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Stefan Vladar. Foto: Marco Borggreve (Copyright: Foto: Marco Borggreve )Kreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen sorgt gleich bei ihrem zweiten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit für seelische Anspannung und emotionalen Hochdruck. Am Mittwoch, 10. Oktober sind schwermütige und düstere Musikstücke in d-Moll zu hören.
Unter der Leitung des international gefragten Pianisten und Chefdirigenten des Wiener Kammerorchesters Stefan Vladar ist das Konzert ab 19.30 Uhr in der Konzertaula Kamen an der Hammer Straße 19 zu hören. Um 19 Uhr findet eine kleine Einführung rund um die Tonart d-Moll und ihre Wirkung in Orchesterstücken statt.
Kartenverkauf und weitere Infos
Karten gibt es im Kulturbereich des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter
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Datei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comvon Dr. Götz Heinrich Loos
Es ist nichts Neues, über Kamens Chöre und die Neue Philharmonie Westfalen überschwänglichen Lob auszuschütten. Und immer gibt es kritische Stimmen, die eine zu positive Kritik „aus der Provinz“ zu relativieren suchen. Aber statt sich mit Vergangenem und Kritikasterhaftem aufzuhalten, sollte man sich vielmehr an dem orientieren, was kürzlich erklungen war und daran seine Bewertungen festmachen. Und dabei zeigt sich – nun eben wieder einmal – die Erstklassigkeit der genannten Ensembles. Als Festkonzert zum 50jährigen der „Neuen Stadt Kamen“ war am Samstag in der Konzertaula zunächst Carl Orffs berühmte „Carmina Burana“ zu hören. Abschließend folgte eine kurze, aber feine Uraufführung: „Die Hymne zum 50. Jubiläum der Stadt Kamen“ unter dem Titel „Stadt Kamen: Glück auf!“, im Untertitel noch „Carmen Camensis“ (also das „Kamener Lied“ auf deutsch); komponiert von Kamens musikalischem MastermindReinhard Fehling. Die Beschäftigung mit letztgenanntem Werk erforderte etwas Zeit, so dass die Rezension etwas verzögert erscheint, aber hoffentlich noch auf Interesse stößt.
Die Aufführung wurde neben der Neuen Philharmonie Westfalen und den beiden bewährten Gesangssolisten Bettina Lecking (Sopran) und Michael Dahmen (Bass) von einem gewaltig großen Chor gestemmt, dessen Hauptteil aus dem Oratorienchor der Stadt Kamen bestand, hinzu kamen der Evangelische Kammerchor Kamen, der Chor „Die letzten Heuler“, der Kinder- und Jugendchor Kamen, der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Chor-Projektsänger. Einstudiert wurden die Chöre von ihren jeweiligen Leitern, neben Franz-Leo Matzerath also Kirsten Schweimler-Kreienbrink und Reinhard Fehling, die auch im Chor mitsangen. Dirigiert wurde der große musikalische Apparat von Franz-Leo Matzerath.
Die „Carmina Burana“ gehören zum Populärsten, was die klassische Musik hergibt, wobei damit eigentlich der Eingangschor „O Fortuna“ gemeint ist. Den großen Rest der „weltlichen Gesänge“ aus der Benediktbeurer Handschrift kennen meist nur Freunde der klassischen Musik oder explizit dieses Werkes. In Kamen wurden die „Carmina Burana“ immer wieder in mehr oder weniger großen zeitlichen Abständen aufgeführt, stets in sehr hörbaren Aufführungen; seit Beginn meiner Rezensententätigkeit durfte ich wiederholtgroßartige Interpretationen hören. Der Anspruch an diese Aufführung war entsprechend hoch. Tatsächlich war der Riesenchor wie das Ensemble plus Solisten insgesamt herausragend, Schwächen in irgendeiner Form konnte ich nicht heraushören, abgesehen davon, dass die Männerstimmen am Anfang erst in der Dynamik etwas „warm werden“ mussten, was sich aber schnell einstellte. Bei der Überzahl an Frauenstimmen mitzuhalten, war sicherlich auch nicht immer einfach. Die beiden Kinderchöre konnten ihre Beiträge teilweise in erstaunlicher musikalischer Professionalität vorbringen – und wenn es dann doch mal bei einzelnen Stellen etwas patzte, war das eher putzig und rührend als eine Qual für die Ohren!
Weiterlesen: Musikkritik: Eine Glanzstunde Kamener Musikgeschichte
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Burning Heart wird dreißig. Stadthalle Kamen wird zum Partyraum.
Kamen. Die Kamener Band Burning Heart, die fast schon zu Kamen gehört wie die Seseke oder das Kamener Kreuz, feiert dieses Jahr ihren 30. Geburtstag. 1988 aus einer Schülerband entstanden, rocken sie seither die Bühnen der nahenund auch weiten Umgebung. Gealtert, aber noch lange nicht müde, verwandeln die acht Musiker mit Unterstützung unzähliger helfender Hände die Stadthalle Kamen am 17. November 2018 wiederin einen bebenden Hexenkessel.
Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit Anfang des Jahres. Leider wurden sie jäh durch einen Einbruchdiebstahl im Probenraum und Tonstudio unterbrochen. Mittlerweile sind aber neue Räume gefunden, diese bezugsfertig renoviert und werden bereits schwer beansprucht. Schließlich will die Setliste, wie für Burning Heart üblich, noch um die ein oder andere Idee bereichert werden. „Wir werden aber nicht nur mit der Musik für Stimmung sorgen, sondern haben noch viele weitere Überraschungen vorbereitet“, erklärt Leitmann. Ein völlig überarbeitetes Bühnenbild und eine Menge Pyrotechnik werden neben professioneller Ton- und Lichttechnik den Auftritt zu etwas Besonderem zu machen.
Da die Zeit keinen verschont, beinhaltet dieser Abend leider auch einen. Abschied: Der Gitarrist und Sänger Andreas Meier, vielen sicherlich durch seine Interpretation des Klassikers ”Major Tom“ bekannt, verlässt die Band. Aus gesundheitlichen Gründen wird der 17.11.2018 seine letzte Show mit Burning Heart sein. Ein Grund mehr, diesen Abend nicht zu verpassen!
Einlass an diesem Abend ist um 18:30 Uhr.
Beginn der Show ist um 20:30 Uhr.
Der Vorverkauf für das Jubiläumskonzerthat bereits begonnen. Die Karten gibt es bei folgenden Vorverkaufsstellen:
- Stadthalle Kamen (08:00 – 12:00 Uhr)
- Landbäckerei Braune (nur im Severinshaus Kamen)
- Gartencenter Röttger Bergkamen
- online unter www.burning-heart.de
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Axxis und ihre musikalischen Gäste sind am Samstag im Heinz-Hilpert-Theater in Lünen kräftig gefeiert worden. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen/Lünen. Vor 29 Jahren entstand in Kamen das erste Album der Band Axxis. „Kingdom Of The Night“ wurde einst als meistverkauftes Debütalbum einer deutschen Hardrockband aller Zeiten ausgezeichnet. Die Musiker sind noch immer gut im Geschäft, was am Samstagabend eine ausverkaufte Show im Heinz-Hilpert-Theater in Lünen eindrucksvoll bewiesen hat.
Dass eine Rockband in einem Theater auftritt, ist ebenso ungewöhnlich wie die Tatsache, dass viele Fans der Gruppe seit der ersten Stunde dabei sind und mittlerweile die Konzerte mit der eigenen Familie besuchen. Als Lünen vor zwei Jahren Stadtjubiläum feierte, wagten die Feier-Verantwortlichen aus dem Rathaus den ungewöhnlichen Schritt und luden die Musiker ins Theater ein. Nachdem das so überaus gut geklappt hat, gab es jetzt anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Einrichtung an der Kurt-Schumacher-Straße einen lautstarken und umjubelten Nachschlag.
Im Rahmen einer Rock Revue nahmen die Mannen um Sänger Bernhard Weiß die Zuschauer mit auf eine sehr unterhaltsame Reise durch die lange Bandgeschichte - mit alten Songs und sogar einem Vorgeschmack auf das neue Album „Monster Hero“, das am kommenden Freitag, 5. Oktober, in die Läden kommt. Bei der ausführlichen Tour zur neuen CD sind Axxis unter anderem am 2. November in Soest zu sehen. Der Tourauftakt erfolgt ebenfalls in NRW, am 25. Oktober in Wuppertal.
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Das Line-up im Oktober: Thilo Pohlschmidt (Vocals), Andre Lindenau (Keys), Kai Lemke (Bass) und Michael Meier (Drums/Perc.)
Kamen. Greatest Hits, wechselnde grandiose Musiker und Sänger, sowie jede Menge Spaß in gemütlicher Atmosphäre im Zentrum Kamens. Die neue Veranstaltungsreihe "EN PLACE - LIVE!" steht für Live-Musik-Entertainment der besonderen Art! Die bekanntesten Hits aus Rock, Pop, Soul, Blues und aktuellen Charts werden mit einer gehörigen Portion Spontanität in abgefahrene und noch nie dagewesene LIVE-Versionen verwandelt.
Hierzu lädt der inzwischen weltweit tourende Musiker Michael Meier stets wechselnde musikalische Gäste ein. Groovy, Funky und mit purer Spielfreude werden so verschiedenste Musikstile regelmäßig nach Kamen gebracht.
Ganz getreu dem Motto “After Work Session” wird das EN PLACE ab sofort regelmäßig zu einem Afterwork-Treff der Extraklasse in einer einzigartigen und urgemütlichen Amtosphäre. Die Besucher dürfen sich auf eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe mit einem Mix aus etwas “Unplugged”-Sound gepaart mit einer gewissen Portion Party Atmosphäre und einem tollen Angebot an Speisen und Getränken freuen.
Veranstaltungstipp: EN PLACE LIVE am 4. Oktober 2018, Markt 20, 59174 Kamen, ab 19:00 Uhr, Eintritt frei
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Frieda van Nek hat die Zuhörer bei ihrem ersten abendfüllenden Konzert in der Gitarrenschule Potschinski begeistert. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Die Kamenerin Frieda van Nek hat bei ihrem Debütkonzert im Rahmen der Kleinkunstreihe in der Gitarrenschule Potschinski direkt für ein ausverkauftes Haus gesorgt.
Die Kleinkunstreihe in der Gitarrenschule, die es seit 2005 in der Kämerstraße gibt, sind für ihre intime Atmosphäre bekannt, das war auch am Freitagabend nicht anders. Ungewöhnlich aber die Tatsache, dass alle 25 Sitzplätze besetzt waren und dazu noch einige Zuhörer nur noch Stehplätze ergattert hatten. „Da habe ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht“, sagte Gastgeber und Gitarrenlehrer Reinhard Potschinski und erinnerte an Auftritte, bei denen die Zahl der Zuschauer an einer Hand abzuzählen gewesen sei.
Die Psychologie-Studentin hatte für ihr erstes abendfüllendes Konzert extra ein neues Programm erarbeitet. „Das war durchaus eine Herausforderung, aber so etwas liebt sie“, sagt Potschinski über die vielversprechende Sängerin, die viele Jahre lang im Kirchenchor der evangelischen Kirche aktiv war.
„Ich höre in meiner Freizeit sehr viel Musik und so kommen immer neue Songs dazu, mit denen ich mich befasse“, so Frieda van Nek. Dass sich die Kamenerin dabei nicht auf das bloße Nachspielen konzentrierte, sondern unter anderem Titel der US-amerikanischen Rockbands Creed und Shinedown neu interpretierte, sorgte für einen hohen Unterhaltungsfaktor, den die Zuhörer am Ende mit viel Applaus belohnten.
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