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Kamen. (AG) "Farbe im Wandel" - so lautet der Titel der Ausstellung von Künstlerin Jenny Schäfer, die in der neu eröffneten Galerie Zeitlos in der Straße Am Geist mit einer Vernissage am Samstag, 23. März, ab 17 Uhr, und am Sonntag von 13 bis 17 Uhr, eröffnet wird.
Farben sind der zentrale Faktor in Jenny Schäfers Kunst. Erst vor drei Jahren begeisterte die Niederrheinerin in Kamen mit einer Live-Performance im Rahmen ihrer letzten Ausstellung "Kraft der Farben". Vor den Augen der Ausstellungsbesucher entstanden neue Werke in Acryl, welche in das Gesamtwerk der überregional gefragten Künstlerin einflossen, die vor ihrer kunstakademischen Laufbahn als Modegrafikerin begann - was man vielen ihrer Bilder deutlich ansieht. Sie verbindet in ihrer Kunst malerische Freiheit und zeichnerische Schärfe zu einem ganz eigenen Stil aus gleichsam abstrakter wie figurativer Malerei. Nicht die Vorstellung als Abbild der Dinge ist das Objekt ihrer Darstellungen, sondern die Verbindung von Idealem und Realem im Rahmen einer harmonischen Farbauseinandersetzung. Ihr Ziel in der Malerei ist es, Dinge zu vereinfachen, spielerisch und unbefangen mit der Farbe umzugehen, experimentell zu beginnen, sich mit der Farbe zu konfrontieren und damit sozusagen selbst in Bewegung zu kommen. Jenny Schäfer versteht es, Farben zu malen, die miteinander klingen, sie bringt Ruhe und Harmonie in ihren Bildern zum Ausdruck. Ihre Arbeiten sind Kompositionen von ausgewogener Harmonie. In den Figurationen von Jenny Schäfer wird der zeichnerische Stil der ausgebildeten Modedesignerin deutlich. Locker und leicht, fast skizzenhaft komponiert sie ihre Szenen, die nie konkret werden, sondern deren Gehalt zunächst vom Betrachter ergründet werden muss. So entstehen in den gegenständlichen wie auch abstrakten Arbeiten Bildwelten voller Assoziationen in einer perfekten Harmonie. Die Ausstellung "Farbe im Wandel" von Jenny Schäfer wird am Samstag, 23. März, um 17 Uhr und am Samstag, 24. März, von 13 bis 17 Uhr, mit einer Live-Vernissage eröffnet, bei der die Künstlerin ihre Arbeitstechniken vorführt. Galeristin Gaby Arnemann freut sich schon auf viele Besucher in ihrem neu eröffneten Ladenlokal Am Geist 6a.
Farbenkräftige Werke von Jenny Schäfer entstehen auf Vernissage "live" vor Publikum
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Kamen. In einer faszinierenden Verbindung von Kunst und Zeitgeist präsentiert die Künstlergruppe REFLEX ihre neue Ausstellung "EGO" im Haus der Kamener Stadtgeschichte. Die Ausstellung, die am 14. März 2024 um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet wird, läuft bis zum 21. April 2024 und bietet Besuchern die Möglichkeit, das Thema "EGO" aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven zu betrachten.
Mit insgesamt 14 Mitgliedern intendiert die Künstlergruppe REFLEX, das Phänomen des "EGO" mit Hilfe verschiedener künstlerischer Sprachen wie Malerei, Grafik, Objektkunst und Installation zu vermitteln. Durch die vielfältigen Ausdrucksformen werden die Besucher eingeladen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Interpretationen zu entwickeln.
Die Vernissage am 14. März verspricht einen spannenden Auftakt für die Ausstellung. Ab 19 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, die Werke der Künstlergruppe REFLEX kennenzulernen und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung im Haus der Kamener Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße 21, 59174 Kamen, bietet einen inspirierenden Raum, um sich mit dem Thema "EGO" auseinanderzusetzen und die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen zu erleben.
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei, und alle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen, die Werke der Künstlergruppe REFLEX zu entdecken. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich auf der Website www.reflex-nw.de.
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Kamen. (AG) Die Kamener City avanciert zusehends zur Hochburg der Fassaden-Kunstwerke. Mittlerweile gibt es drei spektakuläre Großformate, die jeweils an exponierter Stelle in der Innenstadt zu finden sind. Nicht auf die Lein-, sondern auf die Hauswand gebracht haben sie die Künstler Dennis Klatt und Ted Bartnik, dahinter stecken außerdem die beiden Immobilienbesitzer und Kunstkenner Michael Nosiadek und (nach etwas Überredungskunst) Alexander Pohlmann, die in ihrer letzteren Eigenschaft den beiden Grafikern ihre Fassaden zur Verfügung gestellt haben, um mehr Farbe in die Innenstadt zu bringen. Auf denen haben sie sich dann mit ihrer Airbrush-Technik auch auf's Kreativste ausgetobt: Klatts Formel-1-Boliden an der Seitenwand des ehemaligen WAZ-Hauses am Markt kennen viele seit Jahren, neu hinzugekommen ist seitdem jede Menge ebenso riesenhaftes, wie lebensechtes Getier, das sich auf mehreren Häuserwänden in der City breitgemacht hat. Zuerst verirrte sich ein riesiger Blauwal in die Straße am Geist, der obendrein noch über dem Kamener Kreuz zu schweben scheint (Foto oben rechts). Gleich um die Ecke, im östlichen Teil der Weststraße, schaut eine XXL-Giraffe aus einer Wand heraus - es scheint, als habe sie diese mit ihrem Schädel wie eine Abrissbirne durchschlagen (Foto oben links). Sowohl Wal als auch Giraffe sind Preisträger eines Kunstwettbewerbs der Stadt Kamen, die auch die Kosten für die Illustrationen übernahm. Investor Michael Nosiadek sei es bei jedem seiner Objekte wichtig, "Kunst einzubauen", wie er sagt - selbst, wenn sie manchmal nur im Verborgenen erscheint. Denn was im wahrsten Sinne des Wortes nur "Insider" wissen: Im Innenhof des Häuserkomplexes am Geist, auf der Rückseite der Wohntrend-Boutique Bibendum mit Eingang in der Weststraße, grüßt die Anwohner und Büroangestellten, die ihre Fenster nach innen haben, ein von Nosiadek privat in Auftrag gegebenes, überdimensionales Murmeltier - und zwar täglich (Foto unten rechts )...
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Maria Demandt (links) und Claudia Funck laden ein zu „Tiere, Farben, Emotionen“.
Kulturausschussvorsitzender Daniel Heidler und Kunsthistorikerin Anke Schmich (hinten) führten ein in die Doppelausstellung.Kamen. (wol) Auge in Auge mit Tiger oder Eisbär fühlte sich nicht nur der Kulturausschussvorsitzende des Rates der Stadt beeindruckt. Tierportraits aber sind nur eine von unterschiedlichen Motivwelten der neuen Ausstellung im Haus der Bildung in Heeren-Werve. Zwei Künstlerinnen und 50 Werke mit spannender Breite von Sichtweisen, Techniken und Materialien sind dort vereint.
Kulturausschussvorsitzender Daniel Heidler und Kunsthistorikerin Anke Schmich führten ein in die Ausstellung mit Werken von Maria Demandt und Claudia Funck. Beide Künstlerinnen stellen seit vielen Jahren aus, beide stammen aus dem Kreis Unna. Da enden schon fast die offensichtlichen Schnittstellen. Ihre im Haus der Bildung der VHS noch bis zum 21. März gezeigten Werke aber eint auch, dass es den Künstlerinnen darum geht, Emotionen zu wecken. „Tiere, Farben, Emotionen“ lautet denn auch der Titel der Ausstellung.
Als ausgesprochen farbenfroh kennzeichnete Anke Schmich die Arbeiten von Maria Demandt. Auf Richtungen oder Stile will sich die Kamener Künstlerin nicht festlegen. So bleiben ihre Arbeiten manchmal allein von Farben, Formen und Mustern geprägt, manchmal mischt sich doch Gegenständliches hinein. Starke Titel geben dem Betrachter manche Herausforderung auf, manchmal machen Figuren, Segel, detailreich wiedergegeben maritime Motive oder zwischen Farbverläufen angedeutete Fabelwesen die Deutung leichter. Eine Welt und viele darin zu findende Geschichten scheint Maria Demandt gerne zeigen zu wollen.
Die Tiere im gemeinsamen Ausstellungstitel bringt Claudia Funck ein. Ihre Tierportraits blicken den Betrachter gelegentlich frontal an, besondere Lebenswelten zeigen andere Arbeiten. Anke Schmich fühlte sich erinnerte an die Verkörperung von Göttern in Tiergestalten wie an Mahnungen angesichts der Bedrohung von Umwelt und Artenvielfalt durch den Menschen. Claudia Funck aber streift nicht nur durch Steppen, Wüsten und Eislandschaften sondern auch durch städtische Lebensräume und Großstädte. Auch zu solchen Reisen lädt daher die Ausstellung ein. Zu sehen sind die Arbeiten in den folgenden Wochen während der Öffnungszeiten des VHS-Gebäudes an der Bergstraße 13.
Sommer mit Dame lautet der Titel einer der Arbeiten von Maria Demandt. Die Deutung überlässt sie der Betrachterin.
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Der Bilderzyklus "Beethovenfries - Die feindlichen Gewalten" von Gustav Klimt ist bei der Präsentation "Phoenix des Lumières" in der Phoenixhalle ganz anders als gewohnt zu erleben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich der Goldpreis auf hohem Niveau gefestigt. Wer keine Millionen investieren und trotzdem einmal kurzzeitig im Goldregen stehen möchte, sollte sich beeilen, um die hochklassige Präsentation "Phoenix des Lumières" - eine Kombiantion aus Videos, Licht und Musik - noch zu erleben.
Noch bis Sonntag, 7. Januar, ist die Kunstschau über Gustav Klimt und Friedensreich Hundertwasser in der ehemaligen Gebläsehalle des Hochofens Phoenix West in Dortmund zu bewundern.
Oftmals ist der Nachwuchs nicht ganz so leicht zu überreden, wenn es um einem Museumsbesuch geht. Ganz anders bei der Video-Präsentation "Phoenix des Lumières". Hier strömen die Bilder um die Besucher, die so quasi in die Projektionen eintauchen. Während Erwachsene dabei ins Staunen geraten, laufen kleine Kinder begeistert hin und her und versuchen, die bewegten digitalen Darstellungen zu berühren. So geschieht es, dass Klein und Groß zwischenzeitlich auch mal mitten im Goldregen stehen oder sich auf einer Blumenwiese befinden, die Klimt geschaffen hat.
Friedensreich Hundertwasser hat seinen architektonischen Strukturen und Malereien eine besondere Dimension verliehen, in die Besucher eintauchen können. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Die Ausstellung zeigt viele farbenfrohe Werke, die das Schaffen von Klimt repräsentieren und denen der bekannteste Vertreter des Wiener Jugendstils seine Berühmtheit zu verdanken hat. Dazu gehört natürlich die „Goldene Periode“, aber auch Portraits und Landschaften. Zu sehen sind auch Werke von Egon Schiele sowie und Friedensreich Hundertwasser, beides Künstler, die von Klimts Werk inspiriert wurden. Bekannte Werke von Hundertwasser sind mit Hilfe von Techniken aus der Computergrafik und der Videoanimation neu interpretiert worden und nehmen die Betrachter mit in einen kurzweiligen Farbenrausch, der ganz ohne Ecken und Kanten auswkommt.
Bis zum Weihnachtsfest haben fast 500.000 Menschen das den bedeutenden Persönlichkeiten der Wiener Kunstszene gewidmete Bild- und Musikspektakel in Dortmund besucht.
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Kamen. Im Zuge des diesjährigen Adventsmarktes in der Stadt Kamen präsentiert der Künstlerbund Schieferturm eine beeindruckende Werkschau in den Räumlichkeiten des ehemaligen Weltbild-/Euro-Ladens am Willy-Brandt-Platz 12. Vom 1. bis 3. Dezember 2023 haben Kunstinteressierte die Gelegenheit, die vielfältigen Werke von fünfzehn Künstlerinnen und Künstlern zu bewundern, die im Verlauf des vergangenen Jahres entstanden sind.
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