Bei zwei verkaufsoffenen Sonntagen bleibt's

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

FruehlingFashionRH09Kamener Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des Frühlingsmarktes. Foto: Archiv KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Frühlings- und Hansemarkt sollen die beiden einzigen Termine für verkaufsoffene Sonntage in Kamen bleiben. Dies entschied am Donnerstag der Rat der Stadt Kamen.

Nach einer Novellierung des Ladenöffnungsgesetzes können seit letztem Jahr bis zu acht verkaufsoffenen Sonntagen veranstaltet werden. Das trifft in der Sesekestadt offenbar auf wenig politischen Willen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage gegenüber der alten Rechtsverordnung beizubehalten, wurde vom Rat einstimmig angenommen. Die Gewerkschaft ver.di hatte sich, ebenso wie die Kirchenverbände, bereits im Vorfeld gegen jegliche Sonntagsöffnung ausgesprochen und "begrüßt ausdrücklich, dass in der Stadt Kamen auch zukünftig lediglich zwei verkaufsoffene Sonntage geplant sind", so Gudrun Janßen, stellvertretende ver.di-Bezirksgeschäftsführerin. Der Sonntag, betonte SPD-Fraktionschef Daniel Heidler, sei ein hohes Gut und daher schützenswert. Wenn allerdings die Kaufmännische Interessengemeinschaft Kamen (KIG) in Erwägung ziehen sollte, eine dritte Sonntagsöffnung zu beantragen, sei man dem gegenüber seitens der SPD-Fraktion aufgeschlossen. Aber: "Es muss zusammenpassen", so Heidler. Die Kombination von besonderen Anlässen wie den Märkten mit dem verkaufsoffenen Sonntag sei in Kamen eine gute Tradition, die auch beibehalten werden solle. Auch CDU-Fraktionschef Ralf Eisenhardt hält zwei verkaufsoffene Sonntage "für eine Stadt wie Kamen angemessen". Schließlich sei das Thema immer ein Spagat zwischen den Interessen der Einzelhändler und dem Wohlergehen der Angestellten.

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