Kunst-Leistungskurs präsentiert sich im Haus der Stadtgeschichte

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

KunstLK1 120CVErstmals zeigt der aktuelle Kunst-Leistungskurs von Christine Hupe die in anderthalb Jahren entstandenen Werke im Haus der Stadtgeschichte. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

KunstLK2 120CVKamen. Der Kunst-Leistungskurs des Städtischen Gymnasiums zeigt bis Anfang Februar Arbeiten aus den vergangenen anderthalb Jahren im Haus der Kamener Stadtgeschichte.

Die vielseitigen Kunstwerke für die Ausstellung „Erzähl mir von dir…“ sind nicht nur im Rahmen des Kunstunterrichts, sondern auch in ergänzender Arbeit zu Hause entstanden. Zu sehen sind Bleistift- und Tuschezeichnungen sowie Gemälde und Installationen. „Dies ist gleichzeitig der Abschluss der gemeinsamen Arbeit, denn nach den Ferien beginnt für die Schülerinnen und Schüler die Zeit der Abiturprüfungen“, erklärte Kunstlehrerin Christine Hupe bei der Eröffnung am Donnerstagabend, die Pascal Watolla und Maximilian Seibert musikalisch gestalteten.

Passend zum Titel der Werkschau beschäftigen sich die Arbeiten mit Menschen, aber ebenso mit dem Bereich des Tierportraits. „Jedes Lebewesen hat eine Geschichte und jedes künstlerische Werk erzählt davon auf seine Weise. Durch die Art der Darstellung erzählen die jungen Künstler dazu etwas von sich selbst“; lud Hupe die Besucher der Vernissage ein, auf Entdeckungstour zu gehen.

Zu sehen sind Studien von Gesichtsteilen und Motive, bei denen sich die 13 jungen Erwachsenen selbst beim Schneiden einer Grimasse zeigen sollten. Als Klausuraufgabe diente die Erstellung eines Bildes, bei der sich die Schüler mit einer Kopfbedeckung, die nicht zu ihrem Wesen passt, zeigen sollten - inklusive eines mimischen Kommentars dazu.

Außerdem beschäftigten sich die Gymnasiasten mit der künstlerischen Erforschung von Tieren und konzentrierten sich dabei für die Erstellung großer Acrylbilder auf jeweils eine Eigenschaft des Tiers. Anhand von Todesanzeigen erstellte die Gruppe zudem Installationen, die das Leben der Verstorbenen anhand der in den Anzeigen enthaltenen Informationen sowie erfundenen Details darstellt. Die Zeichnungen, Gemälde und Installationen sind noch bis zum 6. Februar im Haus der Stadtgeschichte zu sehen.

Öffnungszeiten Museum:
Di. - Do. 10 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr,
Fr. 10 bis 12 Uhr,
Sonntags 14 bis 17 Uhr
Montags, Samstags und Feiertags geschlossen!

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