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Laut und Lästig veranstalten Deutschrock
von Frank Hilgenfeld
Kamen. Am kommenden Samstag (04.11.2017) lädt Laut und Lästig zur vollen Deutschrock-Dröhnung in das Jugendkultur Café ein. Ab 19 Uhr werden dann die Bands SERIE² und Rückendeckung aus Rheine musizieren. Rückendeckung, das ist ein fünfköpfiger Chaotentrupp, der für handgemachten Rock-Rap steht. Hier werden Sounds von ZZ Top verfeinert mit Deutschrap im Stil der Beginner und Fünf Sterne Deluxe. Die Band spielt Songs, die zum Mitgrölen und Mitfeiern animieren. Dabei gibt es nicht nur was aufs Ohr, Rückendeckung sind auch für ihre ausgefeilten Bühnenshows mit Kostümen und viel Konfetti bekannt.
Die zwei MC’s und drei Instrumente sind ein Bündel an Überraschungen und Kamen mit doppelt geladener Energie versorgen. 2018 erscheint ihre EP "Flamingo AttackzZz“.
Die Kamener Band SERIE² ist sicherlich vielen Hansestädtern bereits bekannt. Sie steht für gradlinigen handgemachten Deutschrock. Die vier Musiker sind seit Oktober 2014 kreativ und bringen einige Jahre an musikalischer Erfahrung mit ein. Alltägliche Momente begegnen dem Zuhörer durch eingängige Melodien und knackige Texte mit musikalischem Tiefgang. Mal entspannt leicht, mal angeregt druckvoll bringen die vier Jungs aus Kamen ihre Botschaft mit mehrstimmigem Gesang auf den Weg.
Nils Dauk, Vorsitzender von Laut und Lästig, freut sich über den Themenabend: „Einen kompletten Deutschrock (-Rap)-abend haben wir in Kamen noch nicht organisiert. Wir freuen uns über zwei tolle Bands und das großartige Publikum!“
Der Abend beginnt um 19 Uhr. Eintritt 5 Euro. JKC Kamen, Poststraße 20.
Foto: ©️2016 L. Lindstedt
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von Christoph Volkmer
Methler. Wenn zu „Kyrie“, „Gloria“ und „Großer Gott wir loben dich“ nicht die gewohnten Orgelklänge, sondern der stimmgewaltige Klangkörper der Jagdhornbläser in der Margarethenkirche erklingen, feiert der Hegering Kamen/Bergkamen seine traditionelle Hubertusmesse. Am Mittwochabend war es wieder soweit.
Nach der Vielzahl an Veranstaltungen zum Reformationsjahr sorgte die Messe zum Gedenken an den Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, in Methler wieder für ein sehr gut besuchtes Gotteshaus. Rund 300 Interessierte waren der Einladung des heimischen Hegerings gefolgt, um den Worten von Pfarrer Jochen Voigt und dem Bläsercorps Werne zu lauschen. Nicht nur die musikalische Untermalung bei den Hubertusmessen ist stets etwas besonders, denn auch die Dekoration des Altarraumes mit liebevoll arrangiertem Herbstschmuck sowie Tierpräparaten und einem Hirschgeweih gibt es nur einmal im Jahr in der Kirche zu sehen.
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GMD Rasmus Baumann. Foto: Pedro Malinowski - Neue Philharmonie WestfalenKreis Unna. Auch in der Spielzeit 2017/18 der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) wird wieder die Weihnachtszeit abgerundet. Das große Weihnachtskonzert findet am Mittwoch, 20. Dezember um 19 Uhr in der Stadthalle Unna statt.
Dieses Konzert bedarf nicht vieler Worte: Wie in jedem Jahr wird auch 2017 die Stadthalle Unna in weihnachtlichem Glanz erstrahlen, wenn auf der Bühne das Orchester mit altbekannten Klassikern und musikalischen Überraschungen das Publikum gebührend auf die Weihnachtszeit einstimmen wird.
Der Vorverkauf für den musikalischen Abend läuft. Die Eintrittskarten kosten 37 Euro (15 Euro für Schüler/Studenten). Im Preis sind alle Gebühren enthalten. Zu haben sind die Eintrittstickets bei ProTicket im Internet unter www.proticket.de, bei der Hotline 02 31 / 9 17 22 90, in den Geschäftsstellen des Hellweger Anzeigers und im Zentrum für Information und Bildung (zib), Lindenplatz 1, Unna. PK | PKU
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Franz Leo Matzerath Foto: Pedro Malinowski - Neue Philharmonie WestfalenKreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr drittes Konzert der laufenden Spielzeit am Samstag, 18. November in Schwerte und Sonntag, 19. November in Kamen. Auf dem Programm steht „Requiem op. 89“ von Antonín Dvorák. In Schwerte beginnt die Aufführung um 19 Uhr im Freischütz, in Kamen um 18 Uhr in der Konzertaula.
In der stillen Jahreszeit vermitteln traditionell auch die Konzertprogramme ein Nachsinnen über die Endlichkeit. Requiem-Vertonungen stehen hier ganz obenan, doch jenseits von Brahms, Mozart oder Verdi gibt es zu Unrecht vernachlässigte Werke zu entdecken.
Die Neue Philharmonie Westfalen widmet sich im diesjährigen Konzert mit den Chören der Trägerkommunen dem Requiem von Antonín Dvorák. Anders als seine Sinfonien und Kammermusikstücke sind die zahlreichen Chorwerke und Opern Dvoráks außerhalb seiner tschechischen Heimat immer noch wenig bekannt.
Lux aeterna
An melodischer Schönheit und Tiefe der Gedanken kann es Dvoráks Requiem mühelos mit den großen Beiträgen zu diesem Genre aufnehmen. Es entstand nicht für einen kirchlichen Anlass, sondern für eine Konzertaufführung 1891 wurde sein Requiem beim Birmingham Music Festival uraufgeführt. Es durchschreitet die ganze Skala der Totenmesse: von Furcht und Schrecken am "Tag des Zorns" über die Bitte um Erlösung bis zur tröstlichen Glaubensgewissheit des "Lux aeterna", des ewigen Lichtes. Streng und fast archaisch wirkt Dvoráks Vertonung, die eine grelle Plakativität bewusst vermeidet.
Kartenverkauf
Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail bei
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Kreis Unna. Martin Luther ist den meisten als Reformator bekannt. Dass er selbst auch begeisterter Sänger, Komponist und Lautenspieler war, dürfte für viele neu sein. Die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) greift seine Melodien im 2. Sinfoniekonzert „Reformation“ am 18. Oktober in Kamen auf.
Los geht es um 19.30 Uhr in der Konzertaula an der Hammer Straße 19. Dabei stehen unter Leitung von Patrik Ringborg Stücke von Paul Hindemith, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Sie alle haben passend zum Lutherjahr 2017 auch einen Bezug zu dem Reformator. Die NPW erinnert damit an die Bedeutung Luthers – auch für die Kunst.
Fachwissen für Musikexperten
Mendelssohn hat in der dort gespielten Reformationssinfonie den Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ als Abschluss gesetzt. Er schrieb die Sinfonie für ein Kirchenjubiläum. Auch Bach ist ohne die Prägung Luthers kaum denkbar. Gespielt wird auf dem Konzert seine Solokantate „Ich habe genug“. Hindemith hatte ebenfalls mit Luther zu tun: Seine Sinfonie „Mathis der Maler“ ist eine Annäherung an den Isenheimer Altar, den der Maler Matthias Grünewald kurz vor Luthers Thesenanschlag vollendete.
Karten gibt es im Vorverkauf bei Doris Erbrich vom Kreis Unna. Sie nimmt die Reservierungen unter 02303 / 27 14 41 oder per E-Mail an
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von Christoph Volkmer
Kamen. Unter dem Motto „Off The Beat“ hat der Chor „Die letzten Heuler“ in der Kamener Konzertaula rund 600 Zuschauer begeistert. Zu den Mitgliedern, die nicht nur aus Kamen, sondern auch aus Bergkamen und Werne stammen, gesellte sich eine Reihe an stimmstarken Gästen.
Heike Prochnow, die viele als Schulleiterin der Freiherr-von-Ketteler-Schule kennen, unterstrich zu Beginn des unterhaltsamen Abends einmal mehr die Besonderheit eines Auftritts des Chors, der sich anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Gesamtschulen in NRW gegründet hat. „Wir machen jedes Mal etwas ganz anderes“, sagte sie und sollte damit Recht behalten. Ging es 2016 noch um das Thema „Märchen, Nacht und Träume“, hatte Chorleiter Reinhard Fehling diesmal ganz besonders Titel im Fokus, die auf einem Album aufgrund ihrer Platzierung zwischen bekannten Hits etwas untergegangen oder aber als sogenannte B-Seiten also „Songs off the Beat“ erscheinen sind.
Das diese Titel ihr Schattendasein größtenteils zu Unrecht führen, zeigte beispielsweise „Here and there and everywhere“ von den Beatles, das von den „Ur-Heulern“ Christiane Hanusrichter und Natalja Kaiser sehr eindrucksvoll dargeboten wurde. Dass der musikalische Apfel oft nicht weit vom Stamm fällt bewies Birte Hanusrichter. Die 38-Jährige stammt aus Kamen, kam zum Auftritt aber aus Berlin, wo sie als Schauspielerin und Sängerin arbeitet. In der Aula überzeugte die Künstlerin unter anderem mit einer Neufassung des Country-Klassikers „Angel from Montgomery“. Durch ihre Teilnahme am Musical „Women in rock“ ebenfalls überregional bekannt ist Katrin 'Ella' Schneider, die aus Frankfurt extra für die Heuler-Show in die Sesekestadt reiste.
Doch nicht nur die Solisten wurden bei dem Konzert verdientermaßen mit viel Applaus bedacht. So lieferten Chor und Begleitband unter anderem mit der anspruchsvollen Adaption des 1971 von Blood, Sweat & Tears veröffentlichten „Dreaming As One“ ein Glanzlicht ab.
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