CDU wagt erneuten Vorstoß für Erhalt der Heerener Schwimmhalle und fordert Gesamtbeschluss

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

cdu baederanalyse319Die CDU-Fraktion des Rates der Stadt Kamen - hier bei einer Besichtigung des Kamener Freibades - macht sich weiterhin für den Erhalt insbesondere der Kleinschwimmhalle in Heeren stark. Foto: Archiv

 

von Alex 

KamenKeine Ruhe lässt der CDU-Fraktion des Rates der Stadt Kamen der von ihr geforderte Erhalt der Kamener Stadtteilbäder, insbesondere der Heerener Kleinschwimmhalle. Nach der Fraktionssitzung am Mittwoch bezieht Vorsitzender Ralf Eisenhardt erneut klare Kante gegen die aus CDU-Sicht von Verwaltung und SPD-Mehrheitsfraktion bevorzugten Lösungen.

Sie solle "für die Kleinschwimmhalle in Heeren einen Erhaltungsbeschluss in ihre Bäderentscheidungen (...) berücksichtigen", fordert Eisenhardt die SPD-Fraktion auf, die in der Bäderfrage eine zeitnahe Entscheidung angekündigt habe. Gemeint ist eine verbindliche Aussprache für den Weiterbestand der Schwimmhalle im Rahmen der Entscheidungsfindung seitens der Mehrheitsfraktion.Klarheit schaffen will die CDU darüber hinaus über die Verteilung der Bäderverluste im gesamten Einzugsgebiet der Gemeinschaftsstadtwerke, also inklusive Bergkamen und Bönen. Nach der Diskussion in den vergangenen Monaten, der Bürgerversammlung in der Stadthalle und natürlich der Ankündigung des Baus des Bergkamener Kombibades, scheine es, dass eine gemeinsame, interkommunale Lösung mit Bergkamen und damit der Erhalt der Bäder in Heeren und Methler endgültig keine Chance mehr habe, so Eisenhardt. „Das bedauert die CDU-Fraktion sehr“, so der sportpolitische Sprecher Ralf Langner. Die CDU kritisiere, dass eine gemeinsame Lösung zu keinem Zeitpunkt ernsthaft geprüft worden sei. „Wenn der Bürgermeister aus Bergkamen mehrfach in Kamen die interkommunale Zusammenarbeit vorschlägt, sollte das zumindest Anlass geben, hier ernsthaft über diese Möglichkeit zu reden“, meint Eisenhardt: „Es ist schon etwas abgehoben, derartige Vorschläge einfach zu ignorieren. Die CDU sei weiterhin der festen Überzeugung, dass die interkommunale Variante die beste Lösung für die Bäderlandschaft in Kamen gewesen wäre. Dennoch erkenne die CDU-Fraktion, dass diese von der Mehrheitsfraktion nicht gewollt sei und unternehme daher einen neuen Vorstoß für den Erhalt zumindest der Kleinschwimmhalle in Heeren.Zudem mahnt die CDU an, die vertraglichen Bedingungen zur Übernahme der Bäderverluste mit den GSW-Partnern Bergkamen und Bönen nun "zügig zu klären". In dieser Konsortialvereinbarung liege der Schlüssel, wie die Verlustübernahme aus dem Betrieb der Bäder künftig aufzuteilen seien. Eisenhardt: „Die Rahmenbedingungen sind gegeben, wenn Bergkamen einen Badbeschluss dieses Jahr fasst.Darauf warte man schon seit mehr als zwei Jahren. DieCDU-Fraktion fordert alle Beteiligten auf, die notwendigen Verhandlungen zu einem Ergebnis zu bringen, "denn das sollte unter Partnern möglich sein", so Eisenhardt. Erklärtes Ziel der CDU sei es, die Kleinschwimmhalle in Heeren zu erhalten. Dass in Methler die Schwimmhalle keine langfristige Zukunftsoption habe, bedauere die Fraktion, aber liege amfehlenden Willen von Stadt und Eigentümer FLVW. Nun fordert die CDU die Mehrheitsfraktion aufsich in ihrerEntscheidung schon jetzt verbindlich für den Erhalt der Kleinschwimmhalle in Heeren auszusprechen. Unter dieser Voraussetzung könne die CDU dem Bau des Kombibades zustimmen. Ob der Erhaltdurch Sanierung oderNeubaurealisiert werden soll, müsse noch wirtschaftlich geprüft werden. Aus Sicht der CDU-Fraktion habe dies Zeit bis nach der Eröffnung des neuen Kombibades. Der Beschluss dazu sei aber jetzt schon verbindlich zu fassen. „Es darf uns nicht, wie in Lünen passieren, dass Vereine ihre Tätigkeiten aufgeben und die Wartelisten für Schwimmkurse für Kinder nicht mehr abgearbeitet werden können“, warnen Langner und Eisenhardt.

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