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Kamen. Der Künstlerbund Schieferturm Kamen e. V. veranstaltet im Herbst zwei Treffen unter dem Motto „Lieblingsbilder-Salon“.
Sonntag, 28. September 2025, 15 Uhr
Thema: Mitgebrachte Blumen- und/oder LieblingsbilderSonntag, 26. Oktober 2025, 15 Uhr
Thema: Mitgebrachte Family-Snapshots und/oder Lieblingsbilder
Interessierte sind eingeladen, eigene Bilder mitzubringen und bei Kaffee in anregende Gespräche über die Werke einzutauchen.
Der „Lieblingsbilder-Salon“ findet in den Räumen des Künstlerbundes Schieferturm, Hammer Straße 21, 59174 Kamen (Diesterwegschule), statt. Hinweis: Die Räumlichkeiten sind nicht barrierefrei.
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Reimund Kasper hat diese Skulptur des Heiligen Franziskus erstellt, die am Sonntag, 27. Juli, im Klostergarten des Kapuzinerklosters Werne eingeweiht wird. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Ein neues Kunstwerk des Kamener Künstler Reimund Kasper wird am Sonntag, 27. Juli, um 17 Uhr feierlich im Klostergarten des Kapuzinerklosters in Werne eingeweiht.
„Der schöne Klostergarten der Kapuziner in Werne war aus meiner Kindheit noch in guter Erinnerung“, so der Maler und Bildhauer. Die Skulptur des Heiligen Franziskus ist von der Vogelpredigt, die zu den bekanntesten Predigten von Franz von Assisi gehört, inspiriert worden.
Seit 2015 widmet sich Kasper stärker der plastischen Arbeit und erstellt mit Hilfe des Laserschnitts Stahlskulpturen mit Wiedererkennungswert. Weitere Werke im öffentlichen Raum sind unter anderem im Skulpturenpark in Rees am Niederrhein, im Technopark in Kamen oder auf Gut Döllberg in Unna zu begutachten.
Die offizielle Einweihung der Stahlskulptur findet am Sonntag um 17 Uhr im Rahmen einer Andacht im Klostergarten des Klosters Werne statt. Anschließend ist dort eine Zeit der Begegnung geplant.
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Das Künstlerpaar Christmann präsentiert seine Werke unter dem Titel „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.
Kamen. Mit einer Vernissage am Dienstag, 5. August ab 19:00 Uhr startet im Kamener Technopark eine neue Kunstausstellung unter dem Titel "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" der Künstler Sabine und Oliver Christmann.
Zur Begrüßung eröffnen wird Daniel Heidler als Kulturausschussvorsitzender. Danach erfolgt eine Einführung in die Ausstellung durch die Kunsthistorikerin Anke Schmich. Die musikalische Begleitung übernimmt Jaroslav Menzinsky an der Violine.
Das Malerpaar Sabine und Oliver Christmann, beide Jahrgang 1960, hat sich bereits als Schüler bei einem Zeichenkurs kennengelernt. Ihr Studium absolvierten sie an den Kunstakademien Stuttgart und Karlsruhe – Oliver Christmann in Stuttgart bei Rudolph Haegele, Sabine Christmann außerdem auch bei Peter Dreher in Freiburg.So entwickelten die beiden ihre Malerei in ständigem Austausch miteinander. Trotzdem sind ihre Bilder sehr verschieden.
Bei Sabine Christmanns realistischen Stilleben treten Gegenstände aus der Alltagswelt auf wie Personen auf einer Bühne. Das „Stück“, das sie spielen, bleibt mehrdeutig und rätselhaft. Sonst meist unbeachtet, sind die Dinge im Bild losgelöst aus ihrem Gebrauchszusammenhang und können als ästhetische Objekte in ihrer ganzen Schönheit gesehen werden. Im Bild führen die Gegenstände ihr manchmal witziges, manchmal geheimnisvolles Eigenleben und erzählen mehrdeutige Geschichten, die jeder, je nach seinen Erfahrungen oder Assoziationen anders deuten kann. Wichtig ist für Sabine Christmann aber nicht nur der Inhalt der Bilder, sondern auch die Malerei selbst, die vor allem bei den Ölbildern in ihrer Materialität in den Oberflächenreizen sinnlich erfahrbar ist.
Das eigentliche Thema in Oliver Christmanns Bildern ist zunächst einmal die Malerei selbst. Die “Akteure”, die im Bild auftreten, sind die Farbstrukturen, die im Laufe des Arbeitsprozesses immer wieder überdeckt und wieder freigelegt werden, bis im letzten Schritt ein Teil der Fläche mit einer Farbschicht überdeckt wird, wodurch sich der Kreis aus Verbergen und Freilegen schließt, und die Lebendigkeit der Strukturen auf der belebten Seite durch die ruhige Fläche betont wird.Über die reine Wahrnehmung und das Erlebnis der sichtbaren Farbe als Material auf der Leinwand hinaus können aber auch assoziative Bezüge beim Berachter entstehen. So kann die dichtere Farbfläche so wahrgenommen werden, dass sie geheimnisvoll etwas verbirgt. Durch die Überlagerungen beim Farbauftrag und die Verwischungen der Farbe entsteht so etwas wie Atmosphäre, wodurch Bezüge zu sonstigen Seherlebnissen entstehen können, die aber nicht gezielt angestrebt, oder verstärkt warden. Beispielsweise erinnern die abstrakten Strukturen an durch Geschwindigkeit Verwischtes, an Wasserflächen, Nebel, oder an von Laub beschattete Flächen.
Sowohl bei Oliver als auch Sabine Christmann wird im Bild ein harmonisches Ganzes angestrebt, in dem Spannungen und Gegensätze Ausgleich und Ruhe finden. Dem Chaos der Welt soll die Bildordnung, ähnlich einer Utopie, positive Energie und Harmonie entgegensetzen.
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Die Streetart-Künstler Ted Bartnik (l.) und „Haze“ haben wieder zugeschlagen und die Fassadenkunst-Landschaft in Kamen um diesen Elefanten am Wiemeling bereichert. Fotos/Montage: AG
Kamen. (AG) Der „Streetart-Zoo“ im Stadtkern wächst immer weiter: Wie aus dem Nichts gesellte sich zu Giraffe, Wal, Murmeltier und Riesen-Katze jetzt auch ein Elefant in Originalgröße, der seinen Weg vom fernen Afrika an den Wiemeling zwischen Kirch- und Marktstraße gefunden hat.
Zusammen mit dem 3,20 Meter hohen Dickhäuter am Wiemeling, dem Formel 1-Renner und der Banksy-Landschaft am Geist sowie einer Graffiti-Kollage auf der Rückseite des ehemaligen China-Restaurants in der Nordstraße zählt die Stadt mittlerweile insgesamt acht Fassadenkunstwerke, die Immobilieninvestor Michael Nosiadek gemeinsam mit den Künstlern Ted Bartnik, Mike „Haze“ und Dennis Klatt auf die ehemals unscheinbaren Wände zauberten und wird zusehends in eine regelrechte Streetart-Dauerausstellung verwandelt. „Es ist schon ein tolles Gefühl, durch Kamen zu laufen und dabei sozusagen in seinem eigenen Museum zu sein“, sagt Ted Bartnik. Der Elefant, der seit Mittwoch die Fassade neben der Kneipe Micha’s Eck verschönert, war eine Überraschung von Hauseigentümerin Lisa Kese, die ein ausgeprägtes Faible für die grauen Riesen hat, für Ehemann Jürgen. „Der wird Bauklötze staunen, wenn er nach Hause kommt“, freut sich Investor und Streetart-Fan Michael Nosiadek. Das nächste Projekt wird wohl kein Tier werden, es werde mehr in Richtung eines Leuchtturms gehen, kündigt Nosiadek an. Erstmals setzten Bartnik und „Haze“ bei dem neuen Projekt VR-Brillen ein, die die Konturen des Graffitis auf einer bestimmten Stelle konstant auf die Fassade bannen und den vorher gleichermaßen unverzichtbaren wie unhandlichen Beamer ersetzten. Das Ergebnis kann sich wieder einmal sehen lassen.
Das mittlerweile achte Streetart-Werk reiht sich in die „Streetart-Dauerausstellung“ in der City und an der Werner Straße ein – allmählich wird die Stadt zu einer Art Grafitti-Museum.
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Der „Kömsche Bleier“ – eine alte Kamener Symbolfigur
Archiv: 100 Jahre Lothar Kampmann: Große Jubiläums-Ausstellung an drei Kamener Orten
von Gerd Puls
Lothar Kampmann *11. 7. 1925 +20.01.1993Kamen. Lothar Kampmann, ein Kamener Künstler von Rang, der vor allem in der kleinen Form, in kleinen Formaten, z.B. in seinen sensiblen Zeichnungen und sinnlichen Bronzen einmalig ist. Einzigartig in der meisterhafter Beherrschung zahlreicher Techniken, die er im Laufe seines Künstlerlebens immer wieder erprobt und für sich neu entdeckt. Dazu gehört sein früh entwickelter zeitloser Zeichenstil, sei es mit der Stahl- oder Rohrfeder, oder, vor allem in den Anfangsjahren, mit dem Bleistift. Werkzeuge, die er traumhaft sicher zu meistern versteht, um mit untrüglichem Kompositionsgefühl, gestalterischer Kraft und Spontanität das Auge des Betrachters immer wieder auf Neue emotional zu bannen.
Dabei entlädt sich seine spontane, oft aus dem Augenblick erwachsene Energie mit subtiler, feinnerviger Formauffassung und einem feinen Empfinden für stimmige Linie und Gestalt innerhalb eines zeitlos gültigen Themenkatalogs. Jener nachdenkliche Genuss, der einen ehrlichen und engagierten Künstler auszeichnet, lässt sich so bei Lothar Kampmann sehr leicht nachvollziehen und wird unmittelbar spürbar.
Lothar Kampmanns Kunst entsteht gleichermaßen im Kopf, im Herzen und aus dem Bauch heraus, mit Gefühl und Vernunft zugleich richtet sie sich an den Betrachter. Das sichere Auge spielt ebenso eine entscheidende Rolle wie das Spontane und Emotionale, wobei der Künstler stets den „ganzen Menschen“ im Blick hat. Liebevolles Miteinander, das den Menschen erst menschlich macht.
Zuneigung, Freude, Glück, Schönheit und Einzigartigkeit, auch in kleinen, unscheinbaren Dingen. Zufriedenheit ebenso wie Zerrissenheit, Getroffen- und Betroffensein. Es geht ihm um Unersetzliches im umfassenden, im allgemeingültigen Sinn, der jedes Lebewesen mit einbezieht. Dabei ist er sich bewusst, dass dunklen Seiten, Bedrohung und Gefährdung nicht ausgeklammert werden dürfen. Mit dem gleichen, ihm eigenen Engagement bezieht er folglich Ablehnung und Zerstörung, Enttäuschung, Trauer, Hilflosigkeit, Ängste und Chaos mit ein, die vielen Brüche, Verletzungen und Wunden, die sie hinterlassen.
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AnzeigeKamen. Im Jahr seines 100. Geburtstages widmet die Stadt Kamen dem Künstler Professor Lothar Kampmann an gleich drei Standorten eine Sonderausstellung. Los geht es am kommenden Donnerstag, 10. Juli um 19.30 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung im Foyer der Stadthalle, wo einige Werke zu sehen sind. Weitere Standorte der mit mehr als 100 Exponaten außerordentlich großen Ausstellung sind das Kamener Haus der Stadtgeschichte und die Stadtbücherei am Markt. Im Anschluss an die Eröffnung besteht auch noch die Möglichkeit, die Ausstellungstücke im Haus der Stadtgeschichte zu besichtigen, wo sich der Hauptteil der Ausstellung befindet.
Professor Lothar Kampmann war weit mehr als nur ein herausragender Künstler. Als Maler, Bildhauer und engagierter Kunsterzieher hat er nicht nur Generationen von Menschen für die Kunst begeistert, sondern auch bleibende Spuren in Kamen hinterlassen. Viele seiner Werke prägen bis heute das Stadtbild – eindrucksvoll, nahbar und tief verwurzelt in der Region.
Die Stadt Kamen würdigt mit dieser umfangreichen Ausstellung an gleich drei Standorten – der Stadthalle, dem Haus der Stadtgeschichte und der Stadtbücherei – das beeindruckende Schaffen eines Mannes, der Kunst im besten Sinne gelebt hat. Am 18. September ist eine Finissage mit einer Gesprächsrunde einigen seiner alten Weggefährten im Haus der Stadtgeschichte vorgesehen.
Die Stadt Kamen dankt der Familie Kampmann, den Leihgeberinnen und Leihgebern sowie den Kuratorinnen Kathrin Göttker und Dr. Tina Ebbing sowie allen Beteiligten, die diese Ausstellung mit großem Engagement möglich gemacht haben.
Archiv: 10. Juli 2025: Kampmann-Jubiläumsausstellung startet
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