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    Designierter Kamener Bürgermeisterkandidat: Dr. Jan Hoffmann (CDU) stellt sich vor

    Foto: „Tu was für Deine Stadt“  Mit diesem Slogan möchte Dr. Jan Hoffmann in den Bürgermeisterwahlkampf gehen, wenn er das Votum der CDU-Mitglieder auf der Mitgliederversammlung am 18.02. bekommt. (privat)Kamen. „Tu was für Deine Stadt“ - Mit diesem Slogan möchte Dr. Jan Hoffmann in den Bürgermeisterwahlkampf gehen, wenn er das Votum der CDU-Mitglieder auf der Mitgliederversammlung am 18.02. bekommt.

    Dr. Jan Hoffmann, seit 2008 CDU Mitglied und seit dem Zuzug nach Kamen Beisitzer im Vorstand der Ortsunion Kamen-Heeren, stellte sich im Beisein der Fraktionsvorsitzenden Ina Scharrenbach und dem Stadtverbandsvorsitzenden Rainer Fuhrmann den Fragen der Presse.

    Dr. Jan Hoffmann ist 45 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Kamen-Heeren.

    Nach seinem Abitur ist er 1988 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingetreten, bei der er dann seine berufliche Heimat gefunden hat. Dr. Hoffmann ist zur Zeit bei der NATO im holländischen Brunssum. In seiner bisherigen Dienstzeit war er auch im Einsatz auf dem Balkan und in Afghanistan.

    Jan Hoffmann studierte in Hamburg Geschichte mit den Nebenfächern Betriebswirtschaft, Soziologie, Politik und Staatsrecht. Später schloß er in Geschichte seine Promotion an der Technischen Universität Dresden an.

    Auf die Frage, ob er sich als „Kamikazekandidat“ oder gar als Platzhalter sehen würde, antwortete Dr. Hoffmann mit einem klaren nein. Er sei schon im letzten Jahr angesprochen worden, ob er sich vorstellen könne, sich als Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen. Letztendlich galt es aber die Familie mit einzubinden und auch im beruflichen Umfeld Klarheit zu schaffen. Dabei läßt er es gerade heute nicht gelten, wenn z.B. der Verzicht auf eine Kandidatur aus familiären Gründen als  Ausrede gehandelt wird. Für ihn gab es besonders im internationalen Umfeld seiner Dienststelle etwas mehr Abstimmungsbedarf. Eine Kandidatur für den Rat kam dagegen gerade aus beruflichen Gründen nicht in Betracht. Dies wäre aufgrund der Distanz zum Dienstort unredlich gewesen.

    Die Entscheidung, sich für dieses Amt zu bewerben, ist Ende des letzten Jahres gefallen. Um nicht unnötige „operative Hektik“ zu verbreiten, habe man den Weg in die Öffentlichkeit an den bereits gesetzten Zeitplan der CDU zur Wahlvorbereitung angepasst.

    Dr. Hoffmann erklärte noch mal, dass er sich nicht als Zählkandidat sehe. Nach seiner Kenntnis, sei er zur Zeit der einzige Gegenkandidat zum Amtsinhaber. Gerade wenn das so bliebe, sähe er es als Selbstverständlichkeit, dem Bürger die Chance zu einer wirklichen Wahl zu geben.

    Auf die Frage, ob er seine Kandidatur als Pflicht gegenüber der CDU empfindet, entgegnete Dr. Hoffmann, dass er sich den Prinzipien der Freiheit und Verantwortung verpflichtet fühle und deshalb in Kamen auch Verantwortung übernehmen will. Er habe Respekt vor dem Amt, sieht seiner Kandidatur aber auch mit einer freudigen Spannung entgegen.

    Für ihn heißt Verantwortung, sich nachhaltig für die Entwicklung seiner Heimatstadt einzusetzen. Dazu sind langfristige Strategien gefragt, die mit dem Rat zu entwickeln und mit der Unterstützung der Verwaltung umzusetzen sind. Als Bürgermeister will er den vielfältigen Wandel der nächsten Jahre entschlossen gestalten. Und das mit dem Blick auf das, was  die Stadt nachhaltig stärkt.

    Dabei sieht er seine Schwerpunkte in der Wirtschaftsförderung und der Stärkung der Bildungsmöglichkeiten, um damit auch die Grundlage für eine Stadt zu schaffen, in denen gerade Familien mit ihren Kindern eine Zukunft haben. In diesem Dreiklang muss Kamen jedoch zuvorderst die eigene wirtschaftliche Grundlage stärken – sei es im Kleinen bei der Gestaltung der Innenstadt oder im Großen bei der Neuansiedlung von Gewerbebetrieben.
    Dazu ist in Kamen auch ein Mentalitätswandel notwendig. „Tu was für Deine Stadt“ bedeutet, sich selbst einzubringen und damit Kamen den Ruf einer aktiven Stadt zu erarbeiten. Ausnahmslos alle Bürgerinnen und Bürger Kamens sind deshalb aufgefordert, sich in ihrer Stadt zu engagieren. Der Bürgermeister ist dazu berufen, dabei entschlossen zu unterstützen.

    Dr. Jan Hoffmann hat sowohl das Votum des CDU Stadtverbandes wie der Ratsfraktion. Gerade seine berufliche Erfahrung hat ihn gelehrt, sich der Verantwortung zu stellen und  Entscheidungen zu treffen. Sein Verständnis von Freiheit und Verantwortung bedeutet dabei für ihn, klare Standpunkte zu beziehen, um die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern für einen zukunftsträchtigen Weg Kamens anzuregen und gemeinsam das Beschlossene umzusetzen.
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