• Zeche Monopol
  • Kamener Kreuz
  • Kamener Kirchen
  • Kamen-Methler
  • Schloss Heeren

Letzte Nachrichten

    Werbung

    Streetart-Zoo in der City bekommt Zuwachs: afrikanischer Elefant taucht am Wiemeling auf

    Die Streetart-Künstler Ted Bartnik (l.) und „Haze“ haben wieder zugeschlagen und die Fassadenkunst-Landschaft in Kamen um diesen Elefanten am Wiemeling bereichert. Fotos/Montage: AGDie Streetart-Künstler Ted Bartnik (l.) und „Haze“ haben wieder zugeschlagen und die Fassadenkunst-Landschaft in Kamen um diesen Elefanten am Wiemeling bereichert. Fotos/Montage: AG

    Kamen. (AG) Der „Streetart-Zoo“ im Stadtkern wächst immer weiter: Wie aus dem Nichts gesellte sich zu Giraffe, Wal, Murmeltier und Riesen-Katze jetzt auch ein Elefant in Originalgröße, der seinen Weg vom fernen Afrika an den Wiemeling zwischen Kirch- und Marktstraße gefunden hat.

    Zusammen mit dem 3,20 Meter hohen Dickhäuter am Wiemeling, dem Formel 1-Renner und der Banksy-Landschaft am Geist sowie einer Graffiti-Kollage auf der Rückseite des ehemaligen China-Restaurants in der Nordstraße zählt die Stadt mittlerweile insgesamt acht Fassadenkunstwerke, die Immobilieninvestor Michael Nosiadek gemeinsam mit den Künstlern Ted Bartnik, Mike „Haze“ und Dennis Klatt auf die ehemals unscheinbaren Wände zauberten und wird zusehends in eine regelrechte Streetart-Dauerausstellung verwandelt. „Es ist schon ein tolles Gefühl, durch Kamen zu laufen und dabei sozusagen in seinem eigenen Museum zu sein“, sagt Ted Bartnik. Der Elefant, der seit Mittwoch die Fassade neben der Kneipe Micha’s Eck verschönert, war eine Überraschung von Hauseigentümerin Lisa Kese, die ein ausgeprägtes Faible für die grauen Riesen hat, für Ehemann Jürgen. „Der wird Bauklötze staunen, wenn er nach Hause kommt“, freut sich Investor und Streetart-Fan Michael Nosiadek. Das nächste Projekt wird wohl kein Tier werden, es werde mehr in Richtung eines Leuchtturms gehen, kündigt Nosiadek an. Erstmals setzten Bartnik und „Haze“ bei dem neuen Projekt VR-Brillen ein, die die Konturen des Graffitis auf einer bestimmten Stelle konstant auf die Fassade bannen und den vorher gleichermaßen unverzichtbaren wie unhandlichen Beamer ersetzten. Das Ergebnis kann sich wieder einmal sehen lassen.

    Das mittlerweile achte Streetart-Werk reiht sich in die „Streetart-Dauerausstellung“ in der City und an der Werner Straße ein – allmählich wird die Stadt zu einer Art Grafitti-Museum.Das mittlerweile achte Streetart-Werk reiht sich in die „Streetart-Dauerausstellung“ in der City und an der Werner Straße ein – allmählich wird die Stadt zu einer Art Grafitti-Museum.

    Werbung

    Suche

    Werbung