-Anzeige-

GSW TEST2022

„Don Alder – Ausnahmegitarrist aus Kanada“ live in Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

„Don Alder – Ausnahmegitarrist aus Kanada“ live in Kamen am Freitag, den 25.03.2022 im Freizeitzentrum Kamen

fzkamen 21KW

Kamen. Im Bereich der Akustischen Musik bietet das Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig Schröder Str.18 erneut einen absoluten Top – Act für Fans handgemachter Musik an. Der kanadische Ausnahmegitarrist „Don Alder“ ist für wenige Auftritte in Deutschland, einer davon wird am 25.03.22 in Kamen sein. Don Alder, der oft auch als “Hendrix der Akustikgitarre” bezeichnet wird, ist ein mehrfach preisgekrönter Akustikgitarrist aus Kanada. Seine Musik ist eine einzigartige Kombination aus tief strukturierten Melodien und Texten; seine Songs beinhalten Elemente aus den Rubriken Blues, Folk, Roots, Rock, World, Bluegrass. Don Alder schreibt all seine Stücke selbst, einige davon sind leidenschaftlich und setzen sich im Ohr des Zuhörers fest. Andere Stücke sind rhythmusorientierter; wieder andere sind leichter und herausfordernd. Ob nun in ruhigen oder wilden Stücken – Don Alder zieht alle Zuschauer mit seinen phänomenalen Fingerstyle - Techniken und seiner reichhaltigen Stimme in seinen Bann. Don ist auch bekannt für Top-Musik auf der “harp guitar”.

Karten im Vorverkauf gibt es online per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zum Preis von 10,00 €. Ebenfalls können Karten telefonisch unter 02307 12552 reserviert werden. Einlass ist um 19:30 Uhr Beginn um 20:00 Uhr.

Musikkritik: Kostbarkeiten der lyrikbasierten romantischen Musik

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

7. Konzert der Sinfonischen Reihe der Neuen Philharmonie Westfalen

von Dr. Götz Loos

Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comKamen. Die Neue Philharmonie Westfalen unter ihrem Chef Rasmus Baumann widmete sich dieses Mal Werken mit lyrischer Vorlage - so hieß das Programm schlicht "Lyrik". Nun gibt es Vertonungen von Gedichten, mit und ohne Gesang, wirklich reichlichst in der Kompositionsmenge über die Epochen hinweg und manche Komponisten haben sich regelrecht darauf spezialisiert. Dieses Programm aber war nicht querbeet zusammengestellt, sondern gut durchdacht, wenn man sich die musikalische Sprache näher ansieht. Alle vier sind spätromantischer Natur und doch stehen sie für unterschiedliche Richtungen und zeitlich bedingte Eigenheiten. Die am stärksten abweichende Komposition, wenn man nach Gemeinsamkeiten sucht, ist die Nummer 2 des Programms: "Les nuits d'été" von Hector Berlioz. Berlioz begründete eine der spätromantischen Schulen, mit zuvor nicht gehörten malerischen Klängen. Seine Gedichtvertonungen der Sommernächte mit Sopran und Orchester sind bunt und reichen von Süße bis Schwere und Tragik, der Vortragenden einiges abverlangend. Musikalisch hier wie sonst bei Berlioz bemerkt man einen starken Aufbruch bisheriger Regeln und klare Elemente einer ihm immer wiederkehrenden Tonsprache. Zuvor gab es Claude Debussys "Prélude à l'après-midi d'un faune", das als eines der Einführungswerke des musikalischen Impressionismus sehen kann - Debussy selbst war kein Freund einer solchen Kategorisierung und wollte keine derart schwelgerische Interpretation wie sie heute üblich sind. Dennoch brachte das Ergebnis seiner Stilsuche viel Neues und Freies, ungehörte Melodietypen und -folgen. Und genau solche scheinen in den beiden anderen Werken des Abends auf und enthalten somit Anklänge an Debussy. Das mag beim "Zauberlehrling" von Paul Dukas etwas verwundern, ist es doch fast gar eine Parodie auf Goethes entsprechendes Werk, mit seinem Stampfen, Poltern, Nachzeichnen der Bewegungen, geradezu ein Wegbereiter von betonender Filmmusik (wozu es im Nachgang auch mehrfach benutzt wurde). Die gläsernen Streicherklänge und manche Tonfolgen zeigen eine klare Beeinflussung durch Debussy. Und auch Max Reger hat in seinem Werk "Eine romantische Suite", op. 125, solche Klänge verarbeitet. Er spannt aber darüber hinaus einen breiten Rahmen des Ausdrucks durch alle möglichen Mittel, welche die Spätromantik hervorgebracht hat. Viel zu selten wird diese Suite bei uns in die Konzertsäle gebracht - angesichts des ausgesprochenen Genusses, die sie bereitet.

Zu den Interpretationen des Abends: Debussy gestaltete Rasmus Baumann ohne übertriebene Betonungen, oft tief und schwer gestaltete Passagen gerieten hier viel spielerischer, was mich begeisterte. Und - natürlich - makellos in der Ausführung, einfach hervorragend.

Die Berliozschen "Sommernächte" sahen Anne Schwanewilms als Solistin. Souverän und ausdrucksvoll gestaltete sie die Gesangspartien, bestens dynamisch abgestimmt mit dem Orchester. Dank einer Programmbeilage mit deutscher Übersetzung, besorgt von Roland Vesper, konnte man den Liedtexten gut folgen und die Übersetzung der Wortdramatik in Musik durch den Komponisten nachvollziehen.

Bei Dukas' "Zauberlehrling" kann man kaum etwas falsch machen. Das Werk begeisterte von sich aus, trotzdem leisteten die Musiker in den geforderten Gruppen Großartiges. Für mich am Werk wie in der Interpretation war und ist der Soloeinsatz des herb tiefen Kontrafagotts, das sonst in vielen anderen Kompositionen als Teil der Basslinie kaum hervortritt.

Schließlich zu Regers Suite: Meine Begeisterung für dieses an Eichendorffs Gedichten orientiertes Werk habe ich bereits betont. Der Wandel der Elemente, mit und ohne Übergänge, wurde herausragend dargestellt, vom Anfang bis zum grandiosen Ende. Die vielen Register, die Reger gezogen hat, wurden absolut angemessen und mit ästhetischem Gespür an das Publikum vermittelt. Da blieb in der Tat kein Wunsch offen. Insgesamt demnach ein weiterer Meilenstein in den Leistungen und der Leistungsfähigkeit des Orchesters.

Musikszene erwacht zu neuem Leben: Laut&Lästig-Festival "in Groß" und Spendenkonzert vom "Dicken Jungen"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

LautLaestig19 KBAm Samstag, 6. August, wird auf dem Gelände des Schulzentrums an der Gutenbergstraße endlich wieder vorwiegend elektrisch gerockt. Foto: Katja Burgemeister / Archiv KamenWeb.de

Kamen. (AG) Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie startet die Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig im kommenden August wieder mit einem Festival im gewohnt großen Umfang durch. Am Samstag, 6. August, wird auf dem Gelände des Schulzentrums an der Gutenbergstraße endlich wieder vorwiegend elektrisch gerockt. Die Vorbereitungen laufen beim Verein auf Hochtouren, die ersten bundesweiten Angebote von Bands, die sich als Headliner für das Line-Up bewerben, sind bereits beim Verein eingegangen.

Die beliebte "Umsonst-und-draußen"-Veranstaltung ist seit Jahrzehnten das sommerliche Highlight des Jahres und soll es in diesem Jahr wieder in alter Form werden. Denn das Festival konnte in den letzten beiden Jahren coronabedingt nur in abgespeckter Form stattfinden, maximal durften letztes Jahr 200 Besucher auf das Gelände hinter der Gesamtschule. Natürlich können Laut&Lästig-Vorsitzender Nils Dauk und seine Mitstreiter mit Blick auf Corona nicht in die Zukunft schauen. Mittlerweile hat das Orga-Team aber insofern an Erfahrung gewonnen, dass es mit flexiblen Ausweichkonzepten auf die aktuelle Lage reagieren kann. Für Fans von handgemachter Live-Musik gilt also für den 6. August: Save the Date!

Aber auch in diesem Monat steht noch ein Laut&Lästig-Highlight ins Haus, genauer gesagt: ins Jugendkulturzentrum in der Poststraße. Am Samstag, 26. März, spielt dort die Akustik-Coverband "Der kleine dicke Junge" mit Sängerin Frauke Dryden am Mikro. Wer dabei sein will, sollte sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden - der Eintritt ist frei, aber die Zuschauerzahl begrenzt. Auch Spenden für die Ukraine-Hilfe werden an diesem Abend entgegen genommen.

derkleinedicke322Die Kamener Coverband "Der kleine dicke Junge" rockt am Samstag, 26. März, im Jugendkulturcafé in der Poststraße. Foto: Archiv

Frauenpower am Mikro bei aktueller Ausgabe von "En Place LIVE!"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

enplacemarktansicht2020

Kamen. (AG) Ein vielversprechendes Quartett ist diesmal zu Gast, wenn es wieder heißt: En Place - LIVE! Rock-, Pop- und Soulpower mit viel Gesangs- und Gitarrenpower ist am Donnerstag, 7. April, ab 19 Uhr am alten Markt angesagt. Sängerin Angelina Herrmann ist einem breiteren Publikum bekannt durch ihr stimmgewaltiges Mitwirken bei der bundesweit bekannten Band "Das Wunder", die aus der Erfolgs-Combo "Luxuslärm" hervorgegangen ist und Hits der letzten fünf Jahrzehnte auf die Bühnen der ganzen Republik bringt. Mit dabei sind neben ihr und dem drummenden Bandleader Michael Meier Gitarrist Henning Leise und Günter Asbeck am Bass. Wie immer dürfen sich die Besucher auf eine After Work-Session mit viel Virtuosität und Improvisationsfreude seitens der gewohnt grandiosen Musikerbesetzung freuen - und darüber hinaus natürlich auch auf ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Der Eintritt ist wieder immer kostenlos.

-Anzeige-

eplive422

7. Sinfoniekonzert NPW: Noch Karten für Wörter und Klänge

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

konzertaula2 19kwKreis Unna. Mit dem Titel "Lyrik" startet die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) am Mittwoch, 16. März um 19:30 Uhr in ihr 7. Sinfoniekonzert. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann erklingen die Instrumente in der Konzertaula Kamen. Für die Klänge ganz im Zeichen der Poesie sind noch Karten zu haben.

Den Auftakt macht die sinfonische Dichtung "Prélude à l'après-midi d'un faune", in der Komponist Claude Debussy das gleichnamige Gedicht von Stéphane Mallarmés vertont. Der Abend bleibt vorerst französisch mit Komponist Hector Berlioz und seinen Kunstliedern "Les nuits d’été op. 7" auf die Gedichte von Théophile Gautier. Sopranistin Anne Schwanewilms aus Gelsenkirchen leiht ihre Stimme dem Werk. Musikalisch verweilen die Töne in Frankreich, die Wörter dahinter wandeln ins Deutsche: "Der Zauberlehrling" vertont von Paul Dukas. Die Musik folgt der Poesie, den Abschluss macht Max Regers "Eine romantische Suite op. 125" auf Gedichte von Joseph von Eichendorff.

Tickets im Online-Vorverkauf
Das Konzert am 16. März beginnt um 19:30 Uhr. Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: https://ticketservice.kreis-unna.de/. Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Das Konzert findet unter der 2G-Regel statt, ein Impf- oder Genesenennachweis ist mitzuführen. Mehr Infos gibt es auch unter neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU

7. Sinfoniekonzert: Wörter und Klänge

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

aula19kwKreis Unna. Dichtung, die zum Spiel der Lyra – ein antikes Saiteninstrument – gehört, so viel bedeutet Lyrik. Wörter und Klänge schon immer miteinander vereint. Genau mit dieser Verbindung spielt die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) in ihrem 7. Sinfoniekonzert mit dem Titel "Lyrik". Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann erklingen die Instrumente am Mittwoch, 16. März um 19:30 Uhr in der Konzertaula Kamen ganz im Zeichen der Poesie.

Den Auftakt macht die sinfonische Dichtung "Prélude à l'après-midi d'un faune", in der Komponist Claude Debussy das gleichnamige Gedicht von Stéphane Mallarmés vertont. Der Abend bleibt vorerst französisch mit Komponist Hector Berlioz und seinen Kunstliedern "Les nuits d’été op. 7" auf die Gedichte von Théophile Gautier. Sopranistin Anne Schwanewilms aus Gelsenkirchen leiht ihre Stimme dem Werk. Musikalisch verweilen die Töne in Frankreich, die Wörter dahinter wandeln ins Deutsche: "Der Zauberlehrling" vertont von Paul Dukas. Die Musik folgt der Poesie, den Abschluss macht Max Regers "Eine romantische Suite op. 125" auf Gedichte von Joseph von Eichendorff.

Tickets im Online-Vorverkauf
Das Konzert am 16. März beginnt um 19:30 Uhr. Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: https://ticketservice.kreis-unna.de/. Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Das Konzert findet unter der 2G-Regel statt, ein Impf- oder Genesenennachweis ist mitzuführen. Mehr Infos gibt es auch unter neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU

Anzeigen

kamenlogo 

stiftungslogo rot200