• Zeche Monopol
  • Kamener Kreuz
  • Kamener Kirchen
  • Kamen-Methler
  • Schloss Heeren

Letzte Nachrichten

    Werbung

    UKBS reicht Bauanträge für alte Polizeikaserne ein

    So könnte die zukünftige UKBS-Wohnanlage beziehungsweise ehemalige Polizeikaserne in wenigen Jahren von der Dortmunder Allee aus aussehen.So könnte die zukünftige UKBS-Wohnanlage beziehungsweise ehemalige Polizeikaserne in wenigen Jahren von der Dortmunder Allee aus aussehen.

    Kamen. (AG) Die Verwaltung informierte die Mitglieder des Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses jetzt über zwei wichtige Bauprojekte auf Kamener Stadtgebiet.

    Interessant: Die UKBS habe kürzlich die ersten Bauanträge für die ehemalige Polizeikaserne an der Dortmunder Allee eingereicht, wie Erster Beigeordneter und Baudezernent Dr. Uwe Liedtke im Ausschuss berichtete. Nach einer zweijährigen Hängepartie, kommt jetzt endlich wieder Bewegung in die Sache. Im Groben sieht die Planung für die 1,3 Hektar umfassende Anlage südlich des Bahnhofs drei unterschiedliche Bereiche beziehungsweise Höfe vor, innerhalb derer insgesamt 90 neue Wohnungen, großteils im sozialen Bau, auf insgesamt 5.900 Quadratmetern in den denkmalgeschützten Baubestand integriert werden sollen (wir berichteten). Man hoffe seitens der UKBS auf eine 15 bis 20 Millionen starke Förderung vom Land, bevor es mit dem weiteren Umbau losgeht, der Antrag wurde zumindest fristgerecht beim Bauministerium eingereicht. Aufgrund des Denkmalschutzes bei Teilen der Anlage wird die Planung von den Denkmalschutzbehörden von Stadt und Landschaftsverband beaufsichtigt. Aktuell sind in der ehemaligen Polizeikaserne Flüchtlinge untergebracht, sie sollen zeitnah auf andere Quartiere verteilt werden.

    Auch die Pläne für das Neubaugebiet an der Wasserkurler Spiekerstraße werden konkreter: 13 Einfamilienhäuser und vier Mehrfamilienhäuser sollen auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofes zwischen Spiekerstraße und Massener Straße entstehen - ungeachtet der eigentlichen Leitlinie nach dem städtischen Handlungskonzept, das den Bau von Mehrfamilienhäusern bevorzugt. Die Handlungsempfehlungen aus dem Konzept seien allerdings nicht so starr, dass man keine Ausnahmen machen könne, so Liedtke. Die ersten Interessenten für die Siedlung hätten sich schon im Rathaus gemeldet, berichtet Liedtke. Allerdings verweise die Stadt die Leute an den Privatinvestor, der das Gelände gekauft hat. Erfreulich für den Umweltschutz: Die Unversehrtheit der großen Eichen am Rande des Baugebiets solle im städtebaulichen Vertrag zwischen Stadt und Investor festgeschrieben werden, so Liedtke.

    Archiv: UKBS stellt Pläne für alte Polizeikaserne im Planungsausschuss vor

    Werbung

    Suche

    Werbung