Einstimmige Entscheidungen in Ratssitzung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

Ratsaal18CVFoto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Bis auf zwei Tagesordnungspunkte hat der Rat der Stadt Kamen am Donnerstag alle Beschlussvorlagen einstimmig beantwortet.

Unter anderem wurde der Jugendhilfeausschuss umbesetzt: Als neues Mitglied rückt Alexandra Bartosch für Detlef Maidorn auf, während Elmar Pleus die dadurch frei werdende Stelle als stellvertretendes Mitglied einnimmt. Detlef Maidorn scheidet ebenfalls aus dem Partnerschaftsausschuss aus, an seine Stelle rückt Lucas Sklorz nach. Klaus Gödecker räumt seinen Mitgliedsplatz im Behindertenbeirat zugunsten von Uwe Diester. Als stellvertretendes Mitglied rückt Christian Rölleke nach. Einstimmig zugestimmt wurde auch der Bereitstellung von zusätzlichen 40.624 Euro für die Abführung von Notarztgebühren an den Kreis Unna. Dadurch entstünden dem Stadthaushalt keinerlei Belastung, da die Beträge über die Rettungsdienstgebühren refinanziert würden, erklärte Bürgermeisterin Elke Kappen.

Ebenso einstimmig zugestimmt wurde der Dringlichkeitsentscheidung zu den Sanierungsmaßnahmen der Laufbahn des Jahnstadions. 55.000 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Nach Methler gehen - auch auf einstimmigen Beschluss des Rates - zusätzliche 120.000 Euro für die energetische Sanierung der Turnhalle des Bürgerhauses. Die im Juni letzten Jahres begonnene Maßnahme stehe unmittelbar vor dem Abschluss, so die Stadt. Für die finale Fertigstellung werden die zusätzlichen Mittel benötigt. Auch die vorgeschlagene Patronatserklärung für die evangelischen Kirchengemeinde in Bezug auf die Kindertagesstätte "Unter dem Regenbogen" wurde einstimmig verabschiedet. Damit wird die Stadt Kamen ermächtigt, mit der Kita einen Kostenübernahmevertrag zur finanziellen Absicherung im Falle einer eventuellen Schließung der Einrichtung abzuschließen, für den Fall, dass sie irgendwann nicht mehr gebraucht wird. Tatsächlich sieht es derzeit eher nach dem Gegenteil aus, denn für die nächsten Jahre wird nicht mit einem Rückgang der Geburtenrate gerechnet wir, auch wird seitens der Stadt davon ausgegangen, dass die Bedarfsquoten im Bereich von Kindern unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen auch in den Folgejahren weiter steigen werden. Langfristig gesehen ist das Risiko des Einrichtungsträgers also ohnehin recht gering.

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