Im hinteren Bereich des Altbaubestands der Diesterwegschule soll das neue OGS-Gebäude entstehen, dafür muss ein Toilettentrakt weichen. Foto: Archiv
Kamen. (AG) Die Leitung der Diesterwegschule, der größten Grundschule der Stadt, erhielt jetzt im Schul- und Sportausschuss einen ersten Eindruck von der Zukunft ihrer Wirkungsstätte. Architektin Andrea Schnieber stellte einen Vorentwurf für den Anbau der Offenen Ganztagsschule (OGS) vor.
Der Anbau wird von Schülern, Lehrern und Eltern gleichermaßen herbeigesehnt. Die Klassenräume im Altbestand sind bereits jetzt überfrequentiert. Derzeit nutzen 190 Schülerinnen und Schüler – noch in Containern oder im Keller – das Angebot der OGS, weitere 59 besuchen die sogenannte Verlässliche Grundschule. Mit dem Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz, der in diesem Sommer wirksam wird, dürfte die Zahl aufgrund der hohen Nachfrage weiter steigen.
Entstehen soll der Anbau auf der Rückseite des Bestandsgebäudes. Dafür müssen die Toilettenanlagen im Schulhofbereich abgerissen werden. Geplant ist ein dreigeschossiger Modulbau mit insgesamt 30 Fertigmodulen. Rund um einen zentralen Raum mit mehr als 120 Sitzplätzen sollen eine Mensa sowie Unterrichts- und Betreuungsräume entstehen.
Vielleicht schon in den Sommerferien des kommenden Jahres könnten die Bauarbeiten beginnen, frühestens 2028 soll der Anbau fertiggestellt sein. Der Baubeginn ist bewusst für die Ferien vorgesehen, weil die Fertigmodule aus logistischen Gründen nur in der schulfreien Zeit angeliefert und montiert werden können. Der Transport der insgesamt 30 Module zum Montageort könne, so Schnieber, nicht während des laufenden Schulbetriebs erfolgen.
Als nächstes wird der Planungsentwurf die weiteren Fachausschüsse durchlaufen.





