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Die Neue Philharmonie Westfalen gastiert wieder in der Kamener Konzertaula. Foto: Pedro Malinowski
Kreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen existiert seit 21 Jahren. Das Programm lässt jedoch trotz erreichter „Volljährigkeit“ des größten Landesorchesters auch in der neuen Spielzeit 2017/2018 nichts vom gewohnten Schwung vermissen.
Garant für ein in der nächsten Saison in sich stimmiges Programm ist Generalmusikdirektor Rasmus Baumann. Er hat für die Spielzeit 2017/2018 wie gewohnt neun Sinfoniekonzerte in der Kamener Konzertaula vorbereitet und stellt dabei 26 Komponisten von Bach über Leonard Bernstein bis Anton Webern vor.
Die musikalische Reise geht über Lateinamerika bis nach Fernost. Ein Highlight werden sicherlich die verschiedenen Vertonungen der wohl bekanntesten Liebesgeschichte der Welt – Romeo und Julia – beim fünften Sinfoniekonzert am 17. Januar 2018 ein.
Eingebettet wird die Spielzeit mit Open-Air-Konzerten. Das erste steht am Sonntag, 2. Juli auf dem Kamener Rathausvorplatz an, das zweite am Samstag, 15. Juli auf dem Marktplatz in Unna.
Außerdem will das Orchester u.a. mit einem Weihnachtskonzert (20. Dezember in Unna), einem Silvesterkonzert (29. Dezember in Fröndenberg), einem Neujahrskonzert (3. Januar in Lünen), Kammerkonzerten auf Haus Opherdicke (8. Februar und 26. April) oder auch Kinderkonzerten ein junges und älteres Publikum begeistern.
Das gesamte Programm der Spielzeit 2017/2018 findet sich im Internet unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. Karten gibt es beim Kreis unter Tel. 0 23 03 / 27 14 41, E-Mail:
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1. „Family Music Day“ am 30.04.2017 live im Freizeitzentrum Lüner HöheKamen. Das Team des Freizeitzentrums Lüner Höhe in Kamen, Ludwig Schröder Str. 18 hat wieder eine ganz besondere Veranstaltung geplant. Erstmalig findet am Sonntag, den 30.04.2017 der „Family Music Day“ statt Der „Family Music Day“ bietet Kindern ab 10 Jahren, Jugendlichen und Eltern die Möglichkeit, gemeinsam ein Livemusik – Konzert zu besuchen. Gleich drei echte „Stars“ bietet das FZ für diesen Tag. Einlass an diesem Konzerttag ist um 16:30 Uhr, Beginn 17:00 Uhr. Als erstes wird der vor allem durch youtube bekannte Rapper „MaximNoise“ auftreten und mit seinen gefühlvollen Rapsongs für Begeisterung sorgen. MaximNoise ist noch relativ jung in der Szene, veröffentlicht aber seit zwei Jahren Rap auf ganz andere Art. Zu seinem Markenzeichen gehören Balladen und Popsongs die sich textlich mit Jugendthemen auseinandersetzen. Um 18:00 Uhr dann betritt Deutschlands wohl bekannteste Rapperin und Sängerin „Lumaraa“ die Bühne. LUMARAA zählt aktuell zu den Top 3 Rapperinnen des Landes. Mit über 40 Millionen YouTube - Klicks auf ihren Videos, ausverkauften Clubtouren, unzähligen Festival- Auftritten, sowie über 60.000 treuen Facebook Fans hat sie für diesen Tag Songs aus ihren drei bisher erschienen CD´s im Gepäck. Da Lumaraa gerade auf Deutschlandtour ist, tritt sie mit kompletter Bandbegleitung auf. Um 19:00 Uhr bietet das Programm dann „Jay Oh“, der mit seiner Stimme bereits im vergangenen November in der Konzertaula bei der Teenage History bei Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen für Begeisterung und Gänsehaut sorgte. Der Gewinner der TV –Show „Das Supertalent“ 2015 wird unter anderem Songs von Elton John, Michael Bublé oder Stevie Wonder live präsentieren. In den Umbaupausen sorgt die Tanzgruppe „Freetime Dancers“ des Freizeitzentrums für Stimmung. Gegen 19:30 Uhr endet das Familienkonzert und es gibt noch Gelegenheit für Autogramme und Fotos. Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt im Vorverkauf 6,00 €. Die nötigen Eintrittskarten sind ab sofort im Freizeitzentrum Lüner Höhe erhältlich oder per email an e-post@jfz-kamen oder telefonisch unter 02307 12552 reservierbar.
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von Dr. Götz Heinrich Loos
Kamen. Dem 8. Konzert der Neuen Philharmonie Westfalen der Spielzeit 2016/17 am vergangenen Mittwochabend in der Konzertaula wurde das Motto „Paare“ vorangestellt. Roland Vesper erläuterte, denn bei den beiden Werken nach der Pause war klar, dass es um berühmte ebensolche ging; aber Brahms‘ Doppelkonzert (das für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102)…? Ja, klar, zwei Soloinstrumente – zuerst im Disput, später unisono vereint, dann aber wieder etwas stürmischer im letzten Satz. Hier ging es um den handfesten Streit zwischen Brahms und seinem Freund Joseph Joachim, ein eigentlich treuer Wegbegleiter, namhafter Violinvirtuose; leider hatte sich Brahms im Scheidungsstreit zwischen Joachim und seiner Frau auf deren Seite gestellt, mit der Folge, dass Joachim nicht mehr mit ihm sprach. Mit diesem Konzert versuchte Brahms die Freundschaft wiederzubeleben. Die Solisten waren keine Freunde, sondern Brüder: Sebastian Schmidt an der Violine, Bernhard Schmidt am Violoncello – ein eingespieltes Team (im wahrsten Sinne des Wortes!). Bernhard Schmidt überraschte gleich zu Beginn mit einer sehr markigen, kantigen Interpretation, erfrischend anders als viele Einspielungen dieses Werkes. Ihre perfekte Abstimmung besonders im Andante war glasklar. Und das Orchester hielt kräftig mit, teils auch dagegen – klanglich ebenfalls weniger weich als bei diesem Werk üblich, ja, der Streit war hörbar! Aber in bester Form! Dazu trug freilich auch der Dirigent bei, an diesem Abend ein Gast: Marc Piollet, ein Hüne mit langen Händen, der beileibe keinen Taktstock benötigte (und auch wirklich keinen benutzte). Mit engagierten Bewegungen trieb er das Orchester an, aber nicht tyrannisch, sondern frisch und verschmitzt lächelnd, eben mühelos. Die NPW machte alles mit, ohne Missklänge oder Patzer, alles zu ihrer professionellen Ehre gereichend.
Dann Albert Roussels „Bacchus et Ariane“, op. 43, Suite Nr. 2. Roussel war sehr von Ravel beeinflusst und spielte sehr stark mit den Klangfarben. Im Wesentlichen ist diese zweite Suite auf die Begegnung Arianes (oder besser Ariadnes) mit Bacchus zugespitzt, eine schnell zur Sache kommende rauschhafte Angelegenheit, die sich weiter steigert zur Dauerekstase, einem wilden Bacchanal. Musiktypologisch sind fast von Anfang an viele marschartige Rhythmen vorhanden, teilweise verspielt, teilweise irrsinnig… Aber mit großem Orchester nicht schlecht!
Und schließlich César Francks Sinfonische Dichtung „Psyché“: „Klassischer“ als Roussel? Ja! Aber doch gewaltig spätromantisch. Zurückgenommener als Roussel zweifelsohne, dafür mit Franck-typischen Akzenten, z. B. die mir sehr angenehme Eigenständigkeit der tieferen und tiefen Streicher, überhaupt tiefe Stimmen in oft deutlichem Kontrast zu den höheren Stimmen. Irgendwo zwischen Wagners „Tristan“ und dem Impressionismus verortet Kerstin Schüssler-Bach das Werk im Programmheft. Und doch ist Francks Ausdruck zu eigenständig, dieser Hybride entwachsen. Jedenfalls malt das Werk die Annäherung zwischen Eros/Amor und Psyche sehr eindringlich nach. Die Apotheose endet erstaunlich sanft, nach einem Trubel und einem Gefühls-Wechselbad, mit großen Spitzen und – eben auch zum Ende – großer Zurückgenommenheit; eigentlich kein Magnet, um Klatschen beim Publikum zu animieren. Aber der künstlerische Gedanke ist natürlich wichtiger. Für mich ein sehr interessantes Werk, das ich vernachlässigt habe – ohne Grund. Und die Motivation zur Beschäftigung damit lieferte wieder ein herausragendes Orchester mit einem hervorragenden Dirigenten.
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Chris Kramer & Beatbox'n'Blues live. Foto: Raphael Tenschert
Chris Kramer & Beatbox `n` Blues am 28. April 2017 in der Stadthalle in Kamen - Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr - Vorverkauf: 15 EUR zzgl. VVK-Gebühren - Abendkasse: 18 EUR
Vorverkaufsstellen: Hellweger Anzeiger Kamen / Unna, Stadtspiegel Kamen
oder online im KamenWeb.de Ticketshop >>>
Infoline: Kamener Stadthalle Tel.: 02307/1486000
Dortmund/Kamen. Zweieinhalb Wochen war die Blues-Band „Chris Kramer & Beatbox’n’Blues“ in den amerikanischen Südstaaten unterwegs. Die beste deutsche Bluesformation des Jahres 2016 vertrat Deutschland bei der Weltmeisterschaft des Blues in Memphis und erkundete das Baumwoll-Land von Tennessee, Mississippi und Alabama. Am heutigen Tag begrüßten Fans die Band bei ihrer Ankunft am Flughafen Düsseldorf.
Weiterlesen: An den Ursprüngen des Blues: Dortmunder Band kehrt von großer Südstaaten-Tour zurück
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Kamen. Der 23. September steht ganz im Zeichen des Peter Alexanders. Das in Deutschland einzigartige und beliebte „heile Welt“ Musical „Servus Peter“ begeisterte bis heute zahlreiche Besucher, in den verschiedensten Städten. Servus Peter ist eine Hommage auf den unvergessenen Peter Alexander, mit glänzenden Darstellern, einer Menge Herz, brillanten Stimmen und einem kräftigen Schuss Humor. Das sechsköpfige Ensemble um Peter Grimberg, Alias Peter Alexander, entführt seine Gäste musikalisch und unterhaltsam in die Zeit der großen Stars. Die Musik von Peter Alexander, dem bekannten österreichischem Sänger, Schauspieler und Entertainer sowie die Hits der 50er und 60er Jahre werden passend in die Handlung des Musicals mit eingebunden. So erklingen die musikalischen Erfolge von Peter Alexander, Caterina Valente, Heinz Erhardt und vielen anderen mehr. Lieder wie „Die kleine Kneipe“, „Ich zähle täglich meine Sorgen“, „Souvenirs - Souvenirs“, „Ganz Paris träumt von der Liebe“ oder „Ich will keine Schokolade“ stehen auf der Musikliste. Der Vorverkaufsstart war für Mitte Mai angesetzt, wurde nun aber wegen der großen Nachfrage von den Veranstaltern auf Anfang April vorgezogen. Vielleicht wäre das ein individuelles Ostergeschenk!
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Kamen. Zum Auftakt der 'kleinkultur' Konzertreihe lädt die Gitarrenschule in der Kämerstraße am Freitag, dem 7. 4. um 19 Uhr ein. In gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre, ganz nah und ohne Elekronik präsentiert sich die Songpoetin Birgit June mit einfühlsamen Songs, Geschichten von Begegnungen, Hoffnungen und Träumen und einer berührenden Stimme. Viele ihrer Lieder sind von der Stille und Weite der norddeutschen Landschaft inspiriert, vom Klang des Windes im Schilf oder die durch Ebbe und Flut bewegte See. Zusammen mit dem Gitarrenvirtuosen Jens Kommnick hat Birgit June diese Stimmung auf mittlerweile 4 Alben eingefangen.
Freitag, 7. April, 19 Uhr in der Gitarrenschule Potschinski, Kämerstr.4, 59174 Kamen - Eintritt: 9 Euro an der Abendkasse.
Weitere Beiträge …
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