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    Neuer Plan für Neubaugebiet an Methleraner Planckstraße beschlossen: Anwohnersorge um Verschattung hat sich erledigt

    Der ehemalige Parkplatz des Hotels an der Ecke Max-Planck-Straße / Einsteinstraße soll als Neubaugebiet genutzt werden – allerdings mit beschränkter Dachsattelhöhe. Grafik: Stadt KamenDer ehemalige Parkplatz des Hotels an der Ecke Max-Planck-Straße / Einsteinstraße soll als Neubaugebiet genutzt werden – allerdings mit beschränkter Dachsattelhöhe. Grafik: Stadt Kamen

    Kamen. (AG) Ein neuer Bebauungsplan für den ehemaligen Parkplatz des Hotels an der Methleraner Max-Planck-Straße / Ecke Einsteinstraße wurde jetzt einstimmig im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. Das Ziel: Kleinteilige Wohnbebauung und Nachverdichtung statt Fläche für ursprünglich geplante Versorgungsanlagen.

    Die Höhe der neuen Einzel- und Doppelhäuser, die an der Kreuzung entstehen sollen, ist jetzt geregelt: Die Anlieger brauchen sich keine Sorgen mehr machen, dass ihnen der Blick Richtung Westen übermäßig verstellt wird. Denn anstelle der bisherigen Festsetzung zur Geschossigkeit gilt künftig eine Festsetzung zur Gebäudehöhe. Dies ermöglicht den Bau von mehrgeschossigen Wohnungen, solange die Maximalhöhe nicht überschritten wird – entscheidend ist einzig und allein die Höhe des Dachsattels. Damit soll sichergestellt werden, dass die Neubauten nicht höher als der Bestandsbau sein dürfen, egal wie viele Geschosse pro Wohnhaus eingebaut werden. Gegenüber der Ursprungsplanung von vor vier Jahren sei die Bauhöhe im neuen Bebauungsplan für das östliche Plangebiet deutlich niedriger angesetzt, die Anwohner östlich des Bauteils 2 müssen keine Verschattung durch mehr als zwei Stockwerke hohe Neubauten mehr befürchten. Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens wird zulässigerweise von einer weiteren Bürgerbeteiligung sowie von einem Umweltbericht abgesehen. Seitens der Bürger wurden im Vorfeld des Beschlusses fünf Stellungnahmen zum Bebauungsplan abgegeben, vier weitere Bekundungen der Öffentlichkeit gingen im Rahmen der Veröffentlichung ein – in erster Linie ging es darin um die Sorge vor Verschattung. Diese hat sich mit der einstimmig beschlossenen Bebauungsplanänderung erledigt. Endlich, so Ausschussvorsitzender Heinrich Kissing (CDU), sei damit für Investoren und Bestandseigentümer gleichermaßen Rechtssicherheit geschaffen worden.

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