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Vorstoß des GSW-Geschäftsführers: SPD Heeren-Werve will das Thema Photovoltaik auf dem ehemaligen Freibadgelände vertieft diskutieren

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

Kamen. Die Energiekrise macht deutlich, dass es mehr Tempo beim Umbau der Energieversorgung bedarf, um in naher Zukunft unabhängig von russischem Gas und fossilen Energieträgern zu werden. „Deshalb darf sich niemand herausnehmen, wenn er Potenziale erkennt, um dieses Ziel zu erreichen“, sagt SPD-Ratsmitglied Oliver Syperek aus Heeren-Werve. Oliver Syperek will deshalb das Thema Photovoltaik auf dem ehemaligen Freibadgelände in Heeren-Werve als Tagesordnungspunkt bei der nächsten SPD-Ortsvereinssitzung der SPD-Heeren-Werve und in der SPD-Gesamtfraktionssitzung machen.

„Der Geschäftsführer der GSW Jochen Baudrexl hat uns in der letzten Ratssitzung den Ball in unser Feld gespielt und es wäre sträflich, wenn wir diesen in der gegenwärtigen Situation nicht aufnehmen“, macht der Heerener Ratsherr seine Sichtweise deutlich. Carina Feige, Vorsitzende des SPD-Orstvereins Heeren-Werve freut sich über die Initiative ihres Heerener Ratskollegen: „Ich glaube auch, dass wir offen sein müssen für solche innovativen Vorschläge, aber natürlich ist das auch ein Thema für die Parteibasis. Hier geht es um ein Gelände mit einer Bedeutung für den Ortsteil, aber man muss immer nach vorne denken.“

Carina Feige will dann auch darüber diskutieren, wie man die Heerener Bevölkerung mit einbeziehen könnte: „Wenn der SPD-Ortsverein sich dazu entscheidet, das Thema weiter zu verfolgen, wäre es gut, wenn es Bürgerbeteiligungsmodelle gibt, die Menschen die Chance gibt, sich an einem solchen Projekt auch zu beteiligen.“

SPD-Fraktionschef Daniel Heidler zeigt sich sehr offen für den Vorstoß aus Heeren-Werve: „Das, was hier vorgebracht wird, ist ohne Frage richtig. Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Wir warten den Diskussionsprozess im Ortsverein Heeren-Werve ab, und werden in der nächsten Fraktion klären müssen, ob es rechtliche Hürden gibt, die einer möglichen Entwicklung entgegen stehen. Wenn nicht, werden wir artikulieren müssen, unter welchen Bedingungen wir das wollen. Möglicherweise werden wir zunächst einen Prüfauftrag formulieren müssen.“

Klar ist: Das Thema ist seit heute verstärkt in der Diskussion.

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