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Kamen. Ein Wendepunkt bezeichnet den Zeitpunkt, an dem eine grundlegende Veränderung eintritt. Im Leben eines Menschen spricht er von positiver Erneuerung, aber auch von Verlust, aus dem tiefe Krisen resultieren, aber auch Neues entstehen kann. Richtungen werden geändert in der Hoffnung auf Besseres. Erinnerungen an vergangene Wendepunkte verweisen in die Zukunft, sie begleiten das Leben an sich, jedes Einzelnen, aber auch ganzer Völker und Kulturen. Veränderungen können einem widerfahren, sie können aktiv herbeigeführt werden und sogar notwendig sein.
Im jurierten Projekt „Wendepunkt“ nähern sich neun Künstlerinnen aus dem FrauenKunstForum Südwestfalen e.V. diesem Moment an: Jette Flügge (Iserlohn), Mathilde C. Jaeger (Krefeld), Annette Kögel (Werdohl), Anja Lorenz (Essen), Hanna Ludwig-Schmidhuber (Hattingen), Renate Schieck (Witten), Gretel Schmitt-Buse (Castrop-Rauxel), Eva Winkler (Lüdenscheid) und Renate Wischinski (Uedem).
Die Ausstellung wird am 6.7.2017 um 19.30 Uhr eröffnet. Die fachliche Einführung übernimmt die Kunsthistorikerin Anke Schmich. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch Thomas Spies an der Gitarre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Gruppenausstellung: FrauenKunstForum Südwestfalen e.V. „Wendepunkt“. Kamener Museum, Bahnhofstr. 21 in Kamen. 6. Juli – 3. August 2017
Öffnungszeiten: Di - Do 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Fr 10.00 - 12.00 Uhr, So 14.00 - 17.00 Uhr
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Kamen. Das Museum im Haus der Stadtgeschichte (ehem. Amtsgericht, Bahnhofstr. 21, Tel. 02307/553412) ist am Karfreitag und am Ostersonntag jeweils von 14 – 17 Uhr geöffnet.
An diesen beiden Ostertagen haben die Besucher die Möglichkeit - bei freiem Eintritt - nicht nur die Dauerausstellung zur Kamener Stadtgeschichte, sondern auch die aktuelle Kunst-Ausstellung „Freie Malerei“ zu sehen. In dieser Gruppenausstellung werden Werke von sechs Hobby-Künstlerinnen aus dem lokalen Raum gezeigt.
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TeilnehmerInnen des Fotoworkshops. Fotograf: Jörg WeydeBergkamen. Der Naturpark Lüneburger Heide mit seinen einzigartigen Bäumen, sprudelnden Quellen, weiten Heidelandschaften sowie wunderbaren Ausblicken inspirierte im Herbst 2016 die Teilnehmer eines Fotoworkshops des Grünen Rucksacks unter der Leitung von Jörg Weyde zum Fotografieren. Exkursionen zum Wilseder Berg, ins Pietz Moor, in die Ellendorfer Wachholderheide und den Totengrund aber auch ein Ausflug in die Stadt Lüneburg standen auf dem Programm, wobei die Themen Bildgestaltung, Perspektive, Brennweite, Lichtwirkung, Lichtfarbe sowie die angepasste Belichtungssteuerung im Mittelpunkt standen.
Eine Auswahl der Arbeitsergebnisse präsentiert eine Ausstellung in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil bis zum 18. Juni.
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Ausstellung: „New York“, Bilder von Sigrid Geerlings-Schake in der Kamener Stadthalle, 5. - 19. April 2017 - Eröffnung: 05.04.2017, 19.30 Uhr
Kamen. New York stand nie auf Sigrid Geerlings-Schakes Reiseziel-Wunschliste – bis sie eines Tages von einer geführten Radtour in New York las..
Die Leidenschaft fürs Radfahren witterte sofort ein neues Abenteuer. Das anfänglich ungläubige Staunen über diese Tour wich augenblicklich einem ganz bestimmten Bild, um das monatelang ihre Gedanken kreisten und sie nicht mehr los ließ: sich durch endlose Straßen- und Häuserschluchten zu bewegen, in denen Sonnenstrahlen einen nur selten erreichen und die Fassaden in unvorstellbarer Höhe über einem zusammenwachsen; in denen es fast keinen Himmel über einem gibt, aber dafür unten am Boden ein kaum vorstellbares Gewusel aus Menschen- und Automassen, Lärm, Gerüchen und einer nicht enden wollenden Flut an Eindrücken. Und hier, mittendrin, soll Radfahren möglich sein? Eine Woche lang und jeden Tag mindestens 50 Kilometer?
Immer wieder fragte sie sich, ob sie überhaupt den Mut dazu aufbringen würde, nicht nur ganz allein in diese unheimlich bis verrückte und völlig fremde Welt einzutauchen, sondern auch das vielleicht noch größere Abenteuer dieser Radtour zu wagen...
Weiterlesen: Ausstellung: „New York“, Bilder von Sigrid Geerlings-Schake
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Kamen. Die TECHNOPARK KAMEN GmbH lädt zusammen mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Kamen zur Eröffnung der 33. Ausstellung am 09. März 2017 in die Galerie im Technopark ein. Ausgestellt werden großformatige Holzschnitte von Karin Hilbers.
Dr. Karin Hilbers, geb. 1950 in Nordenham, studierte zunächst Kunst, Biologie und Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und promovierte 1982 zum Dr. rer. nat. Sie war als Studienrätin an Gymnasien in Schleswig-Holstein tätig und entschloss sich dann für das Kunststudium und die künstlerische Laufbahn. Als Künstlerin hat sie inzwischen an vielen Einzel-/Partner- und Gruppenausstellungen teilgenommen und sich einen Namen gemacht.
In ihren komplexen und detailreichen Arbeiten greift sie gesellschaftsrelevante Fragen auf, aber auch Zeichen aus den Naturwissenschaften sind zu erkennen. So setzt sich die Künstlerin z.B. in ihrer Arbeit „lautes Erwachen aus stillem Strahlen“, die zu einer Holzschnittserie mit dem Titel „der lange Abschied vom Uran 235“ gehört, kritisch mit der Endlagerung radioaktiver Abfallstoffe auseinander. Der ausgedehnte Transport radioaktiver Frachten auf unseren Wasserstraßen wird in der Arbeit „immer eine Reise wert“ thematisiert.
Karin Hilbers erzählt, dass die Ideen für die Arbeit „Löcher im Himmel“ bei der Betrachtung des Himmels über Jasdorf entstanden: „Von meinem Atelierfenster aus habe ich einen weiten Blick über die Landschaft. An klaren Tagen zeigt der Himmel ein Muster von Kondensstreifen, die von den zahlreichen an der Ostseeküste entlang fliegenden Flugzeugen hinterlassen werden. Je nach Grundstimmung mäanderten die Gedanken dabei von einem „Himmel voller Geigen“, der doch immer wieder Löcher aufweist, zu der durch den Flugbetrieb geförderten Aufwärmung der Erdatmosphäre oder zu dem uns überspannenden Informationsfilter, in dem wir jedoch Löcher finden können, über die uns auch fremde Einflüsse erreichen werden.“
Karin Hilbers arbeitet in der Technik des Holz- und Linolschnitts. Ihre Holz- oder Linolschnitte druckt sie in vielen Arbeitsschritten auf Leinwand. Großformatige Farbholzschnitte werden durch Überarbeitung zu Unikaten, so wird das kulturgeschichtlich alte Druckverfahren des Holzschnitts von ihr spielerisch experimentell erweitert. Manchmal druckt sie Spuren, wie z.B. Reifenspuren im Straßenbelag auch direkt ab. Einige Arbeiten zeigen das Muster von Straßenpflaster, das durch Abreiben mit weißer Farbe eingefärbter Pflastersteine auf vorher grundierte Leinwandbahnen entstand. Ihre Themen entnimmt Karin Hilbers ihrer direkten oder der Medien-Umwelt, wobei sie die Inhalte, die sie emotional stark beschäftigen, am besten durch den manchmal wochenlangen Herstellungsprozess ihrer Arbeiten tragen. Aber auch Aspekte der Geschichte und Zeichen und Diagramme aus den Naturwissenschaften finden sich in ihren komplexen und detailreichen Arbeiten, die sich häufig mit gesellschaftsrelevanten Fragen auseinander setzen. Die gesamte Aussage einer Arbeit erschließt sich manchmal erst bei genauerer Betrachtung. Die Arbeit „lautes Erwachen aus stillem Strahlen“ gehört wie auch die Arbeit „vom Wirbel zur Turbulenz“ zur Holzschnittserie „Der lange Abschied vom Uran 235“ und zeigt u.a. ein Modell des Uranatoms 235, das in Atomkraftwerken verwendet wird und ein gelbes Kreuz, das wir häufig im Wendland finden als Zeichen für den Widerstand gegen das geplante Endlager für radioaktiven Müll in Gorleben. Der ausgedehnte Transport radioaktiver Frachten auf unseren Wasserstraßen, häufig auf Kanälen und durch dicht besiedelte Gebiete wird thematisiert in der Arbeit „immer eine Reise wert “. Ein „Frauenbild“ bietet einige Möglichkeiten der Interpretation, ebenso vielleicht das immer wieder veränderte „Männerbild“.
Galerie im Technopark, Ausstellung 33, 09.03. – 04.05.2017, Löcher im Himmel, Druckgrafik, Karin Hilbers
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von Klaus Holzer
Lothar Kampmann * 1925 in Aachen ✝ 1993 in Kamen
Kunststudium in Düsseldorf und Mainz, 1958 Studienrat für Kunst in Dortmund, baut gleichzeitig Lehrerfortbildung „Kunsterziehung“ auf, erhält daraufhin den Lehrstuhl Kunst- und Werkerziehung an der PA Dortmund; 1966 ordentlicher Professor an der Universität Dortmund, Lehrstuhl für Kunst und Didaktik; Gründungsmitglied im Dortmunder Künstlerbund; Verfasser zahlreicher Bücher zu „Kunst- und Werkerziehung“; 1975 Gründer der Altenakademie und des „Kunstlabors“ an der Universität Dortmund; Ausstellungen im In- und Ausland


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