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    Nachwuchschor auf musikalischer Filmreise

    Auch nach Hogwarts trieb es den Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit einem Gastchor aus Dortmund-Grevel.Auch nach Hogwarts trieb es den Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit einem Gastchor aus Dortmund-Grevel.

    Kamen. (wol) „Es war einmal“, so eröffnete Chorleiter Jan-Christian Oxe das Jahreskonzert des Kinder- und Jugendchores in der Konzertaula. Tatsächlich wurden musikalisch Geschichten erzählt aus dem Dschungel, vom Auenland oder aus fernen Galaxien. Und zugleich präsentierte sich Gesangsnachwuchs aus der Stadt.

    Auch ohne Verstärkung überzeugte der Kinder- und Jugendchor auf der Konzertaulabühne.Auch ohne Verstärkung überzeugte der Kinder- und Jugendchor auf der Konzertaulabühne.

    Weil die Songs aus Filmen oder Videospielen stammen oder durch sie bekannt wurden war das Programm zum zweiten Mal mit Ohrenkino überschrieben. Eine starke Projektband und ein Chor aus Dortmund-Grevel verstärkten den Nachwuchschor, beides ebenfalls musikalische Begleiter des Chorleiters, der auch seine Familie mit einband. Wechselnde Gesangsformationen und Zwischenspiele aus dem Zuhörerraum sowie gekonnte Lichtimpressionen sorgten für ein dynamisches Geschehen.

    Vor Kontrasten schreckten Sänger und Chorleiter nicht. Starwars wechselte mit dem Dschungelbuch und irgendwie schaffte es Mary Poppins „Superkalifragelistisch“ ebenso ins Programm, wie „Rapunzel – Neu verföhnt“. Aber auch was jetzt gerade so richtig angesagt ist in Kinderzimmern kam hier vor, „Die Schule der magischen Tiere“ zum Beispiel.

    Die Band zauberte live anspruchsvolle Filmmusik gekonnt in die Konzertaula und wechselte sich mit ebenfalls überzeugendem Flügelspiel ab. Die Akteure auf der Bühne zeigten ihren Spaß an den Melodien und scheuten auch mutige Verkleidungen samt spitzen Ohren nicht. Gemeinsam mit dem Gastchor aus der Nachbarstadt interpretierten die Kamener Nachwuchssänger die bekannten Melodien.

    Die boten auch Akteuren Gelegenheit zu zeigen, dass immer wieder starke Stimmen aus dem Kamener Gesangsnachwuchs hervorgehen und dass sich mancher auch traut, allein oder im Duo vor das Konzertaulapublikum zu treten. Dass das nicht immer perfekt gelang, störte nicht. Viel Beifall gab es und viel Dank an das Chorumfeld, an engagierte Eltern und auch an die Stadt, die das Projekt immer wieder unterstützt. Manche Akteure aus dem „Ohrenkino“ werden den Sommer über noch in dem einen oder anderen Event in der Stadt zu erleben sein.

     Zum Finale gab es ein Abba-Medley und zwei Zugaben. Zum Finale gab es ein Abba-Medley und zwei Zugaben.

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