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    Kommt Bewegung in die Blumenstraße? Stadt kündigt Neuigkeiten für Planungsausschuss an

    Die abrissfälligen Häuser in der Blumenstraße halten die Verwaltung weiter in Atem. In der nächsten Planungsausschusssitzung soll es neue Nachrichten geben. Foto: ArchivDie abrissfälligen Häuser in der Blumenstraße halten die Verwaltung weiter in Atem. In der nächsten Planungsausschusssitzung soll es neue Nachrichten geben. Foto: ArchivKamen. (AG) Neuigkeiten zu den verwahrlosten Problemhäusern in der Blumenstraße wird es voraussichtlich am Donnerstag, 16. Juli, im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss geben. Dies kündigte Bürgermeisterin Elke Kappen auf der letzten Ratssitzung an.

    Nach der Drohung von Baudezernent Dr. Uwe Liedtke, den Abriss der unbewohnbaren Häuser anzustreben, hatte sich der Investor, die Immobiliengesellschaft Brookfield, fristgerecht noch im Mai in einer Stellungnahme geäußert, deren Inhalt aus datenschutzrechtlichen Gründen vorerst unter Verschluss bleibt. Im letzten Dezember hatte Brookfield versichert, Kaufinteressenten zu suchen, was daraus geworden ist, ist bislang nicht bekannt. Sicher hingegen ist, dass es zum Abriss der vier Häuser aufgrund der Baufälligkeit keine Alternative gibt, weshalb Brookfield bereits beim Landesbauministerium eine Anfrage für eine Förderung gestellt habe, so die Stadt. Sollte es zu einer Abrissanordnung und einer entsprechenden Gegenklage kommen, könnte sich der Verfall der Wohnblöcke unabsehbar in die Länge ziehen. Doch jetzt kommt offenbar endlich wieder Bewegung in die Sache, Bürgermeisterin Elke Kappen machte im Rat Hoffnung. Man habe Anfang letzter Woche Gespräche mit dem NRW-Bauministerium geführt, die interessante Neuigkeiten für den Planungsausschuss versprächen, so Kappen. Die Fachausschusssitzung beginnt um 18 Uhr.

    Eine gute Nachricht für die Anwohner des Sesekebades hatte Ordnungsdezernentin Hanna Schulze im Gepäck: Die Straße Am Ufer hat jetzt eine korrekte Beschilderung, die den Parksuchverkehr rund um das Bad unterbinden soll. Nachdem sich Anwohner über unzureichende Hinweisschilder beschwerten, ist am Eingang der Straße jetzt ein „Zufahrt verboten“-Schild mit Hinweis auf den freien Verkehr für Anlieger und Radler angebracht worden. So werde vermieden, dass sich Nichtanlieger auf der Suche nach Parkplätzen in die Sackgasse verirren, die auf der anderen Seite mit versenkbaren Pollern abgesperrt ist. Das Umfeld rund um das Schwimmbad sei jetzt deutlich als reiner Anliegerbereich gekennzeichnet, so Schulze.

    Das Thema „Fehlfahrten“ von Rettungsdiensten bleibt ein Grund zur Sorge: Die Kosten für Leerfahrten von Rettungstransportwagen, bei denen zwar der Weg zum Notfallpatienten zurückgelegt und eine Erstversorgung geleistet wird, aus diversen Gründen aber kein Weitertransport ins Krankenhaus erfolgt, werden seit letztem September nicht mehr von den Krankenkassen übernommen - Frage: Wohin mit der Rechnung, die in der Regel zwischen 800 und 1300 Euro liegt? Erst einmal an die Stadt, die sie dann als Gebührenbescheide an die Betroffenen weitergibt, die sie wiederum selbst bei der zuständigen Kasse einreichen müssen. In der nächsten Ratssitzung, so Kappen, sollen jetzt entsprechende Rahmenbedingungen besprochen werden, um den Missstand zu beseitigen.

    Eine gute Nachricht hatte die Verwaltung für den Nachwuchs: Der neue Kinder- und Jugendförderplan wurde im Juni im Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen.

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