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    SPD begrüßt anstehenden Baustart für UKBS-Kasernenquartier

    So soll das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Polizeikasernengelände an der Dortmunder Allee nach den Plänen von Architekt Martin Kolander einmal aussehen. Fotos:  Archiv

    SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Daniel Heidler freut sich über den baurechtlichen Fortschritt: die Genehmigung für den ersten Bauabschnitt und die Genehmigung des Denkmalschutzes liegen mittlerweile vor.SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Daniel Heidler freut sich über den baurechtlichen Fortschritt: die Genehmigung für den ersten Bauabschnitt und die Genehmigung des Denkmalschutzes liegen mittlerweile vor.Kamen. (AG) Baudezernent und erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke hat es auf der konstituierenden Ratssitzung am vergangenen Montag angekündigt: die Arbeiten an der ehemaligen Polizeikaserne an der Dortmunder Allee sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres beginnen, das Planungsrecht für den ersten Bauabschnitt ist unter Dach und Fach. Die Kamener SPD begrüßt den näher rückenden Baustart.

    Nach dem Solarhaus im Gewerbegebiet Hemsack ist das Kasernengelände das nächste Kamener Vorzeigeprojekt für die kreiseigenen Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft UKBS, die das teils 1,3 Hektar große, teilweilse denkmalgeschützte Objekt aus den Dreißiger Jahren nach mehreren Bieterverfahren im März 2022 vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW erworben hat (wir berichteten). Seit 2014 gab es seitens UKBS und Stadtverwaltung erste Überlegungen für eine Nachfolgenutzung der alten Polizeikaserne direkt hinter dem Bahnhof, zuletzt bewohnt wurde sie von Flüchtlingen. Nachdem das Projekt im Zuge von Ukraine-Krieg, Inflationskrise und Fachkräftemangel über zwei Jahre hinweg ins Stocken geraten war, haben UKBS und Stadt im März den Faden wieder aufgenommen, der Bauantrag wurde von der UKBS im Februar bei der Stadt eingereicht, rechtzeitig für die Einreichung des Antrags auf eine Landesförderung, über die das mit insgesamt 26 Millionen Euro kalkulierte Projekt mit 18 Millionen Euro bezuschusst wird. Im Januar soll es mit dem Umbau von der Kaserne zum Wohnquartier, auf dem rund 90 Wohneinheiten entstehen sollen, endlich losgehen. Dann sollen die ersten 30 Wohneinheiten entstehen, der letzte Bauabschnitt ist für geplant.

    Nachdem im Februar von der UKBS die ersten Bauanträge bei Stadt eingereicht wurden, sei die erste Baugenehmigung und denkmalrechtliche Erlaubnis „eine wichtige positive Nachricht für unsere Stadt“, begrüßt SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Daniel Heidler die planungsrechtlichen Fortschritte. Gerade kleinere bezahlbare Mietwohnungen würden in Kamen gebraucht, betont Heidler - zum Teil soll hier sozial geförderter Wohnungsbau entstehen. Die ehemalige Gendarmeriekaserne umfasst drei Gebäude, eines davon mit markantem Uhrentürmchen, dazu Exerzierplatz, Tankstelle und Werkstätten. Der Gesamteindruck und die drei Hauptgebäude sollten erhalten bleiben. „Die UKBS sind für uns ohnehin ein wichtiger Partner, auf der Kasernenfläche aber umso mehr“, sagt Heidler. Ein Gutachten habe bestätigt, dass in Kamen gerade kleinere Wohnungen für Singles fehlen. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Wohneinheiten wäre hier „ein Miteinander von jungen und älteren Menschen möglich“, so Heidler, denn aufgrund der Bahnhofsnähe käme der Standort auch für Studenten in Frage.

    Die denkmalgeschützte Tankstelle an der Dortmunder Allee soll zum Quartierstreffpunkt und zur Ladestation umgestaltet werden.Die denkmalgeschützte Tankstelle an der Dortmunder Allee soll zum Quartierstreffpunkt und zur Ladestation umgestaltet werden.

    Archiv: UKBS-Förderantrag hat gute Chancen: Umbau der alten Polizeikaserne soll bis 2029 abgeschlossen sein

    UKBS reicht Bauanträge für alte Polizeikaserne ein

     

     

     

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