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    „Offene Ateliers“ verbanden Stadtteile

     Susanne Specht zeigte im Küchenhaus ihrer Familie in Heeren-Werve Eindrücke einer Kanadareise.Susanne Specht zeigte im Küchenhaus ihrer Familie in Heeren-Werve Eindrücke einer Kanadareise.

    Kamen. (wol) Auf zwei Standorte beschränkten sich die „Offenen Ateliers“ bei der Kamener Neuauflage dieser Kunstaktion am Wochenende. Die dort gezeigte Bandbreite Kamener Kunstschaffens war dennoch eindrucksvoll. Und auch an Botschaften fehlte es nicht.

    Demir Demiroski wechselt zwischen Stahl und Leinwand. Der Mensch ist für ihn ein großes Thema.Demir Demiroski wechselt zwischen Stahl und Leinwand. Der Mensch ist für ihn ein großes Thema.

    Ein Thema brauchten die „Offenen Ateliers“ nicht. Statt dessen zeigten die beteiligten Künstler ihr aktuelles Schaffen. Susanne Specht präsentierte in Heeren-Werve Eindrücke aus einer Kanadareise mit dynamisch gemalten Gebirgslandschaften, reißenden Flüssen und in starken Farben gemalten Seen. Und auch die dazu gehörenden Bären geben ihre Arbeiten wieder. Das Küchenhaus ihrer Familie bot dazu ein ungewöhnliches Ambiente als Kontrast.

    Als Gast war dort Demir Demiroski eingeladen. Der Kamener Künstler wechselt gern zwischen Schmiede und Atelier, Stahl und Leinwand und zeigte unter anderem Skulpturen. Deren Thema ist vor allem der Mensch und das Miteinander. Der aufrechte Gang braucht in seiner Lesart solche Hilfe.

    Im Kunsthaus Kasper musizierten Ann-Sophie und Robin Lindemann.Im Kunsthaus Kasper musizierten Ann-Sophie und Robin Lindemann.

    Musik ergänzte hier wie im Kunsthaus Kasper an der Hammer Straße das Programm. Am Samstag steuerte die an beiden Standorten Melissa Niemann bei, am Sonntag Robin und Ann-Sophie Lindemann. Das Duo präsentierte an Flügel und Mikrofon deutschsprachige wie englische Songs mit vor allem positiven Botschaften. Im Hintergrund fanden sich dafür an beiden Standorten unter anderem ausgerechnet Portraits des amerikanischen Präsidenten als Synonym für Sorgen zur globalen Zukunft. Reimund Kasper öffnete auch den Garten an seinem Kunsthaus und er zeigte auch eine Darstellung davon, dass vor dem Klimawandel und seinen Folgen alle gleich sind. In beiden Ateliers waren auch schon erste Arbeiten zu sehen für die nächste große Ausstellung der Künstlergruppe Reflex, Stadt Land Fluss, ab dem 9. Oktober im Haus der Stadtgeschichte.

    Am Sonntag war Kunst noch an anderen Orten in Kamener zu erleben, zum Beispiel als Beitrag zur Interkulturellen Woche im Kamener Kunstraum. Vielleicht lassen sich solche Angebote bei einer Neuauflage der „Offenen Ateliers“ doch noch erneut zu einem größeren Netzwerk verbinden.

    Reimund Kasper öffnete am Aktionswochenende sein Kunsthaus und den Kunstgarten dahinter.Reimund Kasper öffnete am Aktionswochenende sein Kunsthaus und den Kunstgarten dahinter.

     

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