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    CDU-Fraktion bringt Antrag für Kfz-Kennzeichen „KAM“ ein

    Ein Entwurf zeigt, wie ein mögliches Kfz-Kennzeichen mit dem Ortskürzel „KAM“ aussehen könnte. Die CDU-Fraktion hat die Einführung eines eigenen Kennzeichens für Kamen beantragt. Bild: KI-generiertEin Entwurf zeigt, wie ein mögliches Kfz-Kennzeichen mit dem Ortskürzel „KAM“ aussehen könnte. Die CDU-Fraktion hat die Einführung eines eigenen Kennzeichens für Kamen beantragt. Bild: KI-generiert

    Kamen. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen beantragt zur Ratssitzung am 24. September 2026 die Einführung eines eigenen kommunalen Kfz-Kennzeichens „KAM“.

    Voraussetzung dafür ist eine derzeit auf Bundesebene vorbereitete Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, die der Bundesrat Anfang März angestoßen hat. Zahlreiche Städte in Deutschland haben bereits entsprechende Ratsbeschlüsse – vorbehaltlich der gesetzlichen Änderung – gefasst oder auf den Weg gebracht.

    Der Antrag sieht vor, dass das Kennzeichen „KAM“ freiwillig genutzt werden kann. Niemand wäre verpflichtet, sein bisheriges Kennzeichen zu wechseln. Nach Angaben der CDU würden der Stadt nach heutigem Kenntnisstand zudem keine zusätzlichen Kosten entstehen.

    Mit dem Antrag möchte die CDU erreichen, dass sich die Stadt Kamen frühzeitig zur Einführung des Kennzeichens „KAM“ bekennt und nach einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen unmittelbar handlungsfähig ist.

    Nach Auffassung der CDU wäre das Kennzeichen weit mehr als eine neue Buchstabenkombination. Es könne die Identifikation mit der Heimatstadt stärken und zugleich als Instrument des Stadtmarketings dienen.

    CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Langner erklärt: „Kamen ist eine selbstbewusste Stadt mit einer langen Geschichte, einem starken Wirtschaftsstandort und einer überregional bekannten Lage am Kamener Kreuz. Ein eigenes Kennzeichen wäre ein sichtbares Bekenntnis zu unserer Stadt und würde die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimat nachhaltig stärken.“

    Auch der 2. stellvertretende Bürgermeister und CDU-Ratsmitglied Rainer Fuhrmann sieht Vorteile: „Ein eigenes Kfz-Kennzeichen ist eine einfache, bürgernahe und kostengünstige Möglichkeit, Kamen bundesweit sichtbarer zu machen. Jeder Wagen mit dem Kürzel ‚KAM‘ wird zum sympathischen Botschafter unserer Stadt – und das ganz ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand oder finanzielle Belastungen.“

    Nach Darstellung der CDU soll das Vorhaben die lokale Identität stärken sowie den Wirtschafts- und Wohnstandort Kamen sichtbarer machen.

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