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"Mahnende Erinnerung" – LWL-Bilderausstellung im Haus der Stadtgeschichte
Kamen. Ab Dienstag, 15.04.2025, wird im Haus der Stadtgeschichte mit "Mahnende Erinnerung" eine Wanderausstellung des LWL präsentiert. Die LWL-Ausstellung zeigt Arbeiten des kürzlich verstorbenen Münsterländer Bildkünstlers Dieter Blase von Gedenkorten in Nordrhein-Westfalen. Zur Eröffnung der Ausstellung um 19.30 Uhr sind alle kunstinteressierten Kamener Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Elke Kappen wird die Einführung in die Ausstellung durch Karin Blase (Metelen) und Prof. Richard Korff (Steinfurt) vorgenommen. Die musikalische Umrahmung des Abends übernehmen Freya Deiting und Dimitri Demchenko von der Kamener Musikschule an Violine und Akkordeon.
Die Erinnerungskultur prägt die deutsche Geschichte der Nachkriegszeit bis heute und gilt als ein Indikator für eine offene und demokratische gesellschaftliche Entwicklung. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt vor diesem Hintergrund die Wanderausstellung "Mahnende Erinnerung. Fotografien von Dieter Blase zu Mahn- und Gedenkorten in Nordrhein-Westfalen". Mit seinen Bildern lenkt der kürzlich verstorbene Münsterländer Fotograf den Blick auf zahlreiche Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen und regt zum Nachdenken über die Gegenwart und Zukunft der Erinnerung an.
Unterschiedliche Erinnerungsorte und Gedenkstätten sind Teil der kulturellen Landschaft. So existieren an historischen Orten, die oft "Tatorte" der Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes waren, größere und kleinere Gedenkstätten. Neben den "Tatorten" rücken weitere Orte wie ehemalige Wohnhäuser oder Arbeitsstellen das Gedenken an die Opfer der Verfolgung in den Mittelpunkt. Auch zahlreiche Denkmäler, öffentliche Plätze und künstlerische Interventionen halten die Erinnerung wach. Schließlich mahnen die baulichen Überreste von Krieg und Verfolgung, die Schrecken der Vergangenheit nicht zu vergessen.
Der Fotograf Dieter Blase hat in den vergangenen Jahren zahlreiche dieser Orte in Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Ländern besucht und fotografisch festgehalten. "Die künstlerische Fotografie ist ein besonders gut geeignetes Medium, um die heutige Realität der Erinnerungsorte zu reflektieren", erläuterte Blase. Unter dem Motto "Erinnern, um zu mahnen" entstanden so unterschiedliche Motive wie zum Beispiel Details des Wohnhauses der jüdischen Familie Humberg aus Hamminkeln-Dingden (Kreis Wesel), die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurde, die Front eines zu einer modernen Wohnung umgebauten ehemaligen Munitionsbunkers in Twisteden (Kreis Kleve) oder die Europafahne auf dem Gelände des heutigen Internationalen Platzes Vogelsang IP im Kreis Euskirchen, einem Bauensemble aus der Zeit des Nationalsozialismus, das als so genannte "Ordensburg" der Schulung des Nachwuchses der NSDAP diente. Die im Stil der Neuen Sachlichkeit gehaltenen Bilder interessieren sich für Details und Strukturen und werfen einen nüchternen Blick auf die Gegenwart der Erinnerungsorte. Gerade dadurch schaffen sie einen Kontrast zu dem oft schrecklichen historischen Geschehen. Die Betrachtenden sind eingeladen, diesem Blick zu folgen und den eigenen Umgang mit der Vergangenheit kritisch zu hinterfragen. Auch der Künstler ist den Erinnerungsorten nicht neutral gegenübergetreten. Seine persönlichen Reflexionen, Gedanken, subjektiven Einordnungen und Assoziationen hat er als begleitende Texte für die Ausstellung festgehalten. Diese Texte verdeutlichen die besondere Perspektive und den Blick des Fotografen.
"Die Erinnerungskultur ist dem LWL ein besonders wichtiges Anliegen. Ich freue mich, dass wir mit der Wanderausstellung und den beeindruckenden Fotografien von Dieter Blase diesen bedeutenden Aspekt unserer politischen Kultur in den Mittelpunkt rücken können", so Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes.
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Die Ausstellung wird am 4. Mai 2025 um 11 Uhr in der Städtischen Musikschule Kamen eröffnet. Kamen. Die Künstlergruppe REFLEX und die Städtische Musikschule Kamen laden zu einer besonderen Kulturveranstaltung ein: „Kunst und Musik: MINIMAL“ verbindet bildende Kunst mit der Musikrichtung der Minimal Music. Die Ausstellung wird am 4. Mai 2025 um 11 Uhr in der Städtischen Musikschule Kamen eröffnet. Neben einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Elke Kappen gibt Ausstellungskurator Heinrich Behrens eine Einführung, bevor Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Ruslan Maximovski ein Konzert mit Werken von Steve Reich und dem Motion Trio präsentieren.
Die Ausstellung läuft bis 11. Juli 2025 und zeigt Werke aus Malerei, Grafik, Objektkunst, Fotografie und Installation, die sich von den Prinzipien der Minimal Music – Wiederholung, Reduktion und Muster – inspirieren lassen. Diese Musikrichtung, die in den 1960er-Jahren als Gegenentwurf zur komplexen Avantgarde entstand, setzt auf kleine Veränderungen in sich wiederholenden Strukturen und findet ihre Entsprechung in der bildenden Kunst.
Die Zusammenarbeit zwischen REFLEX und der Musikschule Kamen führt das erfolgreiche Kulturprojekt „Kunst und Musik“ aus den Jahren 2008 bis 2010 fort. Die aktuelle Ausstellung lädt nicht nur zur ästhetischen Erfahrung, sondern auch zur REFLEXion über Wiederholung und Veränderung in einer schnelllebigen Welt ein.
Der Eintritt ist frei. Ein begleitender Ausstellungskatalog ist erhältlich. Führungen sind nach Anmeldung möglich. Weitere Informationen unter Tel. 02307 148-030 oder
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Kamen. Noch bis zum 9. März 2025 präsentiert das Haus der Stadtgeschichte in Kamen die Ausstellung „Kollision“ der Dortmunder Künstlerin Claudia Quick. Die Ausstellung zeigt Werke aus Malerei, Zeichnung, Grafik, Objektkunst und Installation.
Claudia Quick, Jahrgang 1967, widmet sich seit 1998 intensiv der Kunst. Ihre Arbeiten sind bekannt für ihre ästhetische, aber oft auch provokative Ausdrucksweise. Sie hat bereits zahlreiche Ausstellungen realisiert und beeindruckende Kunstprojekte umgesetzt, darunter begehbare Installationen und großformatige Lichtobjekte.
Öffnungszeiten:
Di–Do: 10–12 Uhr & 14–17 Uhr
Fr: 10–12 Uhr
So: 14–17 Uhr
Eintritt frei
Mehr Infos: www.claudia-quick.de
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Das Haus der Stadtgeschichte bietet einmal mehr eine spannende Umgebung für die Arbeiten der Gruppe Schieferturm.
Für Vielfalt steht die Zusammensetzung des Kamener Künstlerbundes.Kamen. (wol) Eine Werkschau des Künstlerbundes Schieferturm ist immer ein besonderer Anlass im städtischen Kulturkalender. Zum einen weil hier nicht die einzige, aber die traditionsreichste Künstlervereinigung der Stadt offenlegt, was ihre Mitglieder schaffen. Vor allem aber liefert diese Gemeinschaftsausstellung auch diesmal wieder eine spannende Vielfalt an Künstlern und künstlerischen Arbeiten.
Von Fotografie - gern künstlerisch verfremdet - über digital entstandene Werke bis zu Arbeiten in Acryl und als Aquarell oder mit Pastellkreide gemalt reicht die Bandbreite der Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte bis zu Drucken, Serigraphien oder Skulpturen aus Keramik. Genauso breit aufgestellt präsentiert sich die Mitgliederschaft der Gruppe. Seit Jahren etablierte Kamener Künstler wie Petra Eckardt oder Peter Bucker sind genauso dabei wie der junge Michael Beisenherz, der erst seit einem Jahr dazu gehört. Und es sind auch aus ihrer Heimat geflüchtete Künstler integriert, wie der Syrer Burhan Issa.
Letzterer verarbeitet in seiner Kunst sein Schicksal. Flucht heißt eine seiner Arbeiten, Zukunft eine andere. Bei Iryna Jeger stehen fallende Blätter womöglich auch als Sinnbild für Gefallene im kriegerischen Geschehen unserer Gegenwart. Janina Lenckowski setzt sich mit dem Wechselspiel von Mensch und Natur auseinander aber auch mit Tierwelt, die dem Klimawandel zum Opfer fällt. Peter Bucker zeigt Arbeiten aus seinem Winterreisezyklus als schwarz-weiße Serigrafien, bei denen die Reduzierung die passende Stimmung erzeugt. Andere Bilder der Ausstellung strahlen Farbkraft aus und erinnern an Pop Art-Arbeiten.
Bei der Eröffnung der Ausstellung ordnete Kunsthistorikern Anke Schmich die Arbeiten ein, ohne einen umfassenden Deutungsanspruch für sich zu reklamieren. Sie schloss sich in ihrem Vortrag gern einem Bildtitel von Michael Beisenherz. Sein IDK steht für „I dont know“. Nicht zu wissen ist für Betrachter solcher Kunst auch durchaus in Ordnung, so Schmich. Der Kulturausschussvorsitzende des Rates, Daniel Heidler bat Betrachter darum, sich einfach auf Kunst einzulassen. Dafür besteht im Haus der Stadtgeschichte bei dieser Ausstellung noch bis zum 11. Dezember Gelegenheit.
Bilder in unterschiedlichster Technik aber auch Keramaikobjekte zeigen die Schiefertürmer.
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Mit seiner Ehefrau besuchte Professor Bernard Bay (v.l.) den Grilloschacht. Mitgleder des Monopol-Fördervereins um Werner Baartz und Thomas Patzelt (3. und 4. v. l.) begleiteten ihn dabei.
Kamen. (wol) Der Grilloschacht der ehemaligen Zeche Monopol fasziniert nicht nur die Mitglieder des Fördervereins. Er lockt auch schon mal ganz besondere Gäste an. Mit Ehefrau und Kamera reiste jetzt Bernard Bay aus Belgien an, Professor der "École Supérieme des Arts-Académie des Beaux-Arts de la ville de Tournai".
Bernard Bay ist Diplom-Fotograf und zeigte schon vielfach selbst künstlerische Fotoarbeiten. Er hat sich aber schon seit den 80er Jahren der Lehre verschieben und leitet heute als Direktor die Kunstakademie in seiner belgischen Heimatstadt Tournai.
Seine Vorliebe für den Bergbau und alte Industrieobjekte verdankt der 1959 geborene Bernard Bay seinen Eltern, die beide im Bergbau gearbeitet haben. Als Folge dieser Begeisterung hat er bereits Zechen in ganz Europa besucht, egal ob stillgelegt oder noch aktiv. Und natürlich hält er die jeweils auch in Fotos fest.
Der Halt in Kamen war nun Abschluss einer dreitägigen Rundreise. Er zeigte sich angetan von den erhaltenen technischen Einrichtungen auf Monopol und dem, was der Förderverein im Maschinenhaus entwickelt hat. Großen Respekt zeigte er auch für die jüngste Anerkennung des Standorts als außerschulischen Lernort und für das Konzept, das der Förderverein dahinter etabliert hat.
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Kamen. Am Mittwoch, den 13. November 2024, um 19:30 Uhr, wird im Haus der Stadtgeschichte Kamen eine neue Ausstellung der Mitglieder des Künstlerbundes Schieferturm Kamen e. V. eröffnet. Die Besucher erwartet eine beeindruckende Vielfalt an Kunstwerken – von digitalen Arbeiten und Ölgemälden bis hin zu Plastiken und Zeichnungen. Die gezeigten Werke decken ein breites thematisches Spektrum ab: Sie reflektieren gesellschaftliche und politische Themen unserer Zeit und bieten ästhetische Anreize für Augen und Gedanken gleichermaßen.
Diese Ausstellung lädt zu intensivem Austausch ein und gewährt Einblicke in die individuelle und kollektive Kreativität der teilnehmenden Künstler. Zu entdecken sind Werke von Friedrich Angerstein, Michael Beisenherz, Peter Bucker, Natalie Bruch, Issa Burhan, Petra Eckardt, Rosa Grasshoff, Iryna Jeger, Janina Lenckowski, Sonja Leukefeld, Karl Rogge, Karin Seim, Wolfgang Seim, Lars Schubert und Helga Tinnefeld. Die Mischung der Stile und Themen verspricht eine dynamische Ausstellung, die zum Verweilen und Nachdenken anregt.
Ein weiteres Highlight ist der Verkauf der beliebten „Kunsttüten“: Für 20 Euro erhalten die Besucher ein kleines, einzigartiges Kunstwerk. Diese Kunsttüten sind nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern auch eine Unterstützung der regionalen Kunstszene – und vielleicht ein besonderes Weihnachtsgeschenk.
Der Künstlerbund Schieferturm und das Haus der Stadtgeschichte Kamen freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen gelungenen Eröffnungsabend, musikalisch gestaltet von Thomas Spies. Die Ausstellung bietet allen Kunstfreunden eine hervorragende Gelegenheit, Kunst in all ihren Facetten zu erleben und ins Gespräch zu kommen.
Ausstellungszeitraum: 13.11.24 bis 11.12.24
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag: 10–12 Uhr, 14–17 Uhr
Freitag: 10–12 Uhr
Sonntag: 14–17 Uhr
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