Bauauftrag für neues Heerener Nebenzentrum ist raus

am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

heeren1218planung1So soll die Märkische Straße nach der Umgestaltung aussehen. Quelle: Präsentation Ortsmitte, Kamen Heeren Werve - Kraft. Raum.von Alex Grün

Kamen. Erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke konnte am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Kamen mit einer frohen Botschaft aufwarten: Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten am neuen Nebenzentrum Heeren ist am Dienstag 'rausgegangen.

Als nächstes werde jetzt der Bauzeitenplan in Angriff genommen, das beauftragte Unternehmen werde voraussichtlich im August seine Arbeit aufnehmen. Da man mit einer verkürzten Bauzeit rechne, werde etwas später angefangen, als ursprünglich geplant, der Fertigstellung im Juli nächsten Jahres werde dies jedoch nicht im Weg stehen, erklärt Liedtke. "Die Einladung zum Spatenstich kommt", kündigte Bürgermeisterin Elke Kappen den Ausschussmitgliedern freudestrahlend an. Auch Abstimmungen standen auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses. Zunächst ging es um die Umwidmung des westlichen Hemsack vom Industrie- zum gemäßigten Gewerbegebiet. Der Einleitung des Verfahrens zur notwendigen Aufhebung des Bebauungsplans wurde bis auf eine Enthaltung seitens der Bündnis90/Grüne-Fraktion einstimmig zugestimmt, dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss setzte die Grünen-Fraktion eine einsame Gegenstimme entgegen, bei der Abstimmung über die Einleitung des Änderungsverfahrens für den Flächennutzungsplan enthielten sich die Grünen wiederum, während der Rest des Ausschusses zustimmte. Damit ist ein weiterer Schritt zur Umgestaltung dieses Teilstücks des Hemsack zum Neubaugebiet getan. Abgestimmt wurde über die Bürgeranregung des ADFC-Ortsverbandes "Neue Chancen für die Stadt - Kamenal pedal - mehr nahmobil leben", in der eine Erhöhung der Haushaltsposition zur Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes Nahmobilität um 500.000 Euro und zusätzliche 200.000 Euro für eine förderunabhängige, kleinteilige Infrastrukturverbesserung für den Rad- und Fußverkehr gefordert werden. Der Verweisung an das zuständige Gremium, nämlich den Planungs- und Straßenverkehrsausschuss wurde einstimmig zugestimmt. Bürgermeisterin Kappen zeigte sich überrascht: Es komme selten vor, dass im Rahmen einer Bürgeranregung solch massive Beträge ins Spiel gebracht würden, so Kappen. Ebenfalls an den Planungs- und Straßenverkehrsausschuss sowie an den Klima- und Umweltausschuss wurde der Antrag von Grünen und Linken verwiesen, Maßnahmen gegen die aus ihrer Sicht übermäßig entstehenden Stein- und Schottergärten auf Kamener Stadtgebiet zu ergreifen - auch hier gab es keine Gegenstimme.

Archiv: Entwurf für Nebenzentrum kommt bei Heerenern gut an

 

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