CDU begrüßt Förderung aus Landesprogramm: Radweg in Methler erneuern

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

rfuhrmann2cduRainer Fuhrmann, stellvertretender Vorsitzender des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses, freut sich über die Landesförderung für die Runderneuerung der Wegeverbindung Hilsingstraße und Im Haferfeld in Methler. Foto: Archivvon Alex Grün

Kamen. Der stellvertretende Vorsitzende des neu in den Rat der Stadt Kamen aufgenommenen Mobilitäts- und Verkehrsausschusses, Rainer Fuhrmann, begrüßt die Förderung der Radwegeinfrastruktur im Rahmen des zweiten Teils des Nahmobilitätsprogramms 2020 der Landesregierung.

Damit unterstreicht Fuhrmann nach dem Wechsel von Bündnis 90/Grüne-Mandatsträger Stefan Helmken in die CDU-Fraktion einmal mehr den Kurs seiner Partei in Richtung einer zunehmend grünen Politik, die von der Landesebene ausgeht und sich im kommunalen Bereich niederschlagen soll. Unter den landesweit 26 Projekten, die mit insgesamt 7,8 Millionen Euro gefördert werden, findet sich Kamen auf Rang 13 für eine grundlegende Erneuerung des nord-süd-verbindenden Rad- und Gehweges zwischen der Hilsingstraße und der Straße Im Haferfeld in Methler. Die Maßnahme ist mit 70.000 Euro angesetzt und wird mit 52.500 Euro gefördert. „Das Fahrrad hat in diesem Jahr einen wahren Boom erlebt. Viele Menschen in NRW nutzen ihr Rad oder E-Bike nicht nur in der Freizeit oder zum Sport, sondern auch immer mehr für den täglichen Weg zur Arbeit“, so Fuhrmann. Die CDU bewerte den Umstieg auf das Rad mit einer verkehrspolitischen Notwendigkeit. Daher habe diese Entwicklung große Auswirkungen auf die Verkehrspolitik in den kommenden Jahren, aber auch positive Effekte für die Bürger. "Mit dem zweiten Teil des Nahmobilitätsprogramms schaffen wir jetzt die Voraussetzungen dafür, dass dieser Trend nachhaltig bleibt und das Fahrradfahren noch attraktiver wird", erklärt Fuhrmann. Der Methleraner freut sich insbesondere, dass sein Heimatstadtteil von der Förderung profitiert. „Ich wünsche mir, dass die Mittel schnell in unserer Kommune abgerufen und das Projekt zeitnah umgesetzt wird“, so Fuhrmann. Bereits im Zuge des ersten Nahmobilitätsprogramms, das im April veröffentlicht wurde, wurde die Sesekestadt mit einer zweckgebundenen Fördersumme von 18.000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit zur Nahmobilität unterstützt. Insgesamt stellt Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr für 165 Nahmobilitätsprojekte 28,7 Millionen Euro zur Verfügung. Zu den Mitteln aus dem Landesprogramm kommen weitere kommunale Investitionsmittel hinzu. Somit stehen 50,5 Millionen Euro für eine bessere Nahmobilität zur Verfügung. Im Vergleich zu 2019 steigt das Volumen um rund 16,7 Millionen Euro.

 

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