldet sich die Fraktion Bündnis90/Grüne im Rat der Stadt Kamen aus der parlamentarischen Sommerpause zurückIm Fokus steht bei den Grünen jetzt neben der Bekämpfung der Erderwärmung verstärkt der Aspekt der Klimafolgen-Anpassung. Auf der Ratssitzung am Donnerstag, 16. September, soll das ThemaHochwassermanagement gleich fünffach auf der Tagesordnung stehen.

"Stand bis vor kurzem vor allem die Verhinderung einer weiteren Erderwärmung im Vordergrund grüner Klimapolitik, so zeigen die Extremwetterereignisse der letzten Monate, dass wir auch die Klimafolgen-Anpassung verstärkt auf die Tagesordnung setzen müssen", erklärt Fraktionsgeschäftsführerin Doris Baumeister. Habe man in den vergangenen Jahren noch mit großer Hitze und Trockenheit zu kämpfen gehabt, sei es in diesem Jahr vor allem der punktuelle Starkregen, der den Menschen zu schaffen macht, fügt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Heinrichsen hinzu. "Beides sind Extremwetterereignisse, die durch die rasche Klimaveränderung hervorgerufen werden.“ so Heinrichsen. Als im Juli die niedergehenden Wassermassen zu einem heftigen Anstieg der Fließgewässer führten, war das Kamener Kanalsystem dem Strom an vielen Stellen nicht gewachsenDa das Regenaufkommen im Zuge der Klimaveränderung immer weniger vorhersehbar und die Konsequenzen entsprechend wenig beherrschbar seien, müssten dringend Maßnahmen zur Klimafolgeanpassung getroffen werden, so die Fraktion. "Daher möchten wir Informationen zur aktuellen Situation der Fließgewässer und des Kanalsystems erhalten und erfahren, welche Schritte zur Anpassung an die gestiegenen Anforderungen seitens der Stadt in Umsetzung oder geplant sind, um an der Erarbeitung sinnvoller Maßnahmen mitwirken zu können", so Heinrichsens Begründung für die Anfragen an die Verwaltung.

Die Fraktion gehtin zwei Wochen also mit großen Ambitionen und einem ganzen Bündel an Forderungen und entsprechenden Beschussvorschlägen in den Rat. Die Verwaltung solleein "konkretes Maßnahmenprogramm zum Schutz aller von Überschwemmungen und Hochwasser bei Starkregenereignissen betroffenen Grundstücke" erstellen. Für die Maßnahmen solle, neben anderen fachlichen Ansätzen, das Konzept der Schwammstadt berücksichtigt werden. Darüber hinaus fordern die Grünen in zwei weiteren Anträgen auch ein Maßnahmenprogramm für die Kanalisation und gegen konterkarierende Baumaßnahmen: Die Stadt solle "bis auf weiteres alle Maßnahmen unterlassen, die zu einer Erhöhung der Überschwemmungsgefahr beitragen", womit insbesondere weitere großflächige Bodenversiegelungen gemeint sind, etwa durch die Ausweisung von neuen Baugebieten, die unmittelbar am Wasser liegen - als Beispiel wird das Neubaugebiet im Hemsack herangezogen. Für alle Maßnahmen solle als Grundlage die Hochwasserrisikomanagementplanung in NRWund die relevanten Gefahrenkarten des Landesherangezogen werden, außerdem seien alle Planungen mit den Nachbarkommunen, dem Lippeverband sowie den anderen Trägern abzustimmen.

"Die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass der wirtschaftliche Schaden 

unterlassenen Klimaschutzes wesentlich höher ist und zudem -noch wesentlich 

gravierender - auch ganz unmittelbar das Leben und die körperliche Unversehrtheit der 

Bürgerinnen und Bürger bedroht sind", begründet Grünen-Fraktionsvorsitzende Anke Dörlemann die Anträge abschließend.

Umweltfreundliche Fahrzeuge jetzt anschaffen

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Kamen. Den städtischen Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umzurüsten ist durch ein Landesförderprogramm gerade besonders attraktiv, sagt die Kamener CDU-Fraktion. Das gelte auch für Gewerbe- und Handwerksbetriebe.

Das Land NRW fördert die Anschaffung von E-Fahrzeugen für Handwerker und Gewerbetreibende mit 50% der Anschaffungskosten. Wasserstofffahrzeuge mit Brennstoffzellen sogar mit 80%. Und Kommunen bekommen sogar noch 10% mehr Förderung. Ralf Eisenhardt, CDU-Fraktionsvorsitzender, meint deshalb der städt. Fuhrpark sollte überprüft und die Anschaffung entsprechender Fahrzeuge geplant werden. „Natürlich müssen wir aber auch aufpassen, dass nicht in allen Bereichen Elektrofahrzeuge sinnvoll sind, z.B. bei den Stadtbetrieben oder der Feuerwehr. Aber in vielen Bereichen ist es eben doch angebracht umzurüsten und damit auch einen Beitrag zur Umweltverträglichkeit und zum ökologischen Verhalten zu leisten. 

Da die Anträge dazu aber schon bis zum 30. November 2021 bei der Bezirksregierung Arnsberg erfolgen müssen ist eine umgehende Planung erforderlich. Außerdem wird Prüfung durch die Reihenfolge der Eingänge der Anträge bestimmt. „Die CDU-Fraktion wird das Thema daher schon für den Haupt- und Finanzausschuss im Bereich Anfragen an die Verwaltung platzieren“, so Eisenhardt

 

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