CDU beantragt Bericht zu Bürgergeld, Grundsicherung und Wohngeld in Kamen
CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Langner erläutert die Forderung seiner Fraktion nach einem umfassenden Bericht zu Bürgergeld, Grundsicherung und Wohngeld im Sozial-, Teilhabe- und Generationenausschuss der Stadt Kamen.Kamen. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen beantragt für die Sitzung des Sozial-, Teilhabe- und Generationenausschusses am 23. Juni 2026 einen umfassenden Bericht zu den Themen Bürgergeld, Grundsicherung und Wohngeld. Nach Vorstellung der Fraktion sollen dazu die Leiterin des Jobcenters Kreis Unna, Daniela Tomczak, sowie ein Vertreter der Stadtverwaltung eingeladen werden.
Ziel des Antrags ist es, aktuelle Zahlen und Entwicklungen für Kamen transparent darzustellen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Entwicklung der Zahl der Leistungsbezieher, zu den Kosten der Sozialleistungen, zur Vermittlung von Arbeitslosen in Beschäftigung sowie zu den Auswirkungen neuer gesetzlicher Regelungen. Darüber hinaus sollen auch das Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und mögliche Fälle von Leistungsbetrug thematisiert werden.
„Die Diskussion über Bürgergeld, Grundsicherung und Arbeitsmarktpolitik wird derzeit sehr kontrovers geführt. Umso wichtiger ist es, dass wir die Situation vor Ort anhand von Fakten und belastbaren Daten bewerten können“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Langner. „Wir wollen eine sachliche Grundlage schaffen, auf der Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit die tatsächlichen Herausforderungen beurteilen können.“
Auch Ratsmitglied Wilhelm Kemna betont die Bedeutung des beantragten Berichts: „Unser Anliegen ist es nicht, Vorurteile zu bedienen, sondern Transparenz zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, wie sich die sozialen Leistungen entwickeln und welche Erfolge bei der Arbeitsvermittlung erzielt werden.“
Mit dem Antrag setzt die CDU-Fraktion auf einen offenen Austausch mit Fachleuten aus Verwaltung und Jobcenter. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, politische Entscheidungen künftig fundierter treffen zu können. Aus Sicht der Christdemokraten ist eine faktenbasierte Diskussion die beste Grundlage, um soziale Unterstützung wirksam auszugestalten und gleichzeitig die Belastungen für die öffentlichen Haushalte verantwortungsvoll im Blick zu behalten.





