Werbung
Letzte Nachrichten
Unterkategorien
Theater / Comedy Beitragsanzahl: 47
Wort & Buch Beitragsanzahl: 579
Musik Beitragsanzahl: 1105
Kunst & Gestaltung Beitragsanzahl: 264
Film- und TV-Seitenblicke Beitragsanzahl: 8
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 1 Minuten
Die Flure des Hauses der Stadtgeschichte bilden einen interessanten Rahmen für die aktuell dort gezeigten Wolkenbilder.
Der Künstler Prof. Dieter Ziegenfeuter mit dem Kulturauschussvorstzenden des Rates, Daniel Heidler.Kamen. (wol) Kunstvolle Wolkengebilde lässt die Natur ohnehin gelegentlich über uns hinwegschweben. Im Haus der Stadtgeschichte präsentiert Prof. Dieter Ziegenfeuter eigene Variationen in Serie. Seine Wolkenbilder sind dort noch bis zum 9. November zu sehen.
Die Wiederholung in vielfältigen Differenzierungen ist das Anliegen des in Hagen geborenen Künstlers und selbstständig tätigen Grafikers, der viele Jahre lang auch an der Fachhochschule in Dortmund unterrichtete. Breit angelegt sind seine Arbeiten, zu denen auch die Gestaltung prominenter Sonderbriefmarken gehören.
Wolken aber sind für ihn ein aktuelles Themenfeld, das er bis in besondere Tiefe auslotet und in immer neuen Abwandlungen durchdekliniert. Im Kamener Haus der Stadtgeschichte bieten Bögen und besondere Architektur des ehemaligen Gerichtsgebäudes einen interessanten Rahmen dafür. Prof. Dieter Ziegenfeuter gibt seinen Wolken ein kreatives Spiel mit Licht, Schatten und Farben mit. Oft hängen sie eher schwer über Horizonten und Landschaften und haben nicht immer viel gemein mit den luftigen Gebilden, die der Wind vor sich herschiebt.
Bei der Vernissage begrüßte der Kulturausschussvorsitzende Daniel Heidler die Gäste der Ausstellungseröffnung, darunter auch Kamener Kunstschaffende. Klaus Pfeiffer bot eine Einführung in Thema und Werk. Freya Deiting sorgte für eine leidenschaftliche musikalische Ummalung.
Das Haus der Stadtgeschichte bietet Interessenten vielfältige Gelegenheiten, die Ausstellung noch bei einem Besuch an der Bahnhofstraße zu genießen, auch und gerade an Tagen, an denen der Himmel selbst mit solcher Wolkenvielfalt nicht konkurrieren kann.
Klaus Pfeiffer führte bei der Vernissage im Saal des Hauses der Stadtgeschichte in Werk und Ausstellung ein.
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 1 Minuten
4 Künstler stellen ihre Werke rund um Schrift vor
Foto: Verein Deutsche Sprache e. V.Kamen. Kalligrafie, verwischte Kleckse und klitzekleine Buchstaben – noch bis zum 13. Oktober 2023 gibt es im Sprachhof in Kamen (Hohes Feld 6) eine Ausstellung zur Schriftkunst. Mit verschiedenen Ausdruckformen haben die Künstler das Thema „Schrift“ aufgegriffen und transformiert. Über 20 Kunstwerke sind in der Deele des Sprachhofs zu sehen.
Die Ästhetik der verschiedenen Exponate ist unterschiedlich. Alle haben jedoch gemein, dass sie die Begriffe „Schrift“ und „Schriftsprache“ aufbrechen und wieder neu zusammensetzen. So können die Zeichen, die wir als selbstverständlich wahrnehmen, neu codiert und in eine ungewöhnliche Form gebracht werden. Das Detail rückt in den Vordergrund und kann intensiver betrachtet werden. Durch die Widersprüche zwischen dem Bildinhalt und der Form entsteht eine ungewohnte Gesamtwirkung. Die Auswahl der Künstler für die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich man an die Transformation einer abstrakten Idee hin zur Bildhaftigkeit aufgreifen kann.
Johann Georg Maierhofer ist ein wahrer Schriftkünstler im klassischen Sinne. Er fertigt Urkunden und Abschriften von Psalmen, seine bedeutendste Arbeit ist die Ehrenbürgerurkunde für Papst Benedikt XVI.
Sigrid Artmann ist eine Schülerin Maierhofers und erweitert das traditionelle Verständnis von Kalligrafie. Ihre Bilder sind schwungvoll und kräftig, voller Energie und Inspiration.
Micha Brendel ist bekannt für seine konzeptionelle Kunstreihe alpha*beten, in der er schrifthistorische Bezüge zu den Schriftarbeiten in Zisterzienserklöstern darstellt. Dabei benutzt er historische Materialien, Methoden und Werkzeuge.
Chris van Weidmann erarbeitet ihre Arbeiten als ganzheitliches Motiv, das erst bei näherer Betrachtung zu Zeichen und geschriebenem Text zerfällt. Diese neuen Facetten spielen miteinander und regen zum Denken an.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 10:00–15:00 Uhr
Ausstellungsort: „Sprachhof“, Hohes Feld 6, 59174 Kamen
Ausstellungsende: 13. Oktober 2023
Der Eintritt ist frei.
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 2 Minuten
Ein Traum wird wahr!
Marine Artist-Ausstellung in den Mall Galleries in London
Golden Ocean Reflection- Shark, Ölgemälde 80x100 cm - Alexandra Telgmann
London / Kamen. Alexandra Telgmann, eine herausragende Künstlerin der maritimen Kunstszene, wird derzeit mit ihren fesselnden Werken auf der Marine Artist-Ausstellung in den renommierten Mall Galleries in London gefeiert.
"Ich freue mich sehr, dass mein Ölgemälde „Golden Ocean Reflection – Shark“ für die Marine Artist-Ausstellung in den angesehenen Mall Galleries in London ausgewählt wurde. Für mich ist das wirklich ein wahrgewordener Traum. Die Ausstellung beginnt am 21. September 2023."
"Meine Vision ist, mit meiner Kunst, eine Verbindung zwischen Natur und Betrachter zu spiegeln, und somit ein erhöhtes Bewusstsein für die Welt und dessen Erhaltung zu schaffen.” Momentan arbeite ich an meiner Ocean painting: “Ocean Reflection” Serie. Welche meine Liebe zum Meer widerspiegelt." Alexandra Telgmann
Die Ölgemälde von Alexandra Telgmann, Fine Art Artist, gebürtig aus Kamen, werden derzeit weltweit in Gallerien, Museen und Ausstellungen präsentiert. In der Goldschmiede Telgmann - ihrem Elternhaus - sind ebenfalls Bilder aus der neuen Ocean Reflection Serie zu sehen.
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 4 Minuten
Kamen. Unter dem Titel „Dialog und Analog“ stellen mit Natalie Bruch, Janina Lenckowski und Sonja Leukefeld drei Künstlerinnen ihre Werke ab dem 17.09.2023 im gemeinsamen Ateliers des Künstlerbundes Schieferturm aus. Sie arbeiten sowohl digital mit Zeichenprogrammen als auch analog mit Stift und Pinsel. Doch egal, wie die Werke gefertigt sind – besonders im digitalen Zeitalter ist der Austausch wichtiger denn je. So spiegelt der Titel der Ausstellung spiegelt die Absicht der Künstlerinnen, durch ihre Werke Dialoge mit zwischen der Kunst und dem Betrachter/der Betrachterin und genauso wie zwischen den Betrachtenden und den Künstlerinnen zu ermöglichen.
Als Übung zwischendurch und zur reinen Freude zeichnet und malt Natalie Bruch so oft wie möglich, was sie sieht: Federspiegelungen auf dem Wasser, parkende Autos, einen verwachsenen Kaktus ... Genauso gern – dafür braucht es mehr Zeit – malt und zeichnet sie Bilder, die ihr aus dem Gesehenen durch die Gedanken und Gefühle wandern: Kombinationen aus gegensätzlichen Tieren, Maschinen und Menschen, Seilen und Blüten. Das Unwirkliche darin ist nicht geplant, sondern plötzlich wie ein Traum als Idee da, die in einem Bild umgesetzt werden will. Hierfür nutzt Bruch
zeichnerische Zartheit genauso wie intensive malerische Farbzusammenstellungen. Die Bilder werden zu Dialogpartnern, die an die Ideen und Träume der Betrachtenden anknüpfen und mit ihnen zu neuen Ideen gelangen.
Janina Lenckowski malt das, was ihr persönlich Bedeutung und Gefühl vermittelt. Das kann eher Alltägliches wie ein Tierporträt genauso wie eine Disney-Illustration sein, eine Lichtstudie oder eben etwas, das sehr bewegt – wie Naturschutz und Umweltzerstörung. Die Künstlerin malt fühlend analytisch und weiß in der Umsetzung ohne Planung, wie etwas in der bildlichen Gestaltung für sie stimmig ist. In ihrem neusten Gemälde „Bowie“ drückt sie inspiriert von seinen Songs ihre Bewunderung für den Star aus und versucht das, was diese über Bowies Wesen verraten, im Bild einzufangen. Lenckowskis Hauptinspirationen und -themen sind Natur, Popkultur und Mythologie. Wichtig ist ihr die Kombination von Gefühl und Bedeutung im Ausdruck ihrer Werke, die die Betrachterin/den Betrachter zum Dialog einladen. Lenckowski malt digital.
In ihrer Kunst verbindet Sonja Leukefeld Emotionen und Ausdruck in einer oft ungewöhnlichen Kombination verschiedener Materialien und Stile. Immer wieder greift sie dabei auf eine klare Linienführung zurück, um Ihren Portraits und Figuren Ausdruck zu verleihen. Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet durch spontanes Manifestieren erspürter Emotionalität, die sich im beinahe flüchtig und zerbrechlich wirkendem Ausdruck der Portraits, Akte und Körperdarstellungen widerspiegelt. Die Fokussierung auf den Augenblick drückt sich dabei in minimalistischen Linien aus. Menschen wirken wie dahingeworfen und vermitteln eine oft fragende, melancholische Stimmung. Filigran fangen diese das von der Künstlerin mit einem immer wieder neu suchenden und umherschwirrenden Blick betrachtete Objekt ein. Die entstehenden Werke zeigen auf diese Weise in ihrer Dynamik den Augenblick, ohne ihn statisch zu begrenzen. So lädt das Bild den Betrachtenden ein, dieses kontemplativ in sich wirken zu lassen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur Ausstellungseröffnung am 17.09.2023 zwischen 15 Uhr und 18 Uhr in die Räumen des Künstlerbundes Schieferturm, Hammerstraße 21, 59174 Kamen.
Zudem ist die Ausstellung donnerstags am 21.09., 28.09., 19.10. und 26.10.23 von 19:30 bis 21:00 Uhr sowie nach Vereinbarung (
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Im Kamener Haus der Stadtgeschichte an der Bahnhofstraße werden vom 28. September bis zum 9. November unter dem Titel „Wolkenbilder“ Arbeiten von Prof. Dieter Ziegenfeuter ausgestellt.
Der 1946 in Hagen geborene Künstler studierte an der Werkkunstschule Dortmund und an der Akademie der Bildenden Künste München. Er ist seitdem als freiberuflicher Grafiker-Designer, Illustrator und Maler tätig. Von 1982 bis 2014 war er Professor für Konzeption und Entwurf sowie Illustration an der Fachhochschule Dortmund.
Im Rahmen einer Vernissage am 28. September um 19.30 Uhr werden seine Werke der Öffentlichkeit vorgestellt, die Einführung dabei nimmt Klaus Pfeiffer vor und musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Freya Deiting auf der Violine. Der Kulturausschussvorsitzender der Stadt Kamen, Daniel Heidler, wird die Begrüßung übernehmen.
Alle Kamener Kunstinteressierte sind herzlich zur Vernissage und der Besichtigung der Ausstellung im Anschluss herzlich eingeladen.
- Details
- Redaktion
- Kultur
- Lesezeit: 1 Minuten
Das Spiel mit Blickwinkeln und Lichtverhältnissen bestimmt grafische Fotoarbeiten Peter Joesters.
Peter Joester mit einem Clown-Model bei der Vernissage im Haus der Bildung.Kamen. (wol) Clowns sind eines der Lieblingsmotive von Peter Joester. Bei der Eröffnung seiner Ausstellung im Haus der Bildung in Heeren-Werve war daher auch eines dieser Modelle mit dabei. Die Ausstellung, die dort noch bis zum 20. September zu sehen ist, zeigt insgesamt eine eindrucksvolle Bandbreite von grafisch anmutenden Bildern bis zu ausdrucksstarken Portraits.
Peter Joester kam über Grafikdesign zur Fotografie. In seinen Fotoversionen eines futuristischen Glass-Cubes oder Raumdarstellungen, die mit Blick-Winkeln und Lichtverhältnissen spielen, drückt sich das auch aus. Aufnahmen eines geschlossenen Freibades in der Kamener Partnerstadt Unkel wechseln von solchen Motiven zur Darstellung von Vergang und Verfall. Vor allem aber zeigt die Ausstellung Menschen in persönlichem Lebensumfeld und gerne auf der Straße. Der Biss in die Bratwurst und der Genuss eines Pommes-Snacks zeigen Menschen lebensecht und ungeschönt.
Peter Joester bildet statt Model-Schönheiten echte Menschen ab mit Ecken, Kanten oder Rundungen und auch mit Behinderungen. Die Modelle haben sich in eindrucksvoller Offenheit seinem Blick und seiner Kamera geöffnet. Die Clownserien ergänzen noch einmal einen besonderen Aspekt. Mit der Clownsnase ist alles erlaubt und Andersartigkeit wird zum Prinzip. Hier spitzt sich die Ausdrucksstärke menschlicher Mimik in Joesters Bildern zu.
Am besten lässt sich all das genießen jenseits der Unruhe einer Vernissage in den oft stillen und ruhigen Fluren des städtischen VHS-Gebäudes an der Bergstraße 13. Montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr stehen die Besuchern offen, außerhalb dieser Zeiten nur nach telefonischer Terminabsprache unter 02307-9242055.
Clownsgesichter sind ein Highlight der Ausstellung von Peter Joester.
Weitere Beiträge …
- „Klangfarben der Kunst“: Musik inspiriert Werke
- Nachholtermin: Das Heerener Mädchen kehrt zurück | Offizielle Enthüllung am 4. August 2023
- Sommerakademie - Kunst vor Ort 2023
- Gabi Kleipsties stellt Formen und Strukturen in der Stadthalle aus
- Mädchen ist wieder an seinem Platz – Enthüllung fiel Unwetter zum Opfer
- Die Künstlergruppe "Blickwechsel" stellt in der Ökologiestation Bergkamen aus
- International bekannter Star-Künstler Otmar Alt eröffnet seine "tierisch kunterbunte" Ausstellung in der Galerie ZEITLOS
- Otmar Alt lässt seine kunterbunte Tierwelt auf Kamen los - und kommt persönlich vorbei
- Ausstellung in der VHS: "COLORS OF REFLECTION"
- Offene Ateliers: Grenzenlose Kunst schlägt Brücken zwischen Nationen





