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Kamen. Peter Finger — an diesem Namen kommt wohl niemand vorbei, der sich auch nur ein wenig für Gitarrenmusik, besser noch: die akustische Gitarrenmusik, interessiert. Er ist heute die Integrationsfigur der deutschen Akustikgitarrenszene. Am Samstag, 27. September, spielt er im Freizeitzentrum Lüner Höhe in der Ludwig-Schröder-Straße 18.
Peter Finger genießt bereits seit den siebziger Jahren weltweit einen herausragenden Ruf als Akustikgitarrist, die internationale Fachpresse hob ihn mehrfach ins Pantheon der weltbesten Gitarristen. Eine Wertschätzung, der man sich gerne anschließt, hat man auch nur eine einzige seiner bislang 19 Plattenproduktionen gehört. Unzählige Tourneen führten den arrivierten Musiker rund um den Globus; gefeierte Auftritte in Europa, USA, Japan etc. markieren nur einige musikalische Meilensteine dieses außergewöhnlichen Künstlers.
Peter Finger ist es gelungen, was es dieser Tage nur selten zu bestaunen gibt: Die perfekte Harmonie von Virtuosität, Musikalität und Komposition. Sein musikalischer Kosmos ist grenzenlos, zeugt von profunder Kenntnis der Musikgeschichte wie des Kontemporären. So wird der aufmerksame Zuhörer immer wieder auf die Klangsprache Debussys, Ravel oder Strawinskys stoßen und sich im gleichen Atemzug vielleicht in rockigen Gefilden wiederfinden, verführt zu Saitensprüngen in die weite Welt des Jazz. Oder er bestaunt Fingers fast orchestrales, manchmal atemberaubend experimentelles Geflecht aus Rhythmus, Harmonie und Melodie. So, gelingt ihm eine perfekte Symbiose und Integration von kompositorischer Tiefe, spieltechnischer Virtuosität und weitreichender musikalischer Vision.
Wohlgemerkt: All dies verschmilzt organisch miteinander, steht nicht bloß beziehungslos nebeneinander. Deshalb ist Peter Fingers Musik stets sinnlicher Hochgenuss fern jeder intellektueller Gedankenkühle. Anspruchsvoll und anregend zugleich.
Dass Peter Finger, sozusagen nebenbei, mehrere erste Preise bei Kompositionswettbewerben einheimsen konnte und ein Studio mit exzellenter Reputation betreibt, verwundert angesichts einer derart vielseitigen Künstlerbiographie kaum noch.
Zum anderen hat sich Peter Finger auch als engagierter Verleger und Labelchef verdient gemacht: Neben seiner Tätigkeit als Verleger der Zeitschrift Akustik Gitarre versammelt er auf seinem mehrfach ausgezeichneten Label Acoustic Music Records, mittlerweile weltweit das größte Plattenlabel mit dem Fokus auf der akustischen Gitarre, eine Schar hochkarätiger Künstler um sich.
Karten zum Preis von 14 Euro im Vorverkauf gibt es direkt im FZ Kamen oder wie immer per unter Telefon 02307 12552 oder per Email an
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Kamen. (AG) Stimmgewaltige Unterstützung aus Unna holt sich En Place-Haus-Bandleader Michael Meier bei der nächsten Ausgabe der Sessionreihe „En Place Live“ am Donnerstag, 2. Oktober, aus der Nachbarstadt Unna: Andy Müller, Frontmann der Unnaer Indierock-Combo „JAHM“ kommt zu Besuch nach Kamen. Der Mann mit der unverkennbaren Powerstimme ist darüber hinaus aus bekannten Coverbands wie „Groovejet“ oder den „Acoustic Monkeys“ bekannt. „Betastet“ wird Müller dabei von Daniel Sok, der seine Keyboardkünste schon bei Weltstars wie Manfred Mann, Kim Wilde oder Johnny Logan unter Beweis stellte. Der Mann an der Gitarre ist diesmal Thommy Rosenkranz, der für sein virtuoses, soul- und jazzinspiriertes Spiel bekannt ist. Die Rhythmusmaschine bedient natürlich wieder kein Geringerer als Haus-Bandleader Michael Meier.
Die Kamener Livemusik-Freunde können sich also auch zu Beginn des Herbstes wieder auf eine mitreißende Live-Show bei freiem Eintritt und erstklassiger Bewirtung aus der Küche von En Place-Wirt Arjan Gjini freuen. Los geht’s um 19 Uhr, wenn das Wetter mitspielt, wird open air im Biergarten „gejammed“. Reservierungen unter Tel. 02307/993888.
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Kamen-Heeren-Werve. Dort, wo die Wiege des Blues ist, waren sie schon. In Memphis nahm Marius Tilly mit seiner Band an der International Blues Challenge teil. In Heeren-Werve sind sie seit Freitag immerhin schon zwei Mal aufgetreten, und das ganz ohne Wettbewerbsdruck. Die Bluestime versorgte das Trio nach exakt zehn Jahren erneut mit einer deutlich rockigeren Variante als die klassischen Vorbilder.
Diesmal allerdings war das Ambiente ein völlig anderes als noch vor einer Dekade. Fand die Premiere noch in der Industriehalle des Natursteinwerks statt, ging es diesmal ins Feuerwehgerätehaus. Zwischen Absaugschläuchen und hinter Rolltoren, umringt von feuerwehrtechnischem Einsatzmaterialien, war nicht nur die Akustik für die ursprünglich im Raum Unna/Dortmund beheimateten Musiker eine besondere Erfahrung. „Das hat man schon nicht alle Tage“, sagt der Schlagzeuger, der erst seit kurzem die Band verstärkt.
Besonders war der Auftritt für die Band auch deshalb, weil es einer der ersten Auftritte überhaupt seit fünf Jahren war. Sie lief sich deshalb bereits am Nachmittag warm. Zur Begeisterung der Bevölkerung, die so eine weithin hörbare Kostprobe von der musikalischen Qualität des Abends bekam. Die ist bei der Bluestime seit gut 20 Jahren ein Garant und ließ auch diesmal wieder nichts zu wünschen übrig.
„Die sind wirklich gut“, meinte ein älteres Ehepaar, das ein paar Straßen weiter wohnt. „Wir kommen immer hierher, denn wir beide mögen den Blues“, sagen sie. Dafür fahren sie regelmäßig auch zu anderen Konzerten. „Außerdem muss man ja hingehen, wenn in Heeren mal was los ist“, sagen sie augenzwinkernd. Die jüngsten Fans standen ganz vorn in der ersten Reihe, waren allesamt neun
Jahre alt und sicherten sich in der Pause nicht nur Drumsticks mit Original-Autogrammen. „Das sind unsere Gitarrenlehrer“, erzählen sie. Und außerdem auch Freunde der Eltern.
Die Schläuche unter der Decke des Gerätehauses gerieten jedenfalls in Wallung, als das Trio in der ersten Hälfte neben einem Cover vor allem eigene Song auch vom neuen Album präsentierte, die deutlich rockig und gern auch in der härteren Variante daherkamen. Beeindruckende Gitarren-Soli, durchdringender Bass-Sound und handfeste Handwerkskunst an den Drums: „Ich hatte ja die Befürchtung, einzuschlafen, Blues ist ja nicht so meins“, sagte eine jüngere Zuhörerin mit Metal-Outfit. „Das hier ist aber wirklich gut“, sagt sie.
Beste Werbung jedenfalls für ein Genre, das inzwischen eher eine Randerscheinung in der Musikszene geworden ist. „Gut, dass es das gibt“, bekommt Bürgermeisterin Elke Kappen oft von Bluesfreunden zu hören, die Events wie dieses schon gezielt suchen und finden müssen. Sie ließ es sich deshalb nicht nehmen, das fast schon exklusive Angebot persönlich zu eröffnen – ungeachtet des bevorstehenden Wahlfinales.
Dennoch war es einmal mehr eine eingeschworene Gemeinde vor allem von auswärts, die sich auf dem Gelände des Gerätehauses hinter den unter freiem Himmel geparkten Feuerwehrfahrzeugen traf. Die meisten der höchstens 60 Gäste standen, tanzten mit und nahmen dankbar das Grill- und Getränkeangebot der freiwilligen Lebensretter an.
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Kreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen präsentiert neben ihren klassischen Konzerten auch immer einzigartige Specials. Für zwei dieser Highlights beginnt am Montag, 15. September der Vorverkauf: Das traditionelle Weihnachtskonzert und „NPW goes Pop: QUEEN forever!”.
Das Weihnachtskonzert findet am Dienstag, 17. Dezember um 19 Uhr in der Stadthalle Unna statt. Der Publikumsliebling ist zu einer wahren Tradition geworden, die auch 2025 wieder am Start ist, um die Woche vor Heiligabend für die Zuhörenden noch besinnlicher zu machen. Die festlich geschmückte Bühne, erheiternde Weihnachtsgeschichten und klassische Weihnachtsmusik laden zum Träumen ein. Weihnachten fängt so richtig an, wenn alle gemeinsam "Stille Nacht" singen. Diese Konzerte sind jedes Jahr wieder ein Muss für die Neue Philharmonie und für das Publikum.
Die Moderation übernimmt Andreas de Witt, Michael van Ahlen mimt den Erzähler und die Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Rasmus Baumann. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, die Tickets kosten 34 Euro (+ 1 Euro Systemgebühr und 2,45 Euro Vorverkaufsgebühr) und 15 Euro ermäßigt (+ 1 Euro Systemgebühr und 1,12 Euro Vorverkaufsgebühr). Einzelkarten können online über unseren Webshop https://ticketservice.kreis-unna.de/ bestellt werden. Die Eintrittskarten kann man nicht mehr an der Abendkasse hinterlegen lassen. Alternativ hat man die Möglichkeit, sich die Tickets gegen eine Gebühr in Höhe von 3,90 € pro Auftrag per Post zustellen zu lassen.
Das Queen-Konzert aus der Reihe "NPW goes POP” findet am Sonntag, 17. Mai 2026 um 18 Uhr ebenfalls in der Stadthalle Unna statt. Die Band Queen und ihre Hits lassen sich in einem Wort beschreiben: legendär. Freddie Mercury und Co. waren eine der weltweit erfolgreichsten Bands. Und auch knapp 40 Jahre nach ihrem letzten Auftreten sind die Songs von Queen überall noch zu hören. Und die Legende lebt fort: In "NPW goes Glam-Rock" holen Generalmusikdirektor Rasmus Baumann und die Neue Philharmonie Westfalen den Glamrock von Queen zurück auf die Bühne. Orchester, Band und Solistinnen und Solisten präsentieren die größten Hits der britischen Rockband von "Bohemian Rhapsody" bis "We will rock you" in opulenten Arrangements. Mit dabei sind Stars wie Henrik Wager, Alex Melcher und Viviane Essig. Wer kann da noch stillsitzen?
Der Einlass beginnt um 17 Uhr, die Tickets kosten 25 Euro (+ 1 Euro Systemgebühr und 1,82 Euro Vorverkaufsgebühr) und 15 Euro ermäßigt (+ 1 Euro Systemgebühr und 1,12 Euro Vorverkaufsgebühr). Einzelkarten können online über unseren Webshop https://ticketservice.kreis-unna.de/ bestellt werden. Die Eintrittskarten kann man nicht mehr an der Abendkasse hinterlegen lassen. Alternativ hat man die Möglichkeit, sich die Tickets gegen eine Gebühr in Höhe von 3,90 € pro Auftrag per Post zustellen zu lassen. PK | PKU
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Kreis Unna. Die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) startet in eine neue Spielzeit und präsentiert ihr erstes Sinfoniekonzert: Das Konzert mit dem Titel „Orchester des Wandels“ findet am Mittwoch, 17. September statt und verspricht nicht nur eine große musikalische Vielfalt, sondern befasst sich auch mit einem wichtigen Thema.
Als Mitglied im Verein "Orchester des Wandels e.V." engagiert sich die NPW auf vielfältige Weise für den Klima- und Artenschutz. Zum Auftakt der Saison beleuchtet sie das Thema "Müll" mit den Mitteln der Musik. Wie sich die Idee der Wiederverwertung von Ressourcen auch musikalisch umsetzen lässt, zeigt Gregor A. Mayrhofers "Recycling Concerto": eine ebenso faszinierende wie nachhaltige Performance mit Wegwerf-Objekten. Aus Plastikflaschen, Kaffeekapseln oder Kronkorken werden Instrumente, die die phänomenale Schlagzeugerin Vivi Vassileva in Schwingung versetzt. Unter den Händen der "jungen Köngin des Schlagzeugs" (Süddeutsche Zeitung) verwandeln sich Alltagsgegenstände in Klangkörper mit eigener Geschichte.
Gespielt werden also "Cantus Arcticus" op. 61 von Einojuhani Rautavaara, "Recycling Concerto" von Gregor A. Mayrhofer und "Sinfonie Nr. 6" von Ludwig van Beethoven. Die Schlagzeugerin Vivi Vassileva wird als Gastmusikerin dabei sein, Generalmusikdirektor Rasmus Baumann hat die Leitung.
Das Konzert beginnt am 17. September um 19:30 Uhr in der Konzertaula, Hammer Straße 19 in Kamen.
Tickets im Online-Vorverkauf
Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: https://ticketservice.kreis-unna.de. Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Fon 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an
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Kamen. Bereits zum zwölften Mal findet am Samstag, 13. September, das „Metal Barbecue“ im Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig-Schröder-Straße 18, statt. Ab 17 Uhr öffnen Einlass und Grillstand, ab 17.30 Uhr startet das Bühnenprogramm.
Den Auftakt macht die Dortmunder Thrash-Metal-Band „Anger“. Es folgen „Warwolf“ aus Köln, die an die Tradition des klassischen Heavy Metal anknüpfen. Anschließend steht „Sober Truth“ aus Siegburg mit einer Mischung aus Groove- und Progressive-Metal auf der Bühne. Den Abschluss bildet die Band „Fairytale“, die für ihre energiegeladenen Live-Shows bekannt ist.
Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro im Freizeitzentrum erhältlich, telefonisch unter 02307 12552 oder per E-Mail an
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