Mit einer fantasievollen Inszenierung wurde "Tabaluga" ein Highlight des Jubiläumsjahres - samt Mond.
Tabaluga spielte die neunjährige Musikschülerin Anita Lechky.Kamen. (wol) Tabaluga sucht die Vernunft - und findet zunächst mal ganz viele Kamener Kinder, die in die Rolle von Ameisen, Salamandern oder Delfinen schlüpften. Die Musikschule Kamen zelebrierte in der Konzertaula in ihrem Jubiläumsjahr ein großes Familien-Event vor vollem Haus und mit gut gefüllter Bühne.
Die Kraft der Fantasie treibt laut der Geschichte von Peter Maffay und Rolf Zuckowski Tabaluga an, aber offensichtlich auch die Macher der Kamener Kindermusicalfassung, Regisseur und Erzähler Andreas Gilles, Chorleiter Jan-Christian Oxe, Musikschulleiter Ruslan Maximovski und unzählige Helfer. Die Aufführung ist das Jahreskonzert der Kamener Grundschüler, die an dem Projekt „Erlebnis Musik“ und „Erlebnis Musik mit Instrument“ teilnehmen sowie der Musikzwerge der Musikschule und den Teilnehmern der Musikalischen Früherziehung. Unterstützt wurden die Kinder vom Kinder- und Jugendchor, der Rock-Band der Musikschul-Dozentinnen und Dozenten und natürlich vielen Eltern.
Tabaluga spielte die neunjährige Musikschülerin Anita Lechky. Bezaubernd aber agierten all die vielen kleinen Akteure. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Konzertaula war sicher nicht objektiv. Überwiegend Eltern und Geschwister der Musicaldarsteller waren darunter. Da kam es sicher nicht auf jeden Ton und jede eingeübte Bewegung an. Viel Übungsfleiß und viel Spaß an der Sache aber gingen der Aufführung voraus und der Spaß übertrug sich von der ersten Szene bis zum großen Finale.
Tabalugas Reise war geschickt inszeniert. Der Mond durfte natürlich nicht fehlen, den übrigens in Maffays Original Vahletechnik made in Kamen bewegt hatte. Hier ging es technisch einfacher zu, aber nicht weniger fantasievoll. Die Suche nach der Vernunft endete auch in der Konzertaula mit der Begegnung mit Meeresschildkröte Nessaja und dem Lied davon, dass die eigentlich nie erwachsen sein wollte. Das Finale, das alle Akteuren auf der Bühne vereinte, gelang auch hier als Höhepunkt der Aufführung. Und natürlich wurde eine Zugabe eingefordert und dieser Wunsch auch eingelöst.
Viel Beifall gab es zurecht für die kleinen Akteure und die vielen Helfer. Im Jahr des 60. Geburtstages der Musikschule zeigte das Jahreskonzert die Vielfalt der musikalischen Nachwuchsangebote in der Stadt auf und machte Lust auf weitere Jubiläumsangebote, die nun noch folgen sollen.
Fantasievoll kostümiert begleiteten die kleinen und großen Akteure Tabalugas Reise.
Das große Finale vereinte alle Akteure auf der Bühne.
Archiv: Musikschule Kamen wird 60 – Jubiläum mit großem Jahresprogramm





