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Der Q1-Grundkurs Kunst des Städtischen Gymnasiums sorgt in den kommenden Wochen in drei Gruppen für neue Kunstwerke am Gebäude. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Einer der kreativen Vorschläge entführt in den Weltraum Kamen. Der Kunst-Grundkurs der Jahrgangsstufe Q1 am Gymnasium verschönert derzeit drei Flächen im Eingangsbereich der Schule und der Konzertaula. Die Motive sind nicht etwa Kopien bestehender Werke, sondern eigene Entwürfe der Schülerinnen und Schüler von Lehrerin Christine Hupe.
Die langgezogene Wand an der früheren Hausmeisterwohnung, die mittlerweile unter anderem von der Schach-AG regelmäßig genutzt wird, bekommt von einer reinen Mädchengruppe aus dem Grundkurs eine komplette Aufhübschung verpasst. Die Schülerinnen tragen verschiedene Farben auf eine vorher skizzierte Schachbrettfläche auf. Besondere lokale Details - wie der Turm der Pauluskirche - finden ebenfalls in dem Werk Berücksichtigung.
Weiterlesen: Neue Kunstwerke am Gymnasium führen bis ins Weltall
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Kamen. Wenn man denkt, das Thema „Punkt" wäre ziemlich eindimensional, dann hat man nicht mit den vielfältigen, individuellen Umsetzungen der unterschiedlichen Künstler gerechnet. Wie abwechslungsreich diese Umsetzungen aussehen können, zeigt sich bei der Ausstellung „Punkt“ des Hammer Künstlerbundes im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße 21. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. April, um 19.30 Uhr eröffnet.
Die lustigen, farbenfrohen Punkte von Gerti Hauptführer erinnern an die Werke des Pop-Art Künstlers Roy Lichtenstein, jedoch nicht nur auf ein Comicraster beschränkt, sondern wild durch den Raum schwirrend. Mit einem Punktraster arbeitet Dr. Bernhard Meyer, jedoch in Form einer zweiten, silbrigen Schicht, die über der Ebene alter naturwissenschaftlicher Schulkarten liegt. Wenn hier der Betrachter neugierig die Bildgegenstände erkannt hat, folgt der aktuelle gesellschaftliche Bezug unmittelbar. Bei den material-betonten Arbeiten von Andrea Peckedrath in vielfältigen Erdtönen werden die Entscheidungspunkte im Leben symbolisch dargestellt. Wenn hier beispielsweise kaum noch erkennbare verrostete Kronkorken wie das Leben in den Sand gesetzt werden, dann ist der Bezug zur Suchtproblematik eindeutig. Besonders ästhetisch sind die kreisrunden sehr filigranen Insektenzeichungen von Tania Mairitsch-Korte in zwei Schichten auf durchscheinendem Pergament. Bei den feinen Linien handelt es sich um eingebettete Haare ihrer Tochter und von sich selbst. Bei den wie immer sehr humorvollen Arbeiten von Thomas Hugo erinnert eine pechschwarze Leinwand an das „Schwarzes Quadrat“ von Kasimir Malewitsch. Doch man muss unwillkürlich lachen, wenn man entdeckt, dass es um den roten Punkt geht, der daneben auf der Wand klebt und eigentlich bei Ausstellungen anzeigt, dass das Bild verkauft wurde. Die wieder ganz unterschiedlichen Zugriffsweisen von Heide Drever, Ute Hoeschen, Ina Jenzelewski, Eddi Pinke und Iwona Styczynska-Wüstneck runden die Ausstellung ab.
Die Arbeiten sind bis zum 9. Juni während der Öffnungszeiten des Museums dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Zur Begrüßung wird Daniel Heidler, der Kulturausschussvorsitzende der Stadt Kamen, die Gäste empfangen. Die Einführung in die Ausstellung wird von der renommierten Kunsthistorikerin Anke Schmich übernommen. Für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt die musikalische Begleitung durch Michael Kunze am Saxophon.
Die Ausstellung "PUNKT" ist vom 25. April bis zum 9. Juni 2024 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr. Montags, samstags und an Feiertagen bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
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Die faszinierende Fusion von Leidenschaft und Farbe: “La Pasiòn de Color” - Einladung zur Vernissage von Daniela Betting und Magdalena Kempa
Kamen. Unter dem Titel “La Pasiòn de Color” präsentieren die talentierten Künstlerinnen eine vielfältige Sammlung von Werken, die von der kreativen Energie der Leidenschaft und Farben inspiriert sind. Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, den 28. April 2024, um 13:00 Uhr im Giebelsaal der Musikschule Kamen, Bollwerk 6.
Die Vernissage wird von einem besonderen musikalischen Rahmen begleitet, der die Gäste auf eine sinnliche Reise durch die Inspirationen hinter den Kunstwerken mitnimmt. Besucher haben die Gelegenheit, in einen Dialog mit den Künstlerinnen zu treten und Einblicke in ihren kreativen Schaffensprozess zu gewinnen. Das Team der Musikschule und die Künstlerinnen laden herzlich zur Vernissage ein und freuen sich auf eine inspirierende Reise durch die kreative Welt von Daniela Betting und Magdalena Kempa.
“La Pasiòn de Color” lädt die Besucher ein, auf eine emotionale Reise durch die künstlerischen Interpretationen von Leidenschaft und Farbe zu gehen. Daniela Betting und Magdalena Kempa haben mit ihren einzigartigen Perspektiven Kunstwerke geschaffen, die die Intensität und Schönheit der Leidenschaft sowie die Vielfalt der Farben zum Ausdruck bringen.
Die Ausstellung “La Pasiòn de Color” läuft bis zum 18. August 2024 in der Musikschule Kamen, Bollwerk 6, und kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Musikschule besichtigt werden.
Die Kunst- und Musikwelt erwartet gespannt die Eröffnung dieser faszinierenden Fusion von Leidenschaft und Farbe in der Ausstellung “La Pasiòn de Color”.
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14 Reflex-Künstler vereint die Ausstellung EGO im haus der Stadtgeschichte.
Zerstörung und Selbstaufgabe: Nur drei der Aspekte einer großartigen Ausstellung. Kamen. (wol) Die Nachrichten der letzten Tage zeigen reichlich Egomanen und fatale Folgen ihres Wirkens, verweist Reimund Kasper für die Künstlergruppe Reflex. Deren aktuelle Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte bietet solche und viele andere Aspekte des menschlichen Ego, mit dem sich 14 Reflex-Künstler ein Jahr lang auseinandergesetzt haben.
Im Saal des Hauses der Stadtgeschichte hat Alfred Gockel große Egos abgebildet, aus Kunst wie Politik. Ein Spiegel in Kopfform in der Mitte erlaubt dem Betrachter, das eigene Ich da einzureihen. In seinem unverkennbaren Stil flankiert Reimund Kaper das mit drei Arbeiten, die den Blick auf die Details lohnen. Sein Blick auf das Ich führt zu Freuds Triebtheorie und der zwischenmenschlichen Erotik, aber nach Freud auch zum Todestrieb und aufs soldatische Schlachtfeld. Gegenüber hat Peter Tournee den Kampf des Ego gegen Schmerz und Leid thematisiert, mit unverkennbar positiver Perspektive.
Installationen, ein Videobildschirm im Koffer, Überlagerungen und Verfremdungen aber auch direkte politische Darstellung – Reflex zeigt in dieser Ausstellung viele Wege zum Ich und Selbst. Gemeinsam ist den 14 Akteurinnen und Akteuren ein wirklich großer Wurf gelungen. Das Konzept, sich in der Gruppe gemeinsam ein Thema zu setzen, geht hier komplett auf. Die gemeinsame Vorgabe hat hier ganz offenbar keine Grenzen gesetzt, der Spaziergang durch die Ausstellung offenbart immer wieder völlig neue ungemein spannende Lösungen rund um die Kernfrage „Wer bin ich?“.
Die Suche nach Antworten lässt Portraits mit zerstörten Häusern verschmelzen, schafft es den Künstlernamen per Visitenkarte mehr als 200mal auf die Leinwand zu bringen oder mit dem Namen eines Ministers dessen Luxusauto zu malen.
Reflex ist in den letzten Jahren politischer geworden, so Reimund Kasper und die Gegenwart verleite Kunst ganz offensichtlich auch dazu. Ein Katalog zur Ausstellung bietet zusätzlich viele Hinweise, für einen eigenen Blick auf das Ego. Die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte ist noch bis zum 21. April dort zu sehen. Am 7. April von 14 bis 17 Uhr laden Künstler der Gruppe Reflex noch einmal zu begleitenden Gesprächen ein.
Der Gang durch die Ausstellung bietet vielfältige Anregungen für den Blick aufs eigene Ich.
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Künstlerin Jenny Schäfer (2.v.l.) präsentierte ihre Kunst im Rahmen der Vernissage zu "Farbe im Wandel" mit einer Live-Performance, fasziniert schauten ihr Galeristin Gaby Arnemann (l.) und zahlreiche Ausstellungsbesucher dabei über die Schulter. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de
von Alex Grün
Kamen. Mit einer farbenfrohen Vernissage, die dem Titel der dazugehörigen Ausstellung von Jenny Schäfer vollends entsprach, feierte Galeristin Gaby Arnemann den Umzug ihrer Galerie "Zeitlos" an den Geist. "Farbe im Wandel", so die Überschrift über der Werkschau der Niederrheinerin, die zuletzt vor drei Jahren in Kamen ausstellte, damals noch in der alten Galerie am Markt.
Wer Jenny Schäfer kennt, weiß, dass es ihr mit einer schlichten Ausstellungseröffnung nicht getan ist: Wie schon beim letzten Mal entführte sie auch am Samstag die zahlreichen Vernissagebesucher sozusagen live vor Publikum in die Kunst der Acryltechnik und des Farbenspiels. Gebannt schauten sie der Künstlerin schon beim Mischen der Acrylfarben über die Schulter, die stets eigene Mixturen anrührt, kein einziger ihrer zahllosen Töne kommt einfach aus der Tube, sondern wird individuell "zubereitet" - "ähnlich wie beim Kochen, nur mit anderen Zutaten", lacht Jenny Schäfer. Und so entstanden auch diesmal wieder vor den Augen der Ausstellungsbesucher neue Werke, die in ihr Gesamtwerk einfließen. "Zeitlos"-Galeristin Gaby Arnemann ist froh über die größeren Wandflächen in ihren neuen Räumlichkeiten - denn für Jenny Schäfers meist großformatige Werke braucht es schon eine Menge Platz, sowohl horizontal wie vertikal. Aber sie kann auch kleinformatig: Als echter Verkaufsschlager erwies sich vor kurzem ausgerechnet ein Recycling-Produkt, sozusagen in Form von augenzwinkernder "Klorollen-Kunst". Die Miniaturformate auf den abgerollten Pappröhren waren ursprünglich als Bilderersatz für den Schäferschen Wohnwagen vorgesehen - denn ganz auf Kunst kann die lebensfrohe Niederrheinerin auch unterwegs nicht leben. Das Resultat: Die Nachfrage von Freunden und Bekannten nach den drehbaren Klein-Kunstwerken ging durch die Decke, so dass Jenny Schäfer neben den zahlreichen Großformaten auch von ihnen eine Auswahl nach Kamen mitnahm. Mit nach Kamen nimmt sie am Vernissage-Sonntag (24. März, von 13 bis 17 Uhr) auch zwei Gast-Künstler. Wolfgang Notthoff hat abstrakte und figurative Arbeiten im Gepäck, die zum Nachdenken und Schmunzeln einladen, darunter Plastiken mit so illustren Titeln wie "Gabelstapler" oder "Stuhlgang", die sich sozusagen wortwörtlich in den kleinen Skulpturen wiederfinden. Gespannt sein dürfen die Besucher auch auf die Recycling-Kunst von Steffi Bongers, die unter anderem mit alten Fahrradschläuchen arbeitet, die sie in Schmuck, Taschen oder Gürtel verwandelt. Anfang Mai wird Gaby Arnemann übrigens das 33-jährige Bestehen ihrer Galerie mit Freunden, Bekannten und Kunden im neuen Ladenlokal Am Geist 6a feiern, auch auf die nächste Ausgabe des Cello-Herbstes freut sie sich bereits. Die Ausstellung "Farbe im Wandel" läuft über vier Wochen zu den Öffnungszeiten der Galerie "Zeitlos", dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 13 Uhr. Auf Wunsch können auch Termine vereinbart werden. Weitere Infos unter www.galerie-kamen.de.
Archiv: Künstlerin Jenny Schäfer präsentiert "Farbe im Wandel" in neu eröffneter Galerie Zeitlos
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Kamen. (AG) "Farbe im Wandel" - so lautet der Titel der Ausstellung von Künstlerin Jenny Schäfer, die in der neu eröffneten Galerie Zeitlos in der Straße Am Geist mit einer Vernissage am Samstag, 23. März, ab 17 Uhr, und am Sonntag von 13 bis 17 Uhr, eröffnet wird.
Farben sind der zentrale Faktor in Jenny Schäfers Kunst. Erst vor drei Jahren begeisterte die Niederrheinerin in Kamen mit einer Live-Performance im Rahmen ihrer letzten Ausstellung "Kraft der Farben". Vor den Augen der Ausstellungsbesucher entstanden neue Werke in Acryl, welche in das Gesamtwerk der überregional gefragten Künstlerin einflossen, die vor ihrer kunstakademischen Laufbahn als Modegrafikerin begann - was man vielen ihrer Bilder deutlich ansieht. Sie verbindet in ihrer Kunst malerische Freiheit und zeichnerische Schärfe zu einem ganz eigenen Stil aus gleichsam abstrakter wie figurativer Malerei. Nicht die Vorstellung als Abbild der Dinge ist das Objekt ihrer Darstellungen, sondern die Verbindung von Idealem und Realem im Rahmen einer harmonischen Farbauseinandersetzung. Ihr Ziel in der Malerei ist es, Dinge zu vereinfachen, spielerisch und unbefangen mit der Farbe umzugehen, experimentell zu beginnen, sich mit der Farbe zu konfrontieren und damit sozusagen selbst in Bewegung zu kommen. Jenny Schäfer versteht es, Farben zu malen, die miteinander klingen, sie bringt Ruhe und Harmonie in ihren Bildern zum Ausdruck. Ihre Arbeiten sind Kompositionen von ausgewogener Harmonie. In den Figurationen von Jenny Schäfer wird der zeichnerische Stil der ausgebildeten Modedesignerin deutlich. Locker und leicht, fast skizzenhaft komponiert sie ihre Szenen, die nie konkret werden, sondern deren Gehalt zunächst vom Betrachter ergründet werden muss. So entstehen in den gegenständlichen wie auch abstrakten Arbeiten Bildwelten voller Assoziationen in einer perfekten Harmonie. Die Ausstellung "Farbe im Wandel" von Jenny Schäfer wird am Samstag, 23. März, um 17 Uhr und am Samstag, 24. März, von 13 bis 17 Uhr, mit einer Live-Vernissage eröffnet, bei der die Künstlerin ihre Arbeitstechniken vorführt. Galeristin Gaby Arnemann freut sich schon auf viele Besucher in ihrem neu eröffneten Ladenlokal Am Geist 6a.
Farbenkräftige Werke von Jenny Schäfer entstehen auf Vernissage "live" vor Publikum
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