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Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Kamen. Neue Veranstaltungsfläche, neues spektakuläres Programm. Mit „MiR goes FILM: JF Kennedy meets Ghostbusters“ kommt die Neue Philharmonie Westfalen erstmalig mit Ihrem Erfolgsprogramm auch nach Kamen. Am 07.07. um 19.00 Uhr startet das GSW Kamen Klassik 2018 an einem neuen Veranstaltungsort, dem Parkplatz der Konzertaula Kamen an der Hammer Straße.
Wenn es um Geister und Großstadtspuk geht, ruft man die Ghostbusters - geht es darum, Filmmelodien mitreißend auf die Bühne zu bringen, führt kein Weg vorbei an den Filmkonzerten der NPW. In einer brandneuen Ausgabe erwecken Rasmus Baumann und sein Orchester vom ehemaligen Präsidenten JFK bis hin zu Ektoplasma musikalisch alles zum Leben, was die Leinwände an epochalem Ohrenschmaus hergeben.
Die Neue Philharmonie Westfalen schreibt zu ihrem Programm: „Lassen Sie sich klanglich vom Starfighter aus "Star Wars: The Force Awakens" abholen oder zum "Frühstück bei Tiffany" mitnehmen. Ein solch sinfonisches Klangerlebnis hätte vielleicht auch Michael Myers aus "Halloween" versöhnt oder "Lawrence von Arabien" den Sand aus den Sandalen gepustet! Damit wäre dann auch das Problem des "Dirty Dancing" gelöst ... Und falls Sie die mitreißenden Melodien am Ende des Abends nicht mehr aus dem Ohr bekommen, ist es vielleicht doch Zeit für die Geisterjäger.“
Bei schlechtem Wetter besteht wie in den letzten Jahren auf dem Rathausvorplatz auch an diesem neuen Ort die Möglichkeit, mit dem Orchester und dem Publikum ins „Trockene“, hier in die Konzertaula, umzuziehen.
Das Kulturbüro der Stadt Kamen möchte darauf aufmerksam machen, dass durch die Belegung des großen Parkplatzes für die Veranstaltung selber keine direkten Parkplatzmöglichkeiten am Veranstaltungsgelände vorhanden sind. Den mit dem Kfz anreisenden Besuchern stehen jedoch zahlreiche kostenlose oder auch kostenpflichtige Parkplatzmöglichkeiten in der Nähe zur Verfügung. Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus am Severinshaus (Nordenmauer), auf dem Parkplatz am Krankenhaus (Nordstraße), auf dem Parkdeck des Einkaufscenters Kamen Quadrat (Zufahrt aus dem Kreisverkehr Nordenmauer), auf dem Parkplatz zum Stadion Ängelholmer Straße sowie entlang der Straßen Ängelholmer Straße, Nordenmauer oder Ostring. Hier gibt es auch einen weiteren kleineren Parkplatz am Arbeitsamt.
Der Parkplatz selber wird am Veranstaltungstag komplett gesperrt sein und bereits ab Freitag wird es durch Bühnenarbeiten zu Beeinträchtigungen und teilweisen Sperrungen auf dem Platz kommen. Pünktlich zum Probenbeginn um 18.00 Uhr wird dann die Hammer Straße zwischen ihrer Einmündung vom Ostring und dem Kreisverkehr für den Straßenverkehr gesperrt. Verkehrsteilnehmer aber auch die Anwohner werden um ihr Verständnis gebeten.
Weiterlesen: GSW Kamen Klassik 2018 startet an einem neuen Veranstaltungsort
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von Frank Hilgenfeld
Kamen. Morgen Abend (30.06.2018) wird in der Gastwirtschaft Kümpers musikalisch wieder etwas geboten. Unter dem Motto, drei Bands, ein Grill werden die Kamener Musikanten Westwerker ein Slow-Punk BBQ abhalten.
Dann wird der Biergarten des Kümpers nicht nur Zeuge von einer Live-Darbietung des klassischen Slow-Punk sondern auch von Klanguniversen und harmonischer akustische Musik. Wie es dazu kam? „Wir mögen ganz unterschiedliche musikalische Richtungen und unsere Mitstreiter an diesem Tag sind ganz hervorragende Musiker und sehr nette Menschen, mit denen wir gerne auftreten,“ sagt Adrian Gasch, Sänger der Westwerker.
So können Fans der alternativen Rockmusik bei kühlen Getränken und vielfältiger Musik einen abwechslungsreichen Abend genießen .
Westwerker haben den Slow-Punk erfunden, das ist eine Mischung aus alternativem Rock und Punk, begleitet von traditionellen westfälischen Anleihen. Hardrock mit Akkordeon eben! „Wir lieben unsere heimatliche Region und unsere Musik ist Ausdruck des Lebens hier,“ verrät Gasch.
Betreut werden die vier bis fünf Westfalen, die in Kamen und Berlin leben, von den Bands Anni Hilation’s Arms (Akustik) und Cozy Lua (Loop-Universum).
Ein bunter Abend: Anni Hilation‘s Arms stehen für harmonischen mehrstimmigen Gesang und den virtuellen Einsatz akustischer Instrumente. Cozy Lua aus Dortmund kreiert Sound-Universen ganz alleine mit ihrer Gitarre und einem Looper. Den Abend beschliessen dann Westwerker, die gegen 20 Uhr anfangen werden. Weil dann auch das Bandjubiläum gefeiert wird, werden Westwerker nicht nur ihre aktuellen Stücke spielen sondern auch ihre neue CD „... und arbeitslos“ vorstellen, auf der u.a. der Schlägelstraße ein musikalisches Denkmal gesetzt wurde.
Ausserdem werden sie bei einigen Stücken von ehemaligen Mitstreitern begleitet.
Neben sehr guter handgemachter und leidenschaftlich gespielter Musik, kommen natürlich auch die Freunde der gehobenen kulinarischen Erlebnisse auf ihre Kosten. Es wird gegrillt!
Westwerker haben schon einige Konzept-Events gestartet und sind damit Botschafter unserer Region. Am Anfang stand die Show „Westfälischer Abend mit Westwerker und Freunden“ (Bands aus den Ländern, in denen man sich mit Moin begrüßt). Der alternative Abend mit westfälischem Lokalkolorit lief nicht nur in Berlin sondern auch anderswo ganz hervorragend.
Die Erfinder des Slow-Punk machen an diesem Tag den Biergarten der Kamener Gastwirtschaft Kümpers zum Slow-Punk BBQ. „Das würden wir gerne ausbauen und öfter mal machen, wenn es den Hansestädtern gefällt,“ so Adrian Gasch.
Der Abend beginnt um 17 Uhr und der Eintritt ist frei.
Leserinnen und Leser von KamenWeb haben die Chance, die neue CD von Westwerker am Merchstand zu gewinnen. Einfach hingehen. Das Codewort lautet: „KamenWeb“. Fünf CDs warten auf Euch.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Für einen pickepackevollen Alten Markt hat Namika bei der Altstadtparty gesorgt. Kurz bevor die Sängerin die Nachricht erhalten hat, dass die neue Single „Je ne parle pas français“ auf Platz 1 der Charts geklettert ist, sprach die 26-Jährige mit KamenWeb.de.
Du hast mit 14 Jahren angefangen, Musik zu machen. Dabei hast du nicht bekannte Lieder nachgesungen, sondern eigene Songs geschrieben. Was würdest du jungen Menschen raten, die ebenfalls von einer Karriere als Sängerin träumen?
Namika: Ich denke, dass man eine echte Leidenschaft für das Schreiben und die Musik haben sollte. Dann ist es eigentlich nur noch eine Übungssache, denn je öfter man es macht, desto besser wird man. Wichtig ist dazu der feste Glaube daran, dass man es schaffen kann, denn egal, was es ist, wenn man etwas wirklich zu 100 Prozent machen will, klappt das auch früher oder später.
Eine Orientierung an dem, was in den Charts gerade hip ist, bringt da wenig, oder?
Namika: Ja, denn etwas kopieren, was es schon gibt, macht keinen Sinn. Da sollte man lieber Wert auf einen authentischen, eigenen Sound legen, damit selbstbewusst umgehen und vielleicht mal ein Video auf YouTube hochladen, wenn man es als gut empfindet.
Warum ist die Zahl der Frauen, die Rap als ihre musikalische Heimat definieren, in den Charts so überschaubar?
Namika: Es gibt eine große Szene im Underground-Bereich. Das bekommt man aber nur mit, wenn man selbst total auf diese Musik abfährt und in den Nischen unterwegs ist. Ich bin mir sicher, dass da jede Menge an Talenten schlummern und es ist eine Frage der Zeit, bis die bekannter werden.
Die Songs auf dem neuen Album „Que Walou“ bieten viele autobiografische Einblicke. Ist das manchmal schwer, so viel von sich Preis zu geben?
Namika: Nein, denn Musik und vor allen Dingen HipHop lebt durch solche Geschichten. Als Kind hat mich zum Beispiel Mary J. Blige mit dem Song No More Drama total abgeholt. Das hat mich sehr beeindruckt, dass eine starke Frau wie sie einfach mal aus dem Nähkästchen plaudert, wie es bei ihr im Leben aussah und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatte. Das hat mir als junges Mädchen unheimlich viel Mut gemacht und mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin. Dieses Gefühl wünsche ich mit meiner Musik weiterzugeben.
Wenn du freie Wahl hättest - mit wem würdest du gerne mal ein Duett aufnehmen?
Namika: Ich bin im Moment ein riesiger Fan von dem belgischen Künstler Stromae. Der schafft es bei Themen, die manchmal auch ein bisschen weh tun, dagegen zu steuern, weil er das Ganze mit Gute-Laune-Beats versieht. Dadurch lebt der Kontrast so krass - das finde ich faszinierend.
Du bist zum ersten Mal in Kamen. Wie ist der erste Eindruck?
Namika: Ich habe noch nicht so viel gesehen, aber es ist ein schöner, gemütlicher Vibe in der Stadt. Das gefällt mir.
Archiv: Altstadtparty: Namika sorgt für Stau auf dem Alten Markt
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Die Bühne steht und die Antenne Unna Altstadt-Party kann um 18 Uhr beginnen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Am heutigen Freitag hat das lange Warten ein Ende. Die Bühne ist aufgebaut und Namika, Sängerin aus Frankfurt und Top-Act der 2018er Ausgabe der Antenne Unna Altstadtparty kann kommen.
Der offizielle Startschuss auf dem Alten Markt fällt um 18 Uhr. Nach der Begrüßung durch das Moderatoren-Duo Jenni Hansen und Lothar Baltrusch gibt es zunächst etwas Musik von DJ MLM, bis dann Kamens Bürgermeister Hermann Hupe ebenfalls die Besucher begrüßen wird.
„Max im Parkhaus“ ist danach die erste Band, die aufspielen wird. Nach dem Auftritt der jungen Musiker aus Schwerte und einer kleinen Umbaupause wird dann Namika auftreten, die neben ihrem größten Hit „Lieblingsmensch“ auch Songs ihres neuen Albums vorstellen wird.
Die Party ist nach der Show der marokkanisch-deutsche Sängerin und Rapperin noch lange nicht beendet, denn dann übernimmt wieder DJ MLM das „Pult der guten Laune“ und sorgt bis zum Ende der Party um 1 Uhr für Musik.
Das Wetter ist mit den vorhergesagten 15 Grad am Abend nicht ideal, aber bisher haben die Kamener immer bewiesen, dass sie ausgiebig feiern können - ganz egal wie das Wetter ist. Wie üblich werden Taschen und Rucksäcke der Besucher beim Betreten der „Partyzone“ Alter Markt aus Sicherheitsgründen kontrolliert. Für die Antenne Unna Altstadtparty gilt ein generelles Glasverbot, so dass Glasflaschen nicht mit auf das Veranstaltungsgelände genommen werden dürfen.
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Kreis Unna. Es ist das letzte der neun Sinfoniekonzerte in diesem Jahr: Die Neue Philharmonie Westfalen spielt am Mittwoch, 27. Juni in Kamen – allerdings nicht in geplanter Besetzung. Der Ausnahmepianist Tzimon Barto musste absagen. Der renommierte Pianist Martin Stadtfeld vertritt ihn.
Beim neunten und letzten Sinfoniekonzert geht es um Helden: Schon immer haben ihre Geschichten Musiker inspiriert. So auch die Sage von Wilhelm Tell, die Gioacchino Rossini zu seiner Ouvertüre "Guillaume Tell" anregte. Sie ist ab 19.30 Uhr (Einführung ab 19 Uhr) in der Konzertaula in Kamen zu hören.
Kartenverkauf und weitere Infos
Danach interpretiert der international renommierte Pianist Martin Stadtfeld unter der Leitung von GMD Rasmus Baumann das Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven. Stadtfeld konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden und den Wiener Symphonikern und war bereits mehrmals als Gastsolist bei der Neuen Philharmonie Westfalen präsent.
Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter
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von Katja Burgemeister
Kamen. Wie fühlen sich die Tasten eines Akkordeons an? Wie viel Kraft muss man in den Lungenflügeln haben, um einen Ton aus einem Saxophon herauszubekommen? Oder sind die eigenen Hände womöglich für die akrobatischen Fähigkeiten am Schlagzeug geeignet? Das Musikschulfest am Samstag hielt nicht nur Antworten auf unzählige Fragen bereit. Es bot auch Erlebnisse für alle Sinne. Zumal die Traditionsveranstaltung zum ersten Mal gemeinsam mit dem „Tag der Musik“ stattfand.
Eine komplette Musikmeile hatte sich zwischen der katholischen Kirche und dem Bollwerk eingerichtet. Zwischen zwei Bühnen pendelten die musikinteressierten Besucher hin und her, denn überall war volles Programm. Lauschte der Musiknachwuchs hier mit offenem Mund und Eis in der Hand den schwungvollen Tönen des Shanty Chors, mischten sich dort gestandene Chorsänger unter die Kinderschar, um sich einmal an der Trompete auszuprobieren.
Für Liam ist jetzt schon glasklar, dass er demnächst Querflöte spielen wird. Auch wenn er mit vier Jahren noch etwas zu jung ist, um mit den kleinen Fingern überhaupt die Klappen an den Tonlöchern zu erreichen. „Ich möchte das Instrument aber heute trotzdem unbedingt ausprobieren“, sagt er. Denn Singen macht zwar Spaß, „und das mache ich auch ganz gern“ – aber so langsam möchte er mehr als „nur“ die musikalische Früherziehung. Kein Wunder. Seine Mutter ist Vorstandsmitglied im Förderverein der Musikschule und spielt schon seit dem 6. Lebensjahr Klavier. Auch Bruder Ben ist mit seinen drei Jahren schon bei den Musikwichteln aktiv.
Auch Sarah (12) und Rita (7) wissen ganz genau, was sie wollen. Die beiden Schwestern haben Instrumente ins Visier genommen. „Ich will unbedingt Violoncello lernen“, stellt Sarah fest. „Und ich Geige“, ergänzt Rita. Ausprobiert haben beide die Instrumente heute zum ersten Mal. „Das geht pipileicht, da kommt sofort Musik raus“, betonen beide lässig. Die Instrumente gefallen ihnen einfach und da gibt es keine Diskussion: Sie werden beide demnächst Musikschülerinnen, auch wenn sie noch eine Nacht darüber schlafen sollen. „Diese Nacht kann ich gar nicht schlafen“, ist Rita schon ungeduldig. Die Oma spielt Keyboard und Gitarre, Musik ist für beide ganz selbstverständlich.
Auf solche Kinder hat die Musikschule mit ihrem Musikschulfest nur gewartet. 600 Musikschüler von 18 Monaten bis weit über 70 Jahre üben aktuell in den Räumen Instrumente, musizieren gemeinsam, gestalten Projekte und Programme. Das Musikschulfest ist die Gelegenheit, die ganze Bandbreite zu erleben. Vor allem sind die Unterrichtsräume geöffnet und Instrumente wie Dozenten stehen bereit, um auszuprobieren und die richtige Entscheidung zu treffen. Informationen zur musikalischen Früherziehung, Vorspielen, Musikgymnastik, offenes Singen, Mitmachorchester, Podiumsgespräche und Bandauftritte: Das Programm war am Samstag randvoll und vielseitig. Vor allem aber war es gut besucht: „Hier ist heute richtig viel los, wir sind rundum zufrieden“, betont Musikschulleiter Alexander Schröder.
Eis, Waffeln, Würstchen, Getränkewagen: Der Weg zur anderen Bühne war im wahrsten Sinne versüßt. Dort gaben sich die Chöre die Mikrophone in die Hand und locken weithin hörbar auch neugierige spontane Besucher an. So war in den aufgebauten Stuhlreihen ein ständiges Kommen und Gehen. Für die Kamener Chöre eine gute Gelegenheit, einmal ein anderes Publikum zu erreichen – und hier vielleicht Lust auf mehr zu machen.
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