Ehemaliger Tatort-Kommissar beweist Humor

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

Niere120 1CVSamstagabend in der Konzertaula: Jana Klinge, Dominic Raacke und Katja Weitzenböck bei einer der vielen engagierten Diskussionen beim Stück „Die Niere“. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Als Hauptkommissar und Großstadtcowboy Till Ritter ist Dominic Raacke von 2001 bis 2014 für seine klaren Ansagen und einen großen Sinn für Gerechtigkeit bekannt gewesen. Dass der ehemalige Berliner Tatort-Ermittler zudem eine humoristische Ader hat, bewies er am Samstagabend in der gut gefüllten Konzertaula.

Niere120 2CVDominic Raacke hat mit seinem Kumpel Romanus Fuhrmann einiges zu besprechen. Der bekannte Schauspieler tritt aktuell beim von der „Komödie am Kurfürstendamm“ inszenierten Stück „Die Niere“ zusammen mit Katja Weitzenböck, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann auf. Die knapp 600 Zuschauer - darunter 460 Inhaber des Großen Abonnements - haben bei dem kurzweiligen Boulevard-Theater ihren Spaß, was die vielen Lacher deutlich belegen.

Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen der erfolgreiche Architekt Arnold (Dominic Raacke) und seine Ehefrau Kathrin (Katja Weitzenböck) nach Hause. Während er den Untersuchungen nach gesund ist, wurde bei ihr Nieren-Insuffizienz festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht.

Ihr Mann ist allerdings wenig begeistert von der Idee, eine seiner Nieren zu spenden und gerät beinahe in Panik. „Mir ist schon beim Gedanken, einen Spendeausweis zu haben, schlecht geworden“, zögert er seine Antwort hinaus, wenn es um darum geht, wie er es formuliert, „sich einen Teil seiner Innereien bei lebendigem Leib herausoperieren zu lassen.“ Als dann das befreundete Ehepaar Diana und Götz (Jana Klinge und Romanus Fuhrmann) in diese wichtige Entscheidung miteingebunden wird, und es dazu Neuigkeiten aus dem Labor gibt, nimmt das Stück richtig Tempo auf.

Die amüsanten Dialoge zu einer gewichtigen Thematik funktionieren gut, den Darstellern gelingt der nicht einfache Spagat zwischen Ernst und Komik. Besonders Raake bringt mit kernigen Aussagen wie „Eine Nierenspende ist intimer als Beischlaf“ das Publikum immer wieder zum Lachen.

Ritterschlag für Museum Haus Opherdicke

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

208610PKreisdirektor und Kulturdezernent Janke (2.v.r.), Stefanie Kettler, Leiterin Stabsstelle Kultur (r.) sowie die Kuratoren Arne Reimann (2.v.l.) und Sally Müller (l.) stießen schon vor Wochen auf die Aufnahme in den Verband der RuhrKunstMuseen an. Foto: Max Rolke – Kreis UnnaHaus Opherdicke gehört zu den RuhrKunstMuseen

Kreis Unna. Museum Haus Opherdicke bereichert die Kunstlandschaft des Ruhrgebietes. Das sagen andere große Museen und nahmen das kulturelle Kleinod zum Jahresanfang als 20. Mitglied in das Netzwerk der RuhrKunstMuseen auf. Die Ehre ist groß, die Vorteile sind vielfältig.

Der Museumsverbund mit so bedeutenden Mitgliedern wie dem Museum Folkwang, dem Lehmbruck Museum, der Kunsthalle Recklinghausen oder dem Kunstmuseum Bochum nimmt erstmals seit Gründung im Jahr 2010 ein weiteres Museum auf.

Die Begründung der RuhrKunstMuseen ist Kompliment und Ansporn zugleich. "Haus Opherdicke hat sich vor allem durch die Auseinandersetzung mit der klassischen Moderne einen Namen gemacht. Das Museum in einem der schönsten historischen Bauwerke der Region ist nicht nur eine ideale Ergänzung für das Programm der RuhrKunstMuseen, sondern bildet mit seiner malerischen Lage im östlichen Ruhrgebiet auch ein Tor zum Sauerland." Das sagte Leane Schäfer, Sprecherin der RuhrKunstMuseen, bei der Bekanntgabe der Aufnahme von Museum Haus Opherdicke in den Verbund.

Kompliment an die Ausstellungsmacher
Zu verdanken ist die Ehre vor allem den beiden Ausstellungsmachern des Kreises, Sally Müller und Arne Reimann. Das weiß auch die Kulturchefin des Kreises, Stefanie Kettler: "Mit der Aufnahme in das Netzwerk der RuhrKunstMuseen wird die ausgezeichnete kuratorische und inhaltliche Arbeit der letzten Jahre honoriert."

Die Aufnahme als RuhrKunstMuseum verstärkt die regionale Verbundenheit von Museum Haus Opherdicke zum Ruhrgebiet und ist Motor für einen stärkeren Austausch mit den Museen der Metropole Ruhr. "Die inhaltliche Arbeit, der wissenschaftliche Austausch und gemeinsame Projekte und Kooperationen mit den anderen RuhrKunstMuseen helfen uns, die Position von Museum Haus Opherdicke in der regionalen Museumslandschaft weiter zu festigen und auszubauen", sind die beiden Kuratoren überzeugt.

Rund 10.000 Ausstellungsbesucher im Jahr
Die Wechselausstellungen von Museum Haus Opherdicke ziehen jährlich mehr als 10.000 Kunstinteressierte an. Aktuell sind in der Ausstellung "Wundersam Wirklich - Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden" Werke aus der Sammlung des Museum Arnhem und von Louise te Poele zu sehen. PK | PKU

Kommunales Kino Kamen zeigt: "Die grüne Lüge"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

hausderstadtgeschKWKamen. Der Film "Die grüne Lüge" wird vom Fachbereich Kultur in Kooperation mit der Umweltberatung der Verbraucherzentrale Kamen im Haus der Stadtgeschichte gezeigt.
Produkte, die angeblich nachhaltig, biologisch und grün sind, stehen hoch im Trend - ob Elektroautos, Lebensmittel oder Kosmetikprodukte. Sie suggerieren den Verbrauchern, dass sie durch den Konsum dieser Produkte die Welt retten oder zumindest besser machen können. Die Dokumentation untersucht, was sich wirklich hinter der grünen Etikettierung verbirgt und will den Zuschauern zeigen, wie sie sich gegen Falschinformation wehren können. Bereits in 2018 wurde "Plastic Planet" von Werner Boote gezeigt. Jetzt nun der Folgefilm im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstrasse 21.

Eintritt: 5,00 €

Termin: 22.01.2020, 20:00 Uhr

Reisefotograf Matthias Hanke präsentiert „Norwegen - Faszination zwischen Polarlicht und Mitternachtssonne“

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

Fischfang auf den LofotenNorwegenMHFoto: Matthias Hanke

Kamen. Am Donnerstag, den 9. Januar 2020 besucht der beliebte Reisefotograf Matthias Hanke wieder die VHS Kamen. Dieses Mal präsentiert Hanke seinen Zuschauerinnen und Zuschauern den Zauber des hohen Nordens zu den verschiedenen Jahreszeiten. Die Vielfalt der landschaftlichen Reize macht Norwegen zu einem faszinierenden Reiseland. Das Panorama reicht von den Stränden im Süden über die bekannte Fjordlandschaft mit ihren tief eingeschnittenen Tälern und Gletschern bis zur unendlichen Weite und Einsamkeit nördlich des Polarkreises. Die Heimat der Trolle hat viel zu bieten: sympathische Hafenstädte, hölzerne Stabkirchen und verschlafene Fischerdörfer auf den Lofoten. "Inseln unter dem Licht" oder "Inseln der Götter" sind nur zwei der Beinamen, den dieses Paradies am Nordrand Europas bekommen hat. Bizarre Berge, bunte Holzhäuser, türkisfarbenes Wasser und schneeweiße Sandstrände überraschen die Besucher. Weltbekannt ist die Lofotfischerei. Seit Jahrhunderten beginnt im Winter die Jagd auf den Dorsch. Unzählige Fischerboote tummeln sich dann auf dem Wasser und die typischen Holzgestelle zum Trocknen des Fisches bestimmen das Bild auf den Inseln.

Die vielleicht schönste Seereise der Welt mit einem der Postschiffe der Hurtigrute rundet den Vortrag ab. Genießen Sie die Fahrt durch eine faszinierende Fjordlandschaft vor einer beeindruckenden Naturkulisse in moderner HDTV -Technik. Mit viel Sympathie für das Land und seine Bewohner präsentiert Matthias Hanke eindrucksvolle Fotografien. Der Vortrag besticht durch seine Vielfalt und Lebendigkeit, gespickt mit tollen Filmaufnahmen und Interviews sympathischer Norweger.

Donnerstag, 9.01.2020 / 19.00 Uhr
VHS Kamen, Haus der Bildung, Bergstraße 13, Vortragsraum
Der Eintritt ist kostenlos

Aus dem Kulturkalender: Veranstaltungen in der Konzertaula Kamen

am . Veröffentlicht in Kultur

konzertaula19KW

Kamen. Veranstaltungen in der Konzertaula Kamen im Januar und Februar 2020:

Sa. 18.01.2020, 20.00 Uhr, Konzertaula Kamen

Die Niere – Komödie mit Dominic Raacke

Der Berliner „Tatort-Hauptkommissar“ Till Ritter (Dominic Raacke) steht am 18.01.2020 auf der Bühne der Konzertaula. Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso mehr Überraschung löst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?

Karten zum Preis von 15,00 bis 19,00 Euro sind bei der Stadt Kamen, Kulturbüro (02307-1483512), online im Ticket-Shop unter www.kamen.de/kultur oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Fr. 07.02.2020, 20.00 Uhr, Konzertaula Kamen

Rolf Miller - Der Meister der Halbsätze in der Konzertaula Kamen

"So gut, dass es schon wieder blöd ist" - so Miller über Miller. Der Comedian ist ein Meister des gepflegten Widerspruchs, spielt mit der eigenen Rolle und trifft präzise durch die Brust ins Hirn.
Rolf Miller wurde mehrfach mit Kabarett und Kleinkunstpreisen ausgezeichnet.

Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: OBACHT MILLER! - das neue Programm von Rolf Miller.

Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken.... „Ball flach halten, kein Problem...ganz ruhig, „alles schlimmer äh... wie sich‘s anhört...“ wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben. Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.

Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte.

Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen, „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“ - oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natürlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex). Sie: „Und was ist wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl.
Trefflicher als ein Fan auf Facebook: „Was für ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“ kann man es nicht formulieren. Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“

Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur endlich einen Namen zu geben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Karten zum Preis von 18,00 bis 23,00 Euro sind bei der Stadt Kamen, Kulturbüro (02307-1483512), online im Ticket-Shop unter www.kamen.de/kultur oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

Für das Kriminalstück „Passagier 23“ nach dem Roman von Sebastian Fitzek am 25.01.2020. 20.00 Uhr, sind leider keine Karten mehr erhältlich.

Archiv: Eintrittskarten für die Konzertaula nun auch online erhältlich

Finnischer Star-Autor Antti Tuomainen verfasst Kamens Beitrag zur zehnten "Mord am Hellweg"-Anthologie

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

mordamhellweg1219AGKatrin Jubitz vom Fachbereich Kultur der Stadt Kamen, Heiner Remmert vom Westfälischen Literaturbüro und Stadtbüchereileiterin Andrea Sternal (1., 2. und 4.v.l.) freuten sich über den knapp einwöchigen Recherchebesuch von Autor Antti Tuomainen (3.v.l.) aus Finnland. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Antti Tuomainen ist einer der erfolgreichsten und renommiertesten Schriftsteller Finnlands und zurzeit in Kamen unterwegs, um für den Beitrag der Sesekestadt an der aktuellen "Mord am Hellweg"-Anthologie zu recherchieren.

Der 48-Jährige, der unter anderem 2010 mit dem Preis für den besten finnischen des Jahres "Clue Award" ausgezeichnet wurde, ist von Kamen begeistert. Besonders der schiefe Turm der Pauluskirche hat es ihm angetan - der soll auch in seinem Kurzgeschichtenbeitrag eine entscheidende Rolle spielen, in welcher Form, kann oder will er noch nicht sagen. Seit Montag hat sich Tuomainen jetzt in Kamen umgeschaut, am Donnerstag reist er wieder ab. Als Stadtführer hat sich der Kamener Stadthistoriker Klaus Holzer zur Verfügung gestellt, der den Finnen zu den relevanten Kamener Stätten begleitete - "er weiß einfach alles über seine Stadt", sagt er, nachdem er auf der "wunderschönen Tour" - zu diesem Zeitpunkt noch bei strahlendem Sonnenschein - zwei Stunden lang Eindrücke und Ideen gesammelt hatte. Besonders gefallen hätten dem Autor der Weihnachtsmarkt, wo er das Eisstockschießen beobachtet habe ("ohne zu wissen, was die da spielen"), der Sesekepark - und natürlich der schiefe Turm. Er habe sich natürlich nicht jeden einzelnen Straßennamen notiert, aber genug Impressionen aufgenommen, die er verarbeiten will - welche genau, weiß er noch nicht.

Das entscheidet er erst in seinem Büro in Helsinki, wo er am liebsten arbeitet, denn: "Der Raum ist so klein, dass man dort außer schreiben gar nichts machen kann", schmunzelt Tuomainen, insofern gebe es auch kaum Ablenkung. Es seien weniger die Details, die ihn interessieren, "als vielmehr die Grundstimmung eines Ortes", sagt er, ähnlich etwa wie in der Musik. Die Kernideen, die sowohl seinen Kurzgeschichten, als auch Romanen zugrunde liegen, basierten meist auf einem ähnlichen Muster, sagt Antti Tuomainen - "und das sind Menschen mit Problemen, gleich welcher Art". Wahrscheinlich werde sein Kamen-Beitrag zur "Mord am Hellweg"-Anthologie in etwa auch in diese Richtung gehen. Dabei sei klar, dass die Story eine andere sein werde, als man sie etwa in Großstädten wie Berlin oder seiner Heimatstadt Helsinki anlegen würde, sagt der Schriftsteller, der unter anderem auch als TV-Journalist arbeitet. Kurzgeschichten hätten ihn schon immer besonders gereizt, "egal ob als Crime-Story, Hotel-Story oder sonstigen Genres". Wie lange er, ausgestattet mit den entsprechenden Infos und Inspirationen, jetzt wohl voraussichtlich an der Kamen-Story arbeiten wird? "Kann ich so nicht sagen", meint er, mal komme er mit einem oder zwei Tagen aus, mal dauere es eine ganze Woche oder länger. Die Translationsarbeit werden voraussichtlich der bekannte deutsche Autor Jan Costin Wagner und seine Frau Niina Katariina übernehmen, die bereits einige von Tuomainens Werken übersetzt haben. Zur mittlerweile zehnten Ausgabe des europaweit größten Krimi-Festivals gibt es diesmal für die Anthologie keine Themenvorgabe, so wie in den letzten Jahren, daher hätten die Autoren noch mehr gestalterischen Spielraum, erklärt Heiner Remmert vom Westfälischen Literaturbüro, dem Festivalveranstalter. Auf die entsprechend vielfältigen Ideen sei man besonders gespannt, ebenso wie auf die Locations, an denen die Lesungen stattfinden.

Adressen werden zurzeit noch ebenso wenig genannt wie die Namen der Krimiliteraten, die in die Hellwegregion kommen werden. Es sei jedenfalls eine bunte Mischung aus arrivierten und prominenten Schriftstellern und Newcomern, verspricht Stadtbüchereileiterin Andrea Sternal. Der Vorverkauf startet im Februar, die Eröffnung findet im September in Hamm statt. Weitere Infos gibt es unter www.mordamhellweg.de

 

Anzeigen

kamenlogo  stiftungslogo rot200

kamengutschein240

ko logo

technoparkkamen