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    Verwaltungsvorstands-Ära geht zu Ende: Rat verabschiedet Beigeordnete Ingelore Peppmeier mit viel Applaus in den Ruhestand

    Nach 47 Jahren im Dienst der Stadt Kamen wurde Beigeordnete Ingelore Peppmeier jetzt von Bürgermeisterin Elke Kappen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Foto: Stadt KamenNach 47 Jahren im Dienst der Stadt Kamen wurde Beigeordnete Ingelore Peppmeier jetzt von Bürgermeisterin Elke Kappen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Foto: Stadt Kamen

    Kamen. (AG) Eine Ära in der Verwaltungsgeschichte der Stadt Kamen geht zu Ende: Auf der letzten Ratssitzung wurde Beigeordnete Ingelore Peppmeier nach 47 Jahren bei der Stadt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

    Mit viel Applaus seitens der Ratsmitglieder und Zuschauer endete nach 47 Jahren bei der Kamener Stadtverwaltung die Karriere der 65-Jährigen, die 1979 als Stadtinspektoranwärterin begann und schon vor vielen Jahren im Verwaltungsvorstand mündete. Im Laufe ihrer langen Dienstzeit legte die Südkamenerin einen stetigen Aufstieg hin, unter anderem zur Amts- und Verwaltungsrätin, später als stellvertretende Verwaltungsdirektorin und zuletzt als Beigeordnete. Es gebe mindestens vier Prädikate, die die professionellen und menschlichen Qualitäten von Ingelore Peppmeier stets ausgezeichnet hätten, würdigte Bürgermeisterin Elke Kappen ihre langjährige Kollegin: „Loyal, kompetent, immer ansprechbar und darüber hinaus mit freundlicher und zugewandter Wesensart ausgestattet.“ Ingelore Peppmeier habe unter anderem durch zahllose Kontakte zu Unternehmen viel für die Stadt erreicht, der Technopark, der vor mehr als 30 Jahren mit ihrer Mitarbeit entstanden ist, viele Jahre unter ihrer Leitung geführt wurde und mittlerweile 80 Unternehmen mit rund 370 Mitarbeitern beherbergt, sei nur eines von vielen Beispielen. Mit Kamen und seinen Einwohnern sei sie durch manche guten Zeiten, aber auch durch viele Krisen gegangen, erinnerte sich Ingelore Peppmeier im Rat, gerade in den letzten Jahren, die durch Corona und die Kriege in der Ukraine und in Nahost geprägt waren beziehungsweise immer noch sind. „Ich brenne für diese Stadt und das werde ich auch weiterhin tun“, so die frischgebackene „Unruheständlerin“, die sich auch weiterhin ehrenamtlich engagieren will. Ob ihre Stelle neu besetzt wird, kann die Verwaltung noch nicht sagen, seit Anfang Juli wird sie vorerst von Vertretungskräften geführt. Den Mitgliedern des Rates wünschte sie zum Abschied „viel Mut und Kraft“ für ihre künftige Arbeit und gab ihnen ein Zitat von Management-Legende Ken Blanchet mit auf den Weg: „Niemand ist so klug, wie wir alle zusammen.“

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