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    7. August 2026: „Amrum“ – Kino auf dem Sprachhof

    „Amrum“ – Kino auf dem Sprachhof | Fatih-Akin-Film über die letzten Kriegswochen auf der Nordsee-Insel

    Foto: Verein Deutsche Sprache e. V.Foto: Verein Deutsche Sprache e. V.

    Kamen. Die Unschuldigen der Kriege – das sind in erster Linie Kinder. Der Film „Amrum“ des Regisseurs Fatih Akin erzählt die Geschichte des Jungen Nanning Hagener in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges. Der Verein Deutsche Sprache (VDS) zeigt den Film am 7. August 2026 (Freitag) um 20 Uhr auf dem Sprachhof.
    Der 12-jährige Nanning ist mit seiner Mutter, zwei Geschwistern und der Tante aus Hamburg nach Amrum gezogen, wo die Familie seiner Mutter herkommt. Das auf Amrum gesprochene Nordfriesisch (Öömrang) kann Nanning zwar verstehen, aber nicht sprechen, und so bleibt er ein Außenseiter in der kleinen Gesellschaft. Zudem ist die Bevölkerung nicht so kriegsbegeistert wie seine Mutter, die neuen Nachbarn sehen das Nazi-Regime eher verhalten, während die Mutter immer noch an den versprochenen Endsieg glaubt. In den letzten Kriegswochen prallen Verblendung und Realität aufeinander, die Begleiterscheinungen des Krieges ergreifen auch die Insel, und Nanning muss schneller erwachsen werden, als er es als Kind sollte. Der Film beruht auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs und Schauspielers Hark Hermann Bohm, der im vergangenen Jahr verstorben ist.
    Der VDS zeigt den Film in seiner losen Reihe von Sprachfilmen auf seiner Hofanlage. Bei gutem Wetter findet die Vorführung draußen statt, bei Regen in der Scheune. Der Eintritt ist frei, Verpflegung und Picknickdecken können mitgebracht werden – Getränke sind aber auch vor Ort erhältlich.

    Eckdaten:
    7. August 2026 (Freitag)
    20 Uhr
    „Amrum“ – Filmvorführung
    Sprachhof
    Hohes Feld 6
    59174 Kamen

    Der Film wird unter freiem Himmel gezeigt (bei schlechtem Wetter in der Scheune).
    Eintritt frei, Verpflegung darf mitgebracht werden.

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