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    Planung für Anbau der Heerener Sonnenschule steht

    So soll der künftige Anbau an der Sonnenschule demnächst aus der Perspektive der Straße Zum Toedtfeld aussehen. Grafik: Stadt KamenSo soll der künftige Anbau an der Sonnenschule demnächst aus der Perspektive der Straße Zum Toedtfeld aussehen. Grafik: Stadt Kamen

    Kamen. (AG) Der Container an der Heeren-Werver Sonnenschule soll einem Neubau weichen. Den Planungsentwurf dafür stellte die Verwaltung jetzt im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Kamen vor.

    Die Tage der Containeranlage, die seinerzeit aufgrund des Bedarfs an Schulplätzen auf der östlichen Seite des Schulgeländes aufgebaut wurde, sollen möglichst bald gezählt sein. Statt dessen soll demnächst ein zweiteiliger, zweigeschossiger Neubau südlich des Bestandsbaus, also oberhalb in Richtung der Straße Zum Toedtfeld, künftig einen Schulalltag ohne Gedränge ermöglichen. In Holzständer-Bauweise sollen dort zwei Gebäudekomplexe mit einer Höhe von 7,8 beziehungsweise 7,5 Metern entstehen. Darüber hinaus soll auf der westlichen Geländeseite eine Fahrradabstellanlage installiert werden. Für den Neubau weichen müssen nach der städtischen Planung nicht nur die Containeranlage, sondern auch zwei Hainbuchen, eine Platane und eine kleinere Bauminsel. Dieses Opfer soll sich jedoch lohnen, es gebe eine „gute Entwicklung für den Standort“ der Schule, so Baudezernent Dr. Uwe Liedtke.

    Eine weitere gute Planungsnachricht im Fachausschuss waren die Modernisierungspläne der Firma Durable. Der international tätige Büroartikelhersteller und Büroausstatter mit Sitz an der Methleraner Ringstraße will seine ältesten Gebäudeteile ertüchtigen und energetisch sanieren, so die Verwaltung. Dies spreche eindeutig für ein „klares Bekenntnis zum Standort Kamen“, so Liedtke.

    Was das Thema „Bauturbo“ betrifft, gebe es derzeit nichts Neues, so die Verwaltung. Es sei noch kein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms im Zuge der Anpassung des Baugesetzbuchs gestartet worden. Baudezernent Liedtke hofft, den Mitgliedern des Planungsausschusses auf dessen Sitzung am Donnerstag, 16. Juli, erste Resultate präsentieren zu können.

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