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    "Eine sehr bewegende Recherche": Petra Reski kehrt zurück zu den Wurzeln

    Zwischen Erinnerung und Geschichte: Die Bestsellerautorin besucht Kamen und das Erbe ihres Vaters auf der ehemaligen Zeche Monopol.

    Petra Reski nahm auch Platz auf dem Sitzplatz des Fördermaschinisten am Grillo-Turm.Petra Reski nahm auch Platz auf dem Sitzplatz des Fördermaschinisten am Grillo-Turm.

    Kamen/Venedig. Petra Reski, erfolgreiche Buchautorin und Journalistin, wuchs in Kamen auf, lebt aber in Venedig. Eine besondere Mission führte sie jetzt in ihre Geburtsstadt und zum Förderverein Monopol 2000. Für ihr nächstes Buch begab sie sich auf die Spuren ihres Vaters, der 1960 auf Monopol verunglückte und starb.

    „Heute habe ich eine für mich sehr bewegende Recherche gemacht“, so Petra Reski zum Abschluss des Besuches. Bekannt ist sie für ihre Bücher über die Mafia oder ihre Kriminalromane. Sie schreibt aber auch gerne autobiografisch – über das Leben an der Seite des Italieners, den sie auf dem Kamener Standesamt geheiratet hat, oder über sich und ihre Mutter. Im nächsten Buch spielt der Tod ihres Vaters eine Rolle.

    Ein wenig Bedauern klingt mit, wenn sie festhält, dass von der Zeche, auf der ihr Vater arbeitete und starb, nur noch Fördergerüst und Maschinenhaus übrig sind. Respekt äußert sie für den Förderverein Monopol, der sich für den Erhalt des Grilloturms und des Maschinenhauses starkmacht – und für die ehemaligen Bergleute, die für den Erhalt von Monopol gekämpft hatten.

    Vereinsvorsitzender Ulrich Marc und weitere Mitstreiter zeigten der Besucherin aus Venedig den Lernort, der unter dem Grilloturm entstanden ist. Auch Petra Reski nahm auf dem Sitz des Fördermaschinisten Platz und nahm die Erinnerungen auf, die der Förderverein hier bewahrt. Dazu gehört ganz frisch die Schachttafel, die über die Schachtanlage Gneisenau jetzt ihren Weg zurück nach Grillo fand – noch versehen mit den Namen ehemaliger Fördermaschinisten, die die Akteure von Monopol 2000 zum Teil noch persönlich kannten.

    Mitglieder des Fördervereins Monopol 2000 empfingen Besuch aus Venedig auf Monopol: (v.l.n.r.) Uli Marc, Petra Reski, Jürgen Schmiedinghoff und Thomas Patzelt.Mitglieder des Fördervereins Monopol 2000 empfingen Besuch aus Venedig auf Monopol: (v.l.n.r.) Uli Marc, Petra Reski, Jürgen Schmiedinghoff und Thomas Patzelt.

     

     

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