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Kamen. Unter dem Titel „Corpus Delicti“ stellen die Künstler/innen des BBK Westfalen e.V. Bezirk Mittleres Ruhrgebiet in der Stadthalle Kamen aus. Ein Begriff, den jeder von uns in seiner ursprünglichen Bedeutung kennt, der aber den „Tatwerkzeugen“ der Künstler, nämlich Kreativität und Phantasie, weite Felder der Inspiration eröffnen kann.
Man darf gespannt sein, welche Corpora delicti die Täter, sprich Künstler, den scharfen Augen der Besucher zu bieten haben.
Zu sehen sind:
MALEREI:
Pohlmann, Rosenbau, Rust, Stanislwaski, Wagner
ZEICHNUNG:
Hinse
FOTOGRAFIE:
Eppendorf, Evangelisto, Peisker, Schwalgin
OBJEKTE; SKULPTUREN; INSTALLATIONEN:
Abendroth, Bailer, Hüsken, Lamzatis, Rybarsch-Tarry, Saridi, Schiek, Schubert, Wegener.
Alle teilnehmenden Künstler/innen sind Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler/innen , der mit seinen rd. 10.000 Mitgliedern nicht nur die größte sonder auch die erfolgreichste Künstlerorganisation der Europäischen Union ist.
Der Eintritt für diese außergewöhnliche Ausstellung ist frei!
Ausstellung „Corpus Delicti“ des Künstlerbundes BBK Westfalen e.V. vom 19.4.– 3.5.2018 in der Stadthalle Kamen
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Foto: Heidi MeierKamen. Was die in Recklinghausen lebende und arbeitende Künstlerin Heidi Meier in ihrem Schaffen umtreibt, sind Wege und Prozesse -politische, menschliche, zeitliche, natürliche. Sie beschreibt darum ihre Arbeit als „Kunst-Geschehen“.
Daraus abgeleitet lautet der Titel der neuen Ausstellung von Heidi Meier „telling stories“. Zeichnungen, Grafiken und Objekte der Künstlerin sind ab Donnerstag, 8. März, 2018
im Gründerzentrum Kamen zu sehen – und zu erwerben.
Die studierte Germanistin und Historikerin nutzt für ihre Objekte und Installationen alltägliche Werkstoffe wie Korken, Pappe, Sperrholz und auch Spielzeuge. Sie fügt diese Stoffe zusammen oder verändert sie, so dass sie eine Geschichte implizieren.
In ihren Zeichnungen arbeitet die Künstlerin hauptsächlich mit Kohle und Pastellkreiden. Hier entdeckt man in den auf Zeitungspapier gezeichneten Labyrinthen Geschichten und Wege, die trotz aller Ereignisse und sich überschlagender Gedanken gegangen werden müssen. Ebenso nutzt Heidi Meier die Handschrift als rein zeichnerisches Element, dass in der digitalisierten Welt immer mehr in den Hintergrund gerät.
Heidi Meier begann ihre Ausstellungsaktivitäten bereits 2003 mit Artist Trading Cards, Collaborative Cultural Performance, von Zürich in die Welt. Es folgten zahlreiche weitere Ausstellungen. Ein Höhepunkt war die Auszeichnung ihrer Kunst auf der „Bienale Kleinplastik“ in Hilden 2007.
Im Jahr 2011 trat sie dem Vestischen Künstlerbund Recklinghausen bei, dessen Vorsitzende sie 2014 wurde.
Ausstellungsorte ihrer Arbeiten waren unter anderem Recklinghausen, Düsseldorf, Berlin und Dordrecht/NL.
Öffnungszeiten der Ausstellung in der Galerie im Technopark, Gründerzentrum Kamen, Herbert-Wehner-Str. 2, 59174 Kamen:
An Werktagen
Mo – Do 8.00 – 17.00 Uhr
Fr 8.00 - 15.00 Uhr
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Wie ein Kunstwerk von Reimund Kasper auf einer Alu-Dibond-Platte landet, erlebten viele Interessenten in der Druckerei Kemna mit. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Als Erinnerung erhielten die Besucher von Reimund Kasper und Sabine Kemna-Heckmann noch einen digitalen Kunstdruck. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de Kamen. Die seltene Möglichkeit, eine Symbiose von Kunst und Druck live und hautnah zu erleben, lockte am Donnerstagabend etliche Interessenten in die Betriebsräume der Druckerei Kemna. Im Mittelpunkt stand eine Stahlplastik von Reimund Kasper, die über den fotografischen Weg und mittels digitaler Drucktechnik auf verschiedenen Trägermaterialien zu neuem Leben erweckt wurde.
„Als Künstler ist man immer interessiert und neugierig, was die neue Zeit mitbringt. Bei Gutenberg als Erfinder des modernen Buchdrucks waren die Leute gierig auf die beweglichen Metallletter, Dürer machte seine Holzschnitte und feierte damit seine ersten großen Verkaufserfolge. Heute ist es so, dass Künstler die moderne Drucktechnik gerne als ihren Partner sehen. Da gibt es nichts besseres, als Druckerei und Künstler in eine Partnerschaft zu bringen“, umschrieb Reimund Kasper den Hintergrund zum ungewöhnliche Kunstevent.
Aus dem Foto des 1,50 Meter großen Objekts entstand so in einer knappen halben Stunde ein doppelt so großes Bild auf einer Alu-Dibond-Platte.
„Die Kooperation zwischen Kunst und Handwerk funktioniert. Das sind eineiige Zwillinge, die gar nicht trennbar sind. Schön, dass so etwas in Kamen möglich ist, weil wir mit der Druckerei Kemna einen Betrieb haben, der sich der Kunst nicht verschließt, sondern auch in diesem Bereich Maßstäbe setzten will“, so der Kamener Künstler.
Die Interessenten wurden an der modernen Maschine sogar Zeugen eines Zusammenspiels zwischen Vater und Sohn, denn Roman Kasper, der seit 16 Jahren in der Druckerei Kemna arbeitet, hatte nicht nur vorher das nötige Foto des Krokodil-Kunstwerks geschossen, sondern bediente auch die XXL-Druckmaschine. Das Motiv nahmen viele Gäste am Ende der Veranstaltung noch als digitalen Kunstdruck mit nach Hause.
Begeistert vom Abend war auch Geschäftsleiterin Sabine Kemna-Heckmann: „Die Werkstatt-Abende sind für uns eine gelungene Abwechslung zum Tagesgeschäft. Die Idee von Reimund Kasper haben wir gern aufgenommen, denn eine Aktion unter dem Motto ´Kunst trifft Druck´ hatten wie bisher noch nicht.“ Eine Auswahl an aktuellen Werken von Reimund Kasper ist auch nach dem Aktionsabend noch vier Wochen lang in dem Betrieb zu sehen. „Wer Lust und Zeit hat, sich die Bilder und Objekte anzusehen, ist herzlich willkommen“, kündigte Kemna-Heckmann an.
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Die Ausstellung „Die Erschießung der Aufständischen“ Hommage à Francisco de Goya der Künstlergruppe REFLEX ist noch bis zum 28. Februar 2018 im Haus der Kamener Stadtgeschichte zu sehen. Foto: Reimund Kasper | Bildender Künstler Kamen. Die Ausstellung „Die Erschießung der Aufständischen“ Hommage à Francisco de Goya der Künstlergruppe REFLEX ist noch bis zum 28. Februar 2018 im Haus der Kamener Stadtgeschichte zu sehen. Der Eintritt ist frei. REFLEX-Künstler, u.a. Reimund Kasper und Thomas Hugo, werden an diesem Sonntag, 18. Februar 2018, von 14-17 Uhr in den Ausstellungsräumen des Hauses der Stadtgeschichte anwesend sein und durch die Ausstellung führen. Die letzte Führung findet am Sonntag, 25. Februar 2018, von 14 bis 17 Uhr statt. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich zu einem Rundgang durch die Ausstellung eingeladen.
Haus der Kamener Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, 59174 Kamen.
Archiv: Ausstellung: "Die Erschießung der Aufständischen. Hommage à Francisco de Goya"
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von Christoph Volkmer
Kamen. Dass Kunst weitaus mehr darstellen kann, als ein dekoratives Schmuckstück an der Wohnzimmerwand ist bekannt. Die Ausstellung „Die Erschießung der Aufständischen“ im Haus der Kamener Stadtgeschichte belegt dies eindrucksvoll.
„Wir wollen mit unserer Kunst auch politisch aktiv sein“, bringt es Reimund Kasper auf den Punkt. Der Leiter der Künstlergruppe Reflex hat sich zusammen mit weiteren 14 Mitgliedern der Gruppe einer großen Aufgabe gestellt und das Gemälde „Die Erschießung der Aufständischen” des spanischen Malers Francisco de Goya neu interpretiert, um sich mit Blick auf das Thema „Krieg“ inspirieren zu lassen.
Herausgekommen ist eine vielseitige Kunstausstellung, die Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Druckgrafik, Objektkunst und Plastik zeigt. Insgesamt 60 Werke haben die Kunstschaffenden seit dem vergangenen Jahr hergestellt, die schon bei der Eröffnung am Donnerstag viele Besucher anlockten. „Eine in jeder Hinsicht sehr interessante, künstlerisch sehr beeindruckende und in jeder Hinsicht nachdenklich stimmende Ausstellung”, beschreibt Ausstellungskurator Heinrich Behrens seine Eindrücke, die Kunstfreunde noch bis Mittwoch, 28. Februar, besichtigen können.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist, dass an den Sonntagen jeweils einige Künstler der Gruppe zwischen 14 und 17 Uhr im Haus der Stadtgeschichte anwesend sein werden, um kostenlose Führungen für die Besucher anzubieten.
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Eröffnung: Do. 1. Feb. 2018, 19:30 Uhr | Laufzeit: Do. 1. Feb. – Mi. 28. Feb. 2018
Kamen. 15 Künstlerinnen und Künstler der Künstlergruppe REFLEX haben sich eine große Aufgabe gestellt und das berühmte Gemälde “Die Erschießung der Aufständischen” des spanischen Malers Francisco de Goya neu interpretiert. Die Kunstausstellung zeigt ca. 60 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Druckgrafik, Objektkunst und Plastik.
Die Ausstellung “Die Erschießung der Aufständischen“ Hommage à Francisco de Goya der Kamener Künstlergruppe REFLEX wird am Donnerstag, 1. Februar 2018, um 19:30 Uhr im Haus der Kamener Stadtgeschichte eröffnet. In der Ausstellung sind ca. 60 teils großformatige Werke zu sehen. Die Einführung in die Ausstellung hält der Ausstellungskurator Heinrich Behrens. Der musikalische Beitrag kommt von der Pianistin Margarita Feinstein. Zudem erscheint zur Ausstellung ein Katalog.
Der 72-seitige Ausstellungskatalog zeigt die Arbeiten von 15 Künstlerinnen und Künstlern in Bild und Text, die das außerordentlich wirkmächtige Gemälde „Der 3. Mai 1808. Die Erschießung der Aufständischen“ des spanischen Malers Francisco de Goya auserkoren haben, um sich mit Blick auf das politisch hochaktuelle Thema „Krieg“ inspirieren zu lassen. Mit ihren Umsetzungen würdigen die REFLEX-Künstler nicht nur den großen Meister der spanischen Malerei, sondern sie beabsichtigen auch, die Konflikte unserer Zeit sichtbar zu machen.
Die großartigen Abbildungen im Katalog von Bildern, Grafiken, Objekten und Plastiken zeigen sehr beeindruckend, wie Vergangenheit und Gegenwart zu einem aktuellen Mahnmal verschmelzen. Der Katalog ist neben seiner künstlerischen Aussage auch ein politisches Dokument unserer Zeit. Die Ausstellungsvorbereitung für dieses Projekt mit allen Recherchen betrug über ein halbes Jahr und verlangte eine intensive Auseinandersetzung mit Francisco de Goya und seiner Zeit, um das Thema glaubhaft in die heutige Epoche transportieren zu können.
Jeder einzelne Künstler geht im Katalog mit einer Beschreibung seiner Werke tief in das Thema ein. Neben diesen Texten und dem Bildmaterial sind im Katalog einführende Texte zum Projekt und sämtliche Künstlerbiografien enthalten. Der Katalog mit einer Auflage von 150 Exemplaren ist ab dem 1. Februar 2018 im Haus der Kamener Stadtgeschichte und im Kunsthaus Kasper erhältlich. Der Verkaufspreis beträgt 5 Euro.
Die Veranstaltung im Kamener Museum ist die erste große Kunstausstellung im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der neuen Stadt Kamen. Der Eintritt für diese bemerkenswerte Ausstellung in Kamen ist frei. Des Weiteren sind REFLEX-Künstler an allen Sonntagen des Monats Februar von 14 bis 17 Uhr in den Ausstellungsräumen des Museums anwesend, um die Besucher über ihre Arbeiten zu informieren und durch die Ausstellung zu führen. Die Ausstellung endet am 28. Februar 2018 und geht danach in weitere Städte Nordrhein-Westfalens. Der nächste Ausstellungsort ist die Stadtgalerie im Hansesaal der Stadt Lünen (Eröffnung am 6. Mai 2018).
Weiterführende Informationen zur Ausstellung und zu den Künstlern finden Sie auf der Internetseite der Künstlergruppe REFLEX: www.reflex-nw.de
Haus der Kamener Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, 59174 Kamen
Öffnungszeiten: Dienstag – Donnerstag 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr Freitag 10 – 12 Uhr Sonntag 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt frei
Information zur Ausstellung: Tel. 02307 553412 oder 02307 797427
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